Wer körperlich schwer oder viel im Stehen arbeiten muss, kämpft nahezu zwangsläufig mit Ermüdungs- und Verschleißerscheinungen des Bewegungs-apparates. Hinzu kommen typische Stressbelastungen aus Schicht- und Nachtdienst. Doch mit etwas Engagement und gezielten Maßnahmen kann so manche ungeliebte Begleiterscheinung des Arbeitsalltages umgangen oder auch beseitigt werden. Wie das geht, erfahren die rund 330 Beschäftigten des MEDIAN Klinikums im Rahmen des bis 2012 angelegten Gesundheitsprojektes. Vorgesehen sind unter anderem Prüfungen von Arbeitsplätzen inklusive ergänzende Ausstattungen mit ergonomischen Hilfsmitteln, Seminare zum Stressmanagement oder auch Intensivkurse für rückenschonendes Arbeiten u.a. für Pflegekräfte im stationären Bereich der Klinik.
Dabei verfolgen die Initiatoren einerseits das Ziel, das persönliche Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern. Andererseits soll aber auch die Verringerung des Krankenstandes angestrebt werden. Um dies zu erreichen, wird ausgehend von einer Arbeitsunfähigkeitsanalyse eine Mitarbeiterbefragung zu gesundheitlichen Belastungen am Arbeitsplatz durchgeführt. Dabei geht es nicht vorrangig um die Reduzierung von Krankheiten. Für den Verwaltungsdirektor des MEDIAN Klinikums, Mark Wittbold, sind die Beschäftigten und deren Arbeitszufriedenheit ein entscheidender Faktor für die Qualität der medizinischen Versorgung. Dabei spielt die Gesundheitsvorsorge der eigenen Mitarbeiter eine überaus wichtige Rolle für die positive Entwicklung des Klinikums in Flechtingen. Deshalb werden den Beschäftigten nicht nur Anregungen und Tipps zu Erhaltung ihrer Gesundheit vermittelt, sondern sie selbst sollen die Möglichkeit erhalten, aktiv am Arbeitsplatz mitzuwirken.
„Die Gesundheitsförderung muss bei den Bedürfnissen der Mitarbeiter ansetzen und soll deren gesundheitliche Probleme am Arbeitsplatz lösen. Natürlich spielen hier auch die Wünsche der Mitarbeiter eine große Rolle“, erläutert Dr. Olaf Haase, Referent Gesundheitsmanagement der IKK gesund plus, das Vorhaben. „Sie selbst bestimmen nämlich im Rahmen einer Bedarfsanalyse, woran sich die Angebote orientieren sollen. Davon ausgehend können den Beschäftigten gezielte Angebote wie moderne Gesundheitsscreenings, die Optimierung der Arbeitsplätze, praxisnahe Beratungen oder Gesundheitskurse angeboten werden“. Darin liege nach Aussagen von Haase das grundlegende Erfolgsrezept der IKK-Gesundheitsförderung: Die Teilnehmer zu motivieren, selbst für ihre Gesundheit aktiv zu werden, ganz besonders am Arbeitsplatz.
Dass solche Programme zur betrieblichen Gesundheitsförderung nachhaltigen Erfolg haben, kann die IKK gesund plus an zahlreichen Beispielen belegen. In über 350 Betrieben wurden bereits ähnliche Projekte unter der Marke „IKKimpuls“ durchgeführt.
Für weitere Rückfragen zum Projekt stehen Frau Kirsten (Telefon +49 (0) 390 54 / 81-712), Ansprechpartnerin des MEDIAN Klinikums Flechtingen sowie die Projektverantwortlichen seitens der IKK gesund plus, Herr Dr. Olaf Haase (Telefon +49 (0) 391 / 280 62-101) und Frau Doreen Steinforth (Telefon +49 (0) 391 / 280 62-115), gern zur Verfügung.



