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Hilfe gegen Knochenschwund

MEDIAN Hohenfeld-Kliniken Bad Camberg kooperieren mit Selbsthilfegruppen

Die Osteoporose ist eine häufige Alters-Erkrankung der Knochen. Die auch als Knochenschwund bezeichnete Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Abnahme der Knochendichte. Verursacht wird diese durch den übermäßig raschen Abbau der Knochensubstanz und -struktur. Die erhöhte Frakturanfälligkeit kann das ganze Skelett betreffen. Die Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung im höheren Lebensalter. 80 Prozent aller Osteoporosen betreffen Frauen nach der Menopause. dennoch erkranken auch Männer an dieser Knochenerkrankung. Zwar tritt bei ihnen die Erkrankung meist erst 10 Jahre später auf, die Ausprägung jedoch ist diesselbe.

Die Klinik für Orthopädie und Osteoporose der MEDIAN Hohenfeld-Kliniken Bad Camberg ist als Klinisches Schwerpunktzentrum DVO spezialisiert auf die behandlung dieser Erkrankung. Regelmäßig bietet die Klinik Informationsveranstaltungen für Osteoporose-Selbsthilfegruppen an.

 Am 30. August 2011 besuchten fast 70 Mitglieder der Selbsthilfegruppe Frankenberg und Umgebung die Klinik in Bad Camberg. „Wir sind froh, dass sich unsere Mitglieder vor Ort über die verschiedenen Behandlungsmethoden informieren können und Prof. Dr. Diethard Usinger als Experte für Fragen und Antworten zur Verfügung steht. Das ist wirklich ein tolles Angebot“, freut sich die Leiterin der Selbsthilfegruppe Luise Schulte. „Selbsthilfegruppen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Gesundheitssystems“, so Prof. Dr. Usinger. „Sie stehen Betroffenen mit eigenen Erfahrungen zur Verfügung. Das schafft Verbundenheit und Vertrauen und unterstützt unsere Arbeit als Mediziner.“

In seinem Vortrag ging Prof. Dr. Usinger neben der medikamentösen Therapie auch auf zwei weitere Säulen der Therapie ein, auf die Betroffene unmittelbaren Einfluss haben, nämlich Ernährung und Bewegung. Der Arzt empfiehlt, ab dem 65. Lebensjahr ergänzend Vitamin D und ausreichend Kalzium aufzunehmen. Regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft, leichter Sport  und eine ausgewogene gesunde Ernährung sollten auf der Tagesordnung stehen.

„Die Kooperation mit den Selbsthilfegruppen ist für uns ausgesprochen wichtig“,erklärt Usinger. „Uns liegt viel daran, die Kontakte und die Zusammenarbeit weiter zu stärken.“ Daher können ab Januar 2012 bis zu 15 Mitglieder von Selbsthilfegruppen gleichzeitig zwei bis drei Wochen in der Klinik individuell zugeschnittene Trainingsprogramme besuchen und verschiedene Vorträge, unter anderem zur optimalen Ernährung, hören.