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„Mit Gefühl perfekt organisieren“

In der MEDIAN Klinik Kalbe meistert Birgit Marks zusammen mit ihrer Kollegin jeden Tag die Therapieplanung für 220 Patienten

Therapieplanerin bei MEDIAN

Birgit Marks - MEDIAN Klinik Kalbe

Der Bildschirm von Birgit Marks erinnert an ein Puzzlespiel. Blaue, gelbe, grüne, rote und gestreifte Felder reihen sich neben den Namen der Patientinnen und Patienten aneinander. Chaos in Kalbe? „Keinesfalls”, lächelt die 51-Jährige. „Das ist die Therapieplanung für heute. Hier kann ich genau sehen, welcher Patient wo eingeteilt ist und welche Leistung er bekommt.“ „Optimierung“ heißt die Zauberformel – und die beherrscht Birgit Marks perfekt. Für eine bestmögliche Behandlung ist es ihre Aufgabe, den Aufenthalt jedes Patienten so sorgfältig und detailliert wie möglich zu planen und zu erfassen.

Die langjährige Erfahrung von Frau Marks und ihrer Kollegin sind für uns äußerst wertvoll. Sie erweisen der Klinik damit jeden Tag einen großen Dienst.

Jana Weinhold

Kaufmännische Leiterin der MEDIAN Klinik Kalbe

Optimierung heißt die Zauberformel

Gleichzeitig gilt es, mit Hilfe der Software des Krankenhausinformationssystems (KIS) alle relevanten Rahmenparameter zu berücksichtigen: Was hat der behandelnde Arzt verschrieben? Welche Vorgaben machen die Leitlinien von Kostenträgern und MEDIAN für den Therapieplan? Welche Therapeuten, Psychologen, Logopäden und Ernährungsberater haben wo Kapazitäten frei?

„Die Patienten bleiben in der Regel drei Wochen bei uns in der Orthopädie und Onkologie, und ich versuche zusammen mit meiner Kollegin, den Aufenthalt von Anfang an perfekt durchzuplanen“, erklärt Birgit Marks. „Wöchentlich gehen die Behandlungspläne dann an die Patienten.“

Doch nicht nur stationäre, sondern auch Nachsorge-Patienten und ambulante Behandlungen müssen eingeplant werden. Zwar hilft die EDV mit weitgehender Automatisierung. Doch dass bei 220 Patienten mal etwas hakt oder nachgebessert werden muss, liegt auf der Hand. „Unsere Mitarbeiter haben Weiterbildungen und Urlaub oder werden selbst mal krank. Darum müssen wir in der Therapieplanung tagesaktuell flexibel reagieren“, sagt Birgit Marks. Und das kann richtig stressig werden. „Spätestens am nächsten Tag muss die Therapie nachgeholt werden, also müssen wir geschickt umplanen.“ Aber natürlich nur, wenn die Patienten dadurch nicht überfordert würden.

Telefonate und Gespräche mit Stationen und Therapeuten sind für die MEDIAN Mitarbeiterin an der Tagesordnung. In den 25 Jahren, die sie seit Eröffnung des Hauses 1995 dabei ist – davon 14 Jahre in der Therapieplanung – hat die gelernte Bürokauffrau so etwas wie ein „Gefühl für den Klinikbetrieb” entwickelt.

Trotzdem ist Birgit Marks froh, wenn gegen 16 Uhr die Pläne für den nächsten Tag in den Fächern der Therapeuten liegen. „Den perfekten Klinik-Tag gibt es nicht, aber wir geben uns alle Mühe“, sagt sie – und freut sich auf den Feierabend mit ihrer Familie.

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