Kontakt

Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter:

+49 (0)451 / 873960

Wege in die Behandlung

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, ehe jemand aufgenommen werden kann:
 

  • eine reguläre beendete Entwöhnungsbehandlung,
  • ein Vorgespräch in unserer Einrichtung (wenn dies nicht möglich ist, ein ausführliches Telefonat),
  • wenigstens eine mündliche Kostenzusage der Leistungsträgers,
  • Anreise am Tage der Entlassung aus der Fachklinik.

Das Vorgespräch ist uns sehr wichtig, weil die Patienten wissen sollen, auf was sie sich einlassen. Sie sollen unsere schönen, modernen Räumlichkeiten kennen gelernt und alle Aspekte der Adaption in einem persönlichen Gespräch erfahren haben. Umgekehrt möchten wir die Patienten vor einer möglichen Aufnahme kennen lernen und offene Fragen klären. Wer von weit entfernten Kliniken kommt, kann in unserer Einrichtung übernachten. Die Fahrtkosten für das Vorgespräch werden in der Regel von den Leistungsträgern erstattet.

Den Antrag auf Kostenzusage für die Adaption stellen die Patienten während der Entwöhnungsbehandlung mit Hilfe der Therapeuten oder des Sozialdienstes der Klinik.

Informationen für zuweisende Entwöhnungseinrichtungen

Die Adaption soll den Therapieprozess, der in der Entwöhnungsbehandlung begonnen wurde, zu einem erfolgreichen Abschluss führen. Damit dass gelingt, sind wir auf einen reibungslosen Informationsfluss angewiesen. Für den möglichst nahtlosen Übergang von der Entwöhnungsbehandlung in die Adaption hat sich folgendes Aufnahmeverfahren bewährt:


Telefonische Anfrage/Anmeldung durch die Fachklinik oder durch den Patienten selbst
(möglichst mindestens zwei Monate vor dem geplanten Entlassungstermin)


Schriftliche Bewerbung des interessierten Patienten mit Lebenslauf und Suchtgeschichte


Einladung und Verabredung eines Termins (schriftliche Bestätigung) für ein Vorstellungsgespräch mit dem Patienten


Vorstellungsgespräch im Adaptionshaus (falls nötig mit Übernachtung)
Sofern dieser Termin nicht wahrgenommen werden kann, bitten wir um frühzeitige Absage.


Entscheidung für die Adaption in unserem Haus
Die Patientinnen und Patienten sollten den Entscheidungsprozess mit ihrem Therapeuten in der Klinik besprechen und die Entscheidung dem Adaptionshaus telefonisch mitteilen. Nach der Vereinbarung der Aufnahme müssen die Patienten jeden Mittwoch telefonisch mitteilen, dass sie sich noch in der Entwöhnungsbehandlung befinden und dass sie nach wie vor an der Adaptionsmaßnahme interessiert sind.


Überlassung von wichtigen Informationen über den Patienten durch die Fachklinik (z.B. Kopie des Antrages auf Bewilligung der Adaption an den Leistungsträger)


Umgehende Mitteilung durch den Patienten oder durch die Fachklinik, wenn die Aufnahmeentscheidung revidiert wird bzw. wenn die Entwöhnungsbehandlung vorzeitig irregulär beendet worden ist.
Dies ist für unsere Aufnahmeplanung  von großer Bedeutung.


Aufnahme zum abgesprochenen Termin
(in der Regel nur bei regulärer Entlassung aus der Fachklinik möglich)


Übersendung einer Kopie des Entlassungsberichts durch Fachklinik
möglichst mit detaillierten Ausführungen zu Erfahrungen in der Arbeitstherapie, mit Praktika u.Ä. hinsichtlich Zuverlässigkeit, körperlicher, geistiger, psychischer Einschränkungen (vor allem solcher, die man nicht sofort vermutet), Aufgabenverständnis, Konzentrationsfähigkeit, Durchhaltevermögen, Ausweichverhalten usw. Testergebnisse, wenn (arbeitsbezogene) Tests wie MELBA, AVEM durchgeführt wurden.


Übergabe-Telefonat der Bezugstherapeuten der Fachklinik und der Adaption in den ersten 14 Tagen der Adaptionsbehandlung
Hier können wir unseren ersten Eindruck mit den Erfahrungen der Kollegen aus den Fachkliniken abgleichen.


Mitteilung des MEDIAN Adaptionshauses Lübeck über Beendigung der Adaption an die Fachklinik