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Chefärztin Orthopädie / Rheumatologie Dr. med. K. Fritzsche
Oberärztin Dipl.-Med. B. Egner
Je genauer und differenzierter die berufs- oder arbeitsbezogene Leistungsfähigkeit einer Person beurteilt werden kann, desto besser können Maßnahmen zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung ihrer Eingliederung in das Erwerbsleben nicht nur begründet werden, sondern sie können auch gezielter geplant, ausgewählt, durchgeführt und evaluiert werden.
Unter der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) versteht man ein Testverfahren zur Beurteilung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei unterschiedlichen Belastungssituationen am Arbeitsplatz. Ein besonderer Aspekt besteht darin, die Testsituation möglichst realitätsnah dem Arbeitsplatz anzugleichen.
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Das System der "Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit" (EFL) wurde in den 80er Jahren in den USA entwickelt. Es hat sich in den USA und der Schweiz erfolgreich bewährt. Mit standardisierten Leistungstests wird die Belastbarkeit für körperliche Arbeiten untersucht. Mit dieser Methode ist eine detaillierte Erfassung und realitätsgerechte Beurteilung der körperlichen Fähigkeiten und Defizite möglich. Die Tests erlauben eine frühzeitige Aussage darüber, ob der Rehabilitand zu seiner alten Tätigkeit zurückkehren kann oder für welches andere Tätigkeitsfeld er geeignet ist. Planung und Durchführung der individuellen Rehabilitation können auf diesem System sehr effektiv aufbauen. Das ermöglicht einen leichteren Übergang zurück in die Arbeitswelt.
Voraussetzungen für die Durchführung der kinesiophysiologischen Testverfahren sind:
Zur Bewertung der Leistungsfähigkeit steht eine Testbatterie von 29 standardisierten funktionellen Leistungselementen zur Verfügung: zum Beispiel Gehen, Treppen oder Leitern steigen, Lasten hantieren, länger dauernde Zwangshaltungen, Handkoordination. Sie sind in allen körperlichen Arbeiten enthalten, wobei jeder Beruf seine typischen Bewegungen und Belastungen hat.
Innerhalb der Erhebung werden psychophysische Tests und kinesiophysische Tests unterschieden:
Die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) ermöglicht die objektive Messung von verbliebener Leistungsstärke. Die Resultate des EFL-Testes können mit den Ergebnissen der klinischen Befunde, des Anforderungsprofils des derzeitigen Arbeitsplatzes, einer psychologischen Auswertung und einer realitätsnahen Belastungserprobung (wie z. B. in der vernetzten medizinisch-beruflichen BGSW-Maßnahme) zusammengeführt werden, um eine realitätsnahe und umfassende Beurteilung des Rehabilitanden gewährleisten zu können.
Das EFL-Testverfahren kann:
1. während einer stationären Rehabilitationsmaßnahme Zeitrahmen für die Diagnostik: 2 Tage
durchgeführt werden.
Für die EFL-Leistungen werden pauschal 595, - € zzgl. des ausführlichen Arztbefundes in Höhe von 26,52 € berechnet. Die einzelnen Kosten betragen für die unter der Zeitachse genannte Maßnahme derzeit



