MEDIAN Stellenangebote
Für diesen MEDIAN Standort sind folgende Stellen ausgeschrieben:
Fortbildungen am Standort
MEDIAN Ambulante Therapie
Ein Konzept von Frauen für Frauen
Das ist eine unserer Besonderheiten: Unser Team besteht ausschließlich aus Frauenärztinnen und Psychologinnen, Krankenschwestern, Physiotherapeutinnen und einer Sozialarbeiterin.
Wir tragen mit unserem Fachwissen, unserer praktischen Erfahrung und unserem weiblichen Einfühlungsvermögen dazu bei, Ihren Gesundungsprozess zu unterstützen und wieder fit zu werden für den Alltag. Auch das Wiederentdecken von Freude an einem Leben mit gesundheitlichen Einschränkungen ist unser Anliegen. Wir möchten, dass Sie wieder Wind unter die Flügel bekommen.
Das komplexe Therapiekonzept geht aus von der Erkenntnis, dass gynäkologische Erkrankungen nicht nur körperliche Störungen nach sich ziehen können, sondern nicht selten auch seelische, sexuelle und soziale Folgen haben.
Alle Elemente unseres Therapieangebotes sind auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt. Unser Interesse gilt sowohl dem Prozess des Gesundwerdens als auch der Entwicklung persönlicher und beruflicher Perspektiven. Der Abstand zur häuslichen Belastungssituation erleichtert unseren Patientinnen, neue Verhaltensweisen zu erlernen, die ihr Wohlbefinden unterstützen.
Im " Bericht zur gesundheitlichen Situation von Frauen in Deutschland " , der im Juni 2001 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veröffentlicht wurde, wird die gynäkologische Abteilung der Kliniken am Burggraben als eine der nur fünf medizinischen Einrichtungen in Deutschland benannt, die modellhaft für frauenspezifische Medizin stehen.
Fallbeispiele
Gesund werden nach einer Krebsbehandlung
" Wir konnten die Frauenärztin alles fragen, was uns noch unklar war. Ich habe erstmals verstanden, warum die Narben und der Rücken jetzt noch weh tun. Viele Frauen haben auch noch Beschwerden mit Blase und Darm. Über Sex nach gynäkologischer Behandlung haben wir auch gesprochen. Vieles braucht Zeit, aber es gibt auch Situationen, wo Verkehr nicht mehr in der gleichen Form wie früher möglich ist. "
Ingrid B.
- Der Gesundungsprozess geschieht im Zusammenwirken zwischen Körper und Seele, und es gibt viele wirksame Möglichkeiten, diesen Weg positiv zu beeinflussen.
Wir wollen Sie auf Ihrem Weg der Gesundung unterstützen! Wissen über das Wesen der Erkrankung, den Einfluss der Lebensweise und die Aktivierung der Selbstregulationskräfte hilft Angstüberwinden und macht Sie zu Handelnden. Die Überwindung der körperlichen Einschränkungen durch aktivierende Übungsbehandlungen verhilft zu Lebensfreude und Wohlbefinden.
Brustkrebs
Auch Jahre nach der Krebsbehandlung können körperliche Beschwerden fortbestehen oder neu auftreten. Ebenso braucht die Seele unterschiedlich viel Zeit.
Unser Anliegen
Wir nutzen die Erkenntnisse der modernen Onkologie und Psychoonkologie für ein spezielles tägliches Trainingsprogramm für Mammakarzinompatientinnen, welches geeignet ist, auf der Körper- und Gefühlsebene handlungsfähig zu machen. Die einzelnen Elemente sind sinnvoll aufeinander abgestimmt. Eine allgemeinverständliche Sprache und einfühlsame Art des Umgangs ist selbstverständlich und notwendige Voraussetzung.
Elemente des Programms
Vermittlung von Basiswissen zur Krebserkrankung und Therapie:
- Therapieformen, Brustaufbau, Vor- und Nachsorge, Erbanlage, Umwelt und psychische Einflüsse, Immunsystem, Ernährung, Bewegung, Sport
Prothesenberatung
- Informationen zu behandlungsbedingten Störungen und Heilungsprozessen, - Lymphgefäßsystem und Lymphödem-Prophylaxe
- Erlernen eines angemessenen Bewegungsverhaltens durch spezielle Schulter-Arm-Gymnastik, Bewegungsbad, Haltungsschulung, Entstauung, Atemgymnastik, Ergotherapie, Entspannung, Körperwahrnehmung
- Sport und körperliches Aufbautraining
Psychoonkologisches Element:
- Gespräch über den Umgang mit Angst und negativen Gefühlen, Erlernen von Fähigkeiten zur Selbsthilfe, Entspannung, Phantasiereisen (nach Simonton)
Weitere Therapien
- Lymphdrainagen, komplexe entstauende Lymphtherapie
- Einzelgymnastik bei erheblichen Funktionseinschränkungen
- Sole- und Sauerstoff-Wannenbäder und andere Therapieformen (unter Berücksichtigung der Lymphsituation)
- Behandlung von Narben und strahlenbedingten Veränderungen
- Immunstabilisierende Zusatzverfahren
- Fortsetzung begonnener Chemotherapien
Krebs der weiblichen Genitalorgane
Gebärmutterhals-, Gebärmutterkörper- und Eierstockkrebs sind die häufigsten Krebserkrankungen im weiblichen Genitalbereich. Viele dieser Krebsarten lassen sich mit großer Chance auf dauerhafte Heilung behandeln. Je nach Sitz und Ausdehnung der Erkrankung ist die notwendige Therapie und damit die individuelle Beeinträchtigung sehr unterschiedlich.
Ein wesentlicher Gesichtspunkt bei Patientinnen nach einer Krebsbehandlung der Unterleibsorgane betrifft das sexuelle Erleben. Information und Aufklärung hilft, Ängste abzubauen und führt zu größerer Sicherheit im Umgang mit dem Partner.
Ganz besonders wichtig ist uns deshalb, unseren Patientinnen das Vertrauen in den eigenen Körper wiederzugeben und sie dabei zu unterstützen, auch mit den Folgen der Erkrankung, z. B. auf dem Gebiet der Sexualität, leben zu lernen.
Was trägt dazu bei?
Für jede Patientin wird ein individueller Therapieplan erstellt. Die meisten Elemente des Trainingsprogramms für Mammakarzinompatientinnen finden auch hier Anwendung.
Endometriose
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| " Eigentlich habe ich schon immer Unterleibsschmerzen gehabt. Seit ein paar Jahren weiß ich, dass ich eine Endometriose habe. Ich fühle mich total erschöpft. Hier habe ich zum ersten Mal gesehen, daß ich mit der Krankheit nicht allein bin.
Ich habe viel über die Endometriose gelernt und weiß für`s erste, wie es weitergeht. "
Silvia M.
- Mit dieser oft verkannten Frauenkrankheit verbinden sich sehr unterschiedliche Beschwerden und eingreifende Therapien. Die Erkrankung ist meist hormonabhängig und betrifft relativ junge Frauen. Die Patientinnen leiden häufig unter heftigen Schmerzen; hinzu kommen Abgeschlagenheit und Erschöpfung als Begleiterscheinungen sowohl der Erkrankung als auch der Therapien.
Auch ein unerfüllter Kinderwunsch kann Folge der Endometriosekrankheit sein.
Sie brauchen wieder festen Boden unter den Füßen.
Was trägt dazu bei?
Unser bewährtes " Bad Salzufler Modell " :
- Krankheitsinformationen in Gruppengesprächen, bei Visiten, im Gespräch mit anderen Endometriosepatientinnen, in der Patientinnen-Bibliothek
- Aktivität und Ruhe, Anspannung und Entspannung mit auf Endometriosepatientinnen abgestimmten Heilanwendungen und Übungen
- Bewegung und Sport
- Phantasiereisen, Körpererkundung, Visualisierung innerer Bilder zur Krankheitsverarbeitung, Weiblichkeit, Schmerzbewältigung
- Psychologische Einzelbetreuung zu Kinderwunsch, Schmerzen und Partnerschaftsproblemen
- Gemeinsame Entwicklung von Strategien zur Weiterbehandlung
Nach gynäkologischen Operationen
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| " Ich habe nicht gedacht, dass mich die Operation so mitnehmen würde. Viele haben das nicht richtig verstanden. Hier fühle ich mich ernst genommen und merke, daß die Beschwerden durch die Behandlungen besser werden. "
Katrin F.
- Nach einer Gebärmutterentfernung oder einer anderen gynäkologischen Operation kann es zu einer verzögerten Erholung und zu Folgebeschwerden kommen, z. B. Schmerzen im Bauch und Rücken, Blasen- und Darmbeschwerden, sexueller Unlust und Stimmungsschwankungen.
Wir möchten Sie dabei unterstützen, Ihr körperliches und seelisches Gleichgewicht wiederzufinden.
Was trägt dazu bei?
- Krankengymnastik zur Stabilisierung der Muskulatur der Bauchdecke, des Beckenbodens und des Rückens sowie Haltungsschulung
- Harmonisierung des Hormonhaushaltes
- Vermittlung von Wissen über Unterleibsoperationen und deren Folgen im Gruppengespräch
- Beratung zur Sexualität
- Anregung des Darmes, Stabilisierung der Blasenfunktion
- Wiedererlernen des Umga
Harninkontinenz
" Ich mochte erst niemandem etwas sagen; dauernd musste ich zur Toilette, manchmal war die Blase nicht dicht. Auch nach der Operation hatte ich noch Probleme. Ich hoffe, dass ich meine Blase durch regelmäßige Gymnastik in den Griff bekomme. "
Elke Sch.
- Nach einer Senkungsoperation kann es gelegentlich erneut zu unkontrolliertem Urinabgang (Harninkontinenz) kommen. Dies tritt besonders dann auf, wenn die Beckenbodenmuskulatur und das Bindegewebe schwach sind oder wenn eine nervöse Reizblase vorliegt. In der Rehabilitation kann die Blasenfunktion verbessert und einer Wiederholung vorgebeugt werden.
Der richtige Umgang mit Blase und Beckenboden wird zur Unterstützung des Operationsergebnisses beitragen.
Was trägt dazu bei?
- Training der Beckenbodenmuskulatur, der Blase
- Femkontraining (ärztlich angeleitetes, selbstkontrolliertes Training zu Halten von verschiedenen Gewichten durch die Beckenbodenmuskulatur)
- Beeinflussung der Nerven, die die Blase versorgen, durch Medikamente, Elektrostimulation, Entspannungstechniken, Verhaltenstraining
- Pessaranpassung (bei Bedarf)
- Beratung über Hilfsmittel
Beschwerden während der Wechseljahre
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| " Nach der Operation waren die Hormone nicht mehr in den Griff zu bekommen, ich war nervös und verzweifelt und fühlte mich als Frau nichts mehr wert. Jetzt bin ich gelassener geworden und komme viel besser zurecht. "
Inge W.
- Einerseits ist der " Wechsel " ein natürlicher Prozess des Überganges in eine neue weibliche Lebensphase, andererseits kann es auch schwerwiegende gesundheitliche Probleme geben, besonders, wenn die Veränderung plötzlich zu früh, z. B. durch Operationen eintritt, oder wenn zusätzlich noch andere Erkrankungen vorliegen.
Um diese Wendezeit und hormonelle Umbruchsituation besser zu meistern, gibt es bei uns verschiedene Angebote:
- Hormonelle Diagnostik und individuelle Therapie unter Berücksichtigung möglicher Risikofaktoren
- Phytotherapie
- Stufenweise angepaßte Bewegungstherapie, auch spezielle Osteoporosegymnastik
- Solewannenbäder und andere Verfahren zur vegetativen Stabilisierung
- Ernährungsberatung, -umstellung, Lehrküche
- Informationskreis und Gesprächsgruppe zum Thema Wechseljahre
- Neuorientierung und Erfahrungsaustausch mit anderen Frauen
- Kreativangebote
Chronische Unterbauchschmerzen, Zustand nach Mehrfach-Operation
" Nicht schon wieder eine Operation, dachte ich, als die Schmerzen wieder einsetzten. Es muss doch andere Möglichkeiten geben, Alternativen zur Op. In der Klinik konnte ich herausfinden, was mir wirklich gut tut. Dort war alles darauf gerichtet, eine weitere Operation zu vermeiden. "
Ulla K.
- Viele Frauen sind wegen chronischer Unterbauchschmerzen mehrfach operiert worden, und doch ist die damit erreichte Schmerzfreiheit oftmals nur von kurzer Dauer.
Wir möchten weitere Operationen verhindern und andere Wege zur Bewältigung der Schmerzen aufzeigen. Sogenannte Verwachsungsbeschwerden z. B. können durch erlernbare Verhaltensweisen deutlich verringert werden.
Was trägt dazu bei?
- körperstabilisierende Therapie
- Gymnastik
- Fangopackungen, Heublumensack
- Solewannenbäder
- Schmerzbewältigungsgruppe mit praktischen Übungen, z. B. Yoga, Shiatsu
- Intensivierung positiver Körperwahrnehmung
- psychologische Einzelgespräche zu aktuellen Konfliktsituationen und auslösenden Lebensereignissen
- Unterstützung bei der Schaffung von Schutzräumen am Heimatort (Sozialberatung)
Adnexitis (Unterleibsentzündung)
" Ich hatte schon Angst,überhaupt nicht mehr richtig auf die Beine zu kommen. Die dauernden Entzündungen haben nicht nur meinen Körper geschwächt, ich war auch ziemlich ratlos und fühlte mich irgendwie minderwertig. Es war gut, daß ich in die Klinik gegangen bin. "
Else R.
- Wenn eine akute Unterleibsentzündung nicht richtig ausheilt, kann sie chronisch werden.
Im Rahmen der Rehabilitation gelingt es, die körpereigene Abwehr zu stärken, um einem Wiederauftreten vorzubeugen und um Folgen chronischer Entzündungen zu lindern.
Dies gelingt, indem die Durchblutung gefördert wird durch vegetative Reize.
Was trägt dazu bei?
- Gynäkologische Balneotherapie, z. B. Fangopackungen, vaginale Moortherapie, Solewannenbäder, Bindegewebsmassagen
- Krankengymnastik für Becken und Beckenboden
- Kenntnisse über die Vermeidung auslösender Faktoren
- Beratung zur Sexualität und Empfängnisverhütung
- Streßabbau, Beziehungsklärung
- Entspannungstraining
- psychologische Einzelgespräche
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