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MEDIAN AGZ Düsseldorf - Sexualstörungen

Sexualität ist ein für jeden Menschen wichtiger Lebensbereich, der je nach Alter, Geschlecht, Lebensgeschichte, kulturellem Hintergrund und aktueller Lebenssituation sehr unterschiedliche Ausdrucksformen annehmen kann. Wenn Sexualität sich zu einer Quelle des Leidens oder der eigenen Unsicherheit entwickelt hat, kann für die Menschen mit einer Sexualstörung eine Behandlung im Rahmen der ambulanten psychosomatischen Reha in unserer Klinik in Düsseldorf hilfreich sein.

Es hängt von den persönlichen Vorstellungen und Erwartungen jedes Einzelnen ab, welche Art der sexuellen Entfaltung angenehm und erwünscht bzw. als „normal“ oder „gestört“ anzusehen ist. Sexualstörungen können körperliche oder psychische Beschwerden zur Folge haben; andererseits können körperliche Erkrankungen und psychische Störungen das sexuelle Erleben beeinträchtigen. Vor einer Behandlung in unserem MEDIAN AGZ Düsseldorf ist es wichtig, der Ursache auf den Grund zu gehen, um den Weg zu einer befriedigenden sexuellen Entfaltung zu finden.

Nicht selten treten Sexualstörungen unterschiedlicher Art im Rahmen anderer psychosomatischer Erkrankungen auf. Viele Betroffene scheuen sich aber, dieses Symptom ihrem behandelnden Arzt und/oder Psychotherapeuten anzuvertrauen. Wir möchten Sie ermutigen, dies zu tun, da erst dann eine adäquate Therapie dieses ohne Zweifel Leid verursachenden Symptoms möglich ist. An dieser Stelle möchten wir auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir im MEDIAN AGZ in Düsseldorf jederzeit der Schweigepflicht unterstehen.

Formen von Sexualstörungen

Es werden folgende Sexualstörungen unterschieden:

Sexuelle Funktionsstörungen

Sexuelle Funktionsstörungen umfassen verschiedene Symptome, die sich bei der Einleitung und auch während des Geschlechtsverkehrs zeigen. Dabei kann es sich um ein reduziertes Verlangen, eine ausbleibende Erektion bei Männern oder eine ausbleibende Lubrikation (Feuchtwerden) bei Frauen handeln oder es kann zu Schwierigkeiten beim Einführen des Penis kommen. Auch ein fehlender oder vorzeitiger Orgasmus oder Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs zählen zu den Sexualstörungen. In jedem Fall kommt es zu einer vorübergehenden oder manchmal auch dauerhaften Einschränkung, die bei den Betroffenen Leid verursacht. Welche Ursachen im Einzelnen vorliegen, sollte immer auch in einer ärztlichen Untersuchung in unserer Klinik in Düsseldorf geklärt werden - nicht selten haben Sexualstörungen auch körperliche Auslöser, werden von den Betroffenen aber als „Schwäche“ interpretiert und daher nicht behandelt.

Anderweitige sexuelle Entwicklung und Orientierung

Die auch in den Medien in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus gerückte, bekannteste Form einer sexuellen Orientierung ist der Transsexualismus. Hier besteht meist bereits von Kindheit an das Empfinden, dem falschen Geschlecht anzugehören. Häufig wird eine Geschlechtsangleichung (an das empfundene Geschlecht) angestrebt. In unserem MEDIAN AGZ Düsseldorf begleiten wir Sie auf diesem Weg.

Störungen der Sexualpräferenz

Eine weitere Gruppe der Sexualstörungen bilden die Störungen der Sexualpräferenz. Damit sind Abweichungen von der hetero- oder auch homosexuellen Partnerwahl mit anderen Triebzielen gemeint, was bedeutet, dass der Betroffene sexuelle Befriedigung nicht über einen hetero- oder homosexuellen Partnerkontakt in gegenseitigem Einvernehmen erreichen kann, sondern andere Reize dazu benötigt. Dazu gehören im derzeitigen Diagnosenkatalog z.B. die Sodomie (sexuelles Interesse an Tieren), die Pädophilie (sexuelles Interesse an vorpubertären Kindern), der Exhibitionismus und der Voyeurismus.

Therapie von Sexualstörungen im MEDIAN AGZ Düsseldorf

In Düsseldorf behandeln wir im MEDIAN AGZ alle Formen der Sexualstörungen. Dabei ist auch eine Koordination möglicher körperlicher Untersuchungen in Zusammenarbeit mit ambulant behandelnden Ärzten möglich und empfehlenswert, um eine vollständige Diagnostik zu erhalten. Wir möchten Sie gerne ermutigen, entsprechende Themen mit unseren Ärzten und Therapeuten im MEDIAN AGZ Düsseldorf zu besprechen, auch wenn dies häufig zunächst unangenehm sein mag. In den meisten Fällen ist aber eine deutliche Verbesserung möglich, wenn eine adäquate Therapie erfolgt. Bitte nehmen Sie dazu gerne Kontakt mit uns auf. Weitergehende Informationen zum therapeutischen Angebot unseres MEDIAN AGZ Düsseldorf finden Sie hier.

Störungen der sexuellen Orientierung wie auch der Sexualpräferenz benötigen in der Regel ein spezielles und langjähriges Behandlungssetting, das wir im Rahmen eines 6- bis 8-wöchigen Rehabilitationsaufenthaltes nicht anbieten können. Dennoch können Sie uns auch in diesen Fällen während Ihrer Therapie in unserem Haus in Düsseldorf gerne ansprechen, wir unterstützen Sie dann bei einer weiteren Behandlungsplanung.

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