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Vorsorge: Pauli im MEDIAN AGZ Düsseldorf

PAULI - Psychosomatik, Auffangen, Unterstützen, Leiten, Integrieren

In Zusammenarbeit mit der AOK Rheinland Hamburg, der Deutschen Rentenversicherung Rheinland und unserem MEDIAN AGZ Düsseldorf haben wir vor dem Hintergrund der Zunahme psychosozialer Leiden ein Behandlungskonzept entworfen, dass möglichst frühzeitig nach dem Eintreten von Arbeitsunfähigkeit im psychosomatisch-psychotherapeutischen Fachgebiet Versicherten ein umfangreiches Therapieangebot zur Verfügung stellen soll.

Dieses Angebot wendet sich an  Patientinnen und Patienten, deren Symptomenkomplex so ausgeprägt ist, dass Ihre ambulante nervenärztliche oder psychotherapeutische Betreuung nicht mehr ausreicht, um Arbeitsfähigkeit zeitnah wieder herzustellen. Das Angebot versteht sich demnach als eine Ergänzung zwischen ambulanter Versorgung und stationären oder teilstationären Komplexangeboten, sei es im Akutbereich oder im Bereich Rehabilitation. Es handelt sich demnach um ein frühinterventionelles, frührehabilitatives Behandlungsangebot, bei dem es von vornehmlicher Bedeutung ist, dass es in Ihre Vor- und Nachbetreuung eingebettet ist.

Patientinnen und Patienten werden durch PAULI dazu eingeladen an drei Tagen der Woche jeweils vier Stunden Psychotherapie und Körpertherapie in Einzelgesprächen und Gruppentherapien in Anspruch zu nehmen. Den Teilnehmenden wird ein Bezugstherapeut zur Verfügung gestellt, der sie während der insgesamt 20 Behandlungstage begleitet. Ziel der Behandlung ist es die Betroffenen frühzeitig in ihrem psychosomatischen Leiden aufzufangen, erste therapeutisch begleitete und genesungsfördernde Erfahrungen zu sammeln. Das Konzept ist verhaltenstherapeutisch ausgerichtet und bezieht psychoedukative Elemente ein und koordiniert, sofern erforderlich, die notwendigen Schritte der Reintegration in den Arbeits- und Lebensprozess und eine angemessene Nachbehandlung.

An dem PAULI-Behandlungskonzept können Patientinnen und Patienten teilnehmen, die entweder an einer mittelgradigen depressiven Episode erkrankt sind (F32.1, F33.1), und / oder an einer Angsterkrankung (F 40.0, F 40.1, F 40.9, F 41.0, F 41.2), und / oder an einer somatoformen Funktionsstörung (F 45.0, F 45.4, F 45.8). Die Teilnehmenden sollten Versicherte der AOK Rheinland Hamburg und der Deutschen Rentenversicherung Rheinland sein. Sie sollten weiterhin im Stadtgebiet Essen wohnhaft sein. Fremd- und Selbstgefährdung, aber auch Patientinnen und Patienten mit Diagnosen jenseits der oben Genannten werden am PAULI-Behandlungskonzept nicht teilnehmen können. 

Die AOK Rheinland Hamburg und die deutsche Rentenversicherung Rheinland haben für die Durchführung des PAULI-Behandlungskonzeptes spezielle Sachbearbeiter bereit gestellt und inhaltlich vorbereitet. Diese übernehmen nicht nur die Zusteuerung und Einleitung des PAULI- Behandlungskonzeptes. Die Kostenträger unterstützen auch eine sich anschließende Behandlung (Rehabilitation, Akutbehandlung) durch das Erstellen zeitnaher Kostenzusagen, wenn dies notwendig ist.

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