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„Die Pflege schläft nie“

Nadja Libertus arbeitet im Pflegedienst an der MEDIAN Klinik Dormagen und koordiniert als Leiterin die Einsätze ihres Teams

Pflegedienstleiterin bei MEDIAN

Nadja Libertus - MEDIAN Klinik Dormagen

Wer zu Nadja Libertus will, muss hoch hinaus. Im 4. Stock der MEDIAN Klinik Dormagen liegen die Räume des Pflegedienstes mit beeindruckendem Ausblick über die Stadt. Doch den sieht die 38-jährige Pflegedienstleiterin selten. „Es ist immer etwas zu tun”, erklärt sie und räumt Akten zur Seite. Seit 2008, als die Klinik für Alkohol- und Medikamentenabhängige eröffnet wurde, ist die Dormagenerin dabei.

112 Behandlungsplätze hat das Haus – alle sind belegt. Für Nadja Libertus und ihre Kolleginnen und Kollegen heißt das viel Arbeit in Schichten rund um die Uhr. Als Leiterin, die auch regulär mitarbeitet, übernimmt sie zusätzlich die Koordinierung des Teams, erstellt Dienst- und Urlaubspläne und überwacht die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sowie des Qualitätsmanagementsystems. „Die Pflege schläft nie“, bringt es die examinierte Fachkraft auf den Punkt.

„Vom guten Funktionieren des Pflegedienstes im Zusammenspiel mit allen anderen Berufsgruppen hängt ein gut funktionierender Klinikbetrieb ab. Vielen Dank an Frau Libertus und ihr hervorragendes Team.“

Martin Pieper

Kaufmännischer Leiter der MEDIAN Klinik Dormagen

Bei MEDIAN arbeiten alle Hand in Hand

War etwas? Entzugserscheinungen, Auffälligkeiten, Rückfälle? Jede Schicht beginnt mit einer Übergabe, bei der über alle Rehabilitanden gesprochen wird. Dann Mails abrufen und die Medikamentenausgabe vorbereiten. Anschließend steht „Vitalzeichenkontrolle“ auf dem Dienstplan: Drei Tage lang werden bei allen Neuaufnahmen dreimal täglich Blutdruck und Puls gemessen, gegebenenfalls Blut abgenommen und ins Labor geschickt. „Das muss gut koordiniert werden, denn kurz danach läuft die Arztvisite”, erklärt Nadja Libertus. Hier muss die Pflege für Fragen bereitstehen und die Ergebnisse in der elektronischen Patientenakte dokumentieren. Mittags kommen dann die Neuaufnahmen, vier bis fünf Rehabilitanden im Schnitt.

„Wir machen zuerst Alkoholkontrolle: Wer einen positiven Befund hat, kann nicht bleiben”, sagt Nadja Libertus. Nach dem Aufnahmegespräch geht es weiter zum Arzt und zum
Bezugstherapeuten. Luft holen? Gibt‘s nur selten, denn der Pflegedienst wird von Patienten auch als Anlaufstelle für Fragen, Probleme und Krisengespräche genutzt. „Oft werden wir bei unserer Arbeit unterbrochen”, beschreibt die Leiterin den Stationsalltag. Neben  Desinfektionsmaßnahmen und Labortätigkeiten ist sie auch dafür zuständig, die Konsile bei Fachärzten zu organisieren.

Zusätzlich muss immer mit Notfällen gerechnet werden. „Ein Rückfall kann jederzeit auftreten”, sagt Nadja Libertus. Trotz aller Herausforderungen: Ihre Arbeit macht sie gern. „Wir haben ein tolles Team, klare Strukturen und Prozesse”, sagt sie. „Manchmal arbeiten wir aber auch hart an der Grenze – insbesondere wenn Kollegen krank oder im Urlaub sind.“

Ihr persönlicher Ausgleich für Stress ist ihre Familie. „Außerdem lese ich gern und treibe Sport“, erzählt sie. Eine Work- Life-Balance, die sich für Nadja Libertus in elf Dienstjahren
bewährt hat.

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