Kontakt

Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter:

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Alles Wissenswerte in alphabetischer Reihenfolge

Alkoholkontrollen:
Werden in unregelmäßigen Abständen und zu verschiedenen Tageszeiten durchgeführt.

Angehörigenarbeit:
Angehörige werden in die Behandlung einbezogen: ca. alle 3 Wochen findet ein Partnerseminar, alle 6 Wochen eine Angehörigengruppe statt; je nach Indikation können weitere Paar- bzw. Familiengespräche vereinbart werden.

Auffangbehandlung:
Liegt eine Entwöhnungsbehandlung weniger als 2 Jahre zurück, dient die Auffangbehandlung dazu, nach einem Rückfall kurzfristig wieder in eine erneute Behandlung zu kommen.

Aufnahmebedingungen:
Kostenzusage der Leistungsträger wie Deutsche Rentenversicherung Bund und Baden-Württemberg sowie Knappschaft-Bahn-See, Krankenkassen usw., Arztbericht, Sozialbericht. Maximale Anfahrtszeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ca. 45 Minuten.

Behandlungsdauer:
Die persönliche Behandlungsdauer richtet sich zunächst v.a. nach der Kostenzusage und beträgt in der Regel 12 Wochen, für Wiederholer und Kombitherapien 6–8 Wochen und kann individuell verkürzt oder verlängert werden.

Behandlungsindikationen:
Wir behandeln Personen mit Abhängigkeit und schädlichem Gebrauch von Alkohol und Medikamenten bzw. Abhängigkeit von mehreren Suchtmitteln; die mit der Abhängigkeitserkrankung in Zusammenhang stehenden psychischen, körperlichen und sozialen Probleme sowie psychische und körperliche Folge- bzw. Begleiterkrankungen.
Weiterhin behandeln wir Menschen, die neben der Hauptindikation auch unter psychischen Problemen leiden, wie z.B. unter Depressionen, Ängsten usw.

Behandlungsplätze:
Das MEDIAN AGZ Stuttgart befindet sich in zentraler Innenstadtlage in Stuttgart mit 22 Plätzen.

Behandlungsziel:
Unser übergeordnetes Behandlungsziel ist die Wiederherstellung bzw. Sicherung der Erwerbsfähigkeit und eine lebensbejahende, selbstverantwortliche Lebensführung ohne Suchtmittel.

Bezugsarzt/ärztin:
Während der gesamten Behandlungsdauer ist ein bestimmter Arzt für einen Patienten verantwortlich.

Bezugstherapeut/in:
Während der gesamten Behandlungsdauer hat jeder Patient einen festen Therapeuten.

Bücherei:
Fachbücher können ausgeliehen werden.

Diagnostik der psychischen und psychosozialen Probleme:
Durch Anamnesegespräche und Diagnostik erhalten wir ein umfassendes Bild für die Behandlungsplanung. Es findet eine ausführliche Verhaltensanalyse und die Analyse familiärer und sozialer Bedingungen statt.
Erhoben werden weiter: die Berufs- und Ausbildungssituation, die wirtschaftliche Absicherung, Renten- und Versicherungsfragen und die Wohnsituation. Werden Probleme und Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz ermittelt, werden Wiedereingliederungsmaßnahmen untersucht und die konkreten Möglichkeiten der beruflichen Wiedereingliederung sondiert.

Diagnostik, medizinische:
Sie umfasst die Aufnahmeuntersuchung einschließlich Labordiagnostik und EKG, die Entlassuntersuchung sowie spezifische Maßnahmen, Medikamenten- bzw. Drogen-Screenings etc. Die enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Fachärzten ergänzt die Diagnostik bei allen wichtigen medizinischen Fragestellungen.

Diät:
Je nach körperlichen Folgeschäden kann es notwendig sein, eine Diät durchzuführen. Eine Diät- und Ernährungsberatung erfolgt nach Bedarf.

Einzelgespräche / Einzeltherapie:
Mit Ihrem Bezugstherapeuten führen Sie Gespräche zur Vorbereitung Ihres Behandlungsplanes sowie ein bilanzierendes Abschlussgespräch. Außerdem dienen Einzelgespräche der Bearbeitung individueller Probleme und der Besprechung therapeutischer Aufgaben.

Entgiftung:
Die Behandlung muss entgiftet angetreten werden. Dies kann ambulant mit Ihrem Hausarzt oder stationär in einem Akutkrankenhaus oder einer Psychiatrischen Klinik durchgeführt werden. Am Aufnahmetag hier wird ein Alkoholtest durchgeführt.

Entspannung:
Diese Gruppe hilft Ihnen, Stress abzubauen, sich zu entspannen, zur Ruhe und zu sich selbst zu finden. Als Methode wird die "Progressive Muskelentspannung" (nach Jacobson), begleitet von Übungen zur Körperwahrnehmung, eingesetzt. Es wird auch Autogenes Training angeboten.

Ernährung / Diäten:
Ernährungsberatung und Schulungsprogramme und bereiten Sie auf eine entsprechende Lebensführung vor.

Fachbücher:
Fachbücher können ausgeliehen werden.

Freizeitaktivitäten:
Durch das Kennenlernen von Freizeitmöglichkeiten vor Ort  werden Anregungen für die Freizeitgestaltung gegeben.

Gewalt:
Wir erwarten von Ihnen, dass Sie auf jede Form von Androhung und Anwendung von Gewalt verzichten. Auf Gewaltanwendung und Diebstahl erfolgt die disziplinarische Entlassung.

Gruppentherapie:
Die Gruppentherapie in der Bezugsgruppe erfolgt nach einem verhaltenstherapeutisch orientierten Konzept mit bestimmten suchtspezifischen Schwerpunkten: Analyse des Sucht- und Problemverhaltens, Informationen über die Abhängigkeit, Lebensbilanz usw. Für die Gruppentherapie ist der Bezugstherapeut zuständig, der die gesamte Behandlung begleitet.

Handy:
Ein Handy darf nur in den therapiefreien Zeiten genutzt werden.

Hausordnung:
In der Hausordnung werden die grundlegenden Voraussetzungen des Zusammenlebens während Ihres Klinikaufenthaltes geregelt.

IG:
IG bedeutet Indikative Gruppe. Damit können persönliche Therapieschwerpunkte gesetzt werden. Sie werden auf der Grundlage der diagnostischen Befunde individuell mit Ihnen vereinbart.

IG Bewerbungstraining:
Die Gruppe kann Ihnen helfen, wenn Sie schon längere Zeit arbeitslos sind, wieder in Ihren Ausbildungsberuf zurückkehren wollen oder auf dem Arbeitsmarkt schwer vermittelbar sind. Sie können lernen, in Bewerbungssituationen und im Umgang mit Behörden selbstsicherer aufzutreten und sich mit Ihren Stärken überzeugender einzubringen.

IG Raucherentwöhnung:
Da Suchtkranke häufig auch starke Raucher sind, führen wir bedarfsorientiert ein begleitendes verhaltenstherapeutisches Programm zur Raucherentwöhnung durch.

IG Soziales Kompetenztraining:
Eine Indikation für diese Gruppe besteht dann, wenn entweder ein ängstlich-gehemmtes oder ein aggressiv-überschießendes Verhalten zugunsten eines eindeutigen und verantwortungsbewussten sozialen Handelns verändert werden soll. In dieser Gruppe können Sie lernen, für die eigenen Wünsche und Forderungen selbstsicher einzutreten, übertriebene Forderungen anderer abzulehnen, auf Kritik angemessen zu reagieren, Gespräche zu beginnen und sich in Gesprächen sicher zu fühlen.

IG Umgang mit belastenden Gefühlen:
Belastende Gefühle, die funktional mit dem Suchtmittelkonsum verbunden sind, sollen identifiziert und Bewältigungsmöglichkeiten erlernt werden.

Individualisierte Erstbehandlung:
Ihr individuelles Krankheitsbild, Ihre Behandlungsgeschichte und die Möglichkeiten für eine ambulante Weiterbehandlung sind entscheidend für die Wahl des Behandlungsprogramms. Es wird individuell und auf bestimmte Problemlagen abgestimmt. Die Behandlungsdauer richtet sich nach den individuellen Erfordernissen. Im Schnitt dauert diese ca. 12 Wochen. Je nach Verlauf kann in Abstimmung mit dem Behandlungsteam verkürzt oder verlängert werden.
Die Behandlung basiert auf der Verhaltenstherapie. Beispiele aus der Behandlung: Die Analyse unangemessener oder selbstschädigender Denk- und Verhaltensweisen, das Erlernen positiver Einstellungen usw. Auch familientherapeutische, klientenzentrierte, körperorientierte und andere Methoden sind Teil der Behandlung.
Die Diagnostik ist umfassend. Mit Ihnen vereinbaren wir einen Behandlungsplan. Es werden vorrangige Behandlungsziele formuliert und Behandlungsmaßnahmen vereinbart.
Das sind psychotherapeutische, medizinische, kunsttherapeutische, sporttherapeutische, diätetische Maßnahmen, Sozialberatung und weitere spezifische Angebote. Ein Ziel ist, sofern Sie ohne Arbeit sind, Maßnahmen zur Integration ins Erwerbsleben einzuleiten.
Auch zusätzliche Probleme, wie z.B. Angststörungen, Depressionen, chronische Schmerzen werden mitbehandelt.

Infoabend:
Jeden Donnerstag findet in der Tagesklinik um 18 Uhr ein Informationsabend für Interessierte statt. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Sie sind herzlich willkommen.

Informationsmaterial:
Informationsmaterial kann über unser Kontaktformular per E-Mail (stuttgart-kontakt@median-kliniken.de), telefonisch oder schriftlich angefordert werden.

Kleidung:
Wir erwarten, dass Sie in angemessener Kleidung zu den verschiedenen Therapiemaßnahmen erscheinen, z.B. Sportkleidung nur in der Freizeit und in der Sporttherapie.

Kombi-Behandlung:
Dabei handelt es sich um die Kombination verschiedener Behandlungssettings: 6-8 Wochen stationäre Phase  und 8 Wochen ganztägig ambulant oder 8 Wochen ganztägig ambulant mit ambulanter Weiterbehandlung von 6-12 Monaten. Eine feste Anbindung an eine ambulante Behandlungseinrichtung ist Voraussetzung.

Kontaktformular:
Hier können Sie Fragen stellen, Wünsche äußern, Materialien bestellen.

Kostenträger:
Die Klinik wird von den meisten Kosten- bzw. Leistungsträgern belegt, besonders von der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, der Deutschen Rentenversicherung Bund, anderen Rentenversicherungsträgern, Krankenkassen und sonstigen Sozialleistungsträgern.

Kunst- und Gestaltungstherapie:
Kunsttherapie ist ein therapeutisches Angebot, in dem Sie mit unterschiedlichen gestalterischen Materialien und Techniken Ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen zum Ausdruck bringen können. Die Freude am kreativen Gestalten steht im Vordergrund. Sie lernen sich auf eine neue Weise kennen und entdecken Ihre kreativen Fähigkeiten.

Lage:
Das MEDIAN AGZ Stuttgart liegt in Stuttgart-West unmittelbar an der Kreuzung Schwabstraße/ Rotebühlstraße, direkt an der S-Bahn Haltestelle Schwabstraße. Alle S-Bahn-Linien halten dort. Eingang Rotebühlstraße 133, Haus 1, Ebene 3.

Medizinische Behandlung:
Es werden Begleit- und Folgeerkrankungen der Abhängigkeit (z.B. aus den Bereichen Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Psychiatrie, und Neurologie) behandelt. Vorträge, Visiten und Sprechstunden, medikamentöse Behandlung und die Verordnung von Diäten werden regelmäßig durchgeführt. Für Folge- und Begleiterkrankungen sowie sonstigen Erkrankungen oder Stoffwechselstörungen stehen Diäten zur Verfügung. Ausführliche Ernährungsberatung mit Schulungsprogrammen werden angeboten.

Parkplatz:
Es stehen keine Parkflächen für Autos zur Verfügung.

Partnerseminar:
14-tägig am Samstag werden die Angehörigen der Patienten einer Bezugsgruppe in die Behandlung einbezogen. Auf diese Weise wird über den gesamten Behandlungsverlauf eine kontinuierliche Angehörigenarbeit ermöglicht. Schwerpunkte sind unter anderem: Informationen zur Abhängigkeit, Rückfallprophylaxe, Analyse der Abhängigkeitserkrankung im jeweiligen Familiensystem und Stabilisierung.

Patendienst:
Um neuen Patienten/innen die Eingewöhnung in den ersten Tagen zu erleichtern, helfen bereits länger anwesende Patientinnen und Patienten als Patin oder Pate mit, diese Phase aktiv zu unterstützen und zu erleichtern.

PC:
Es stehen 5 PC's mit Möglichkeit zur Internetnutzung zur Verfügung.

Rauchen:
Innerhalb der Klinik besteht Rauchverbot. In ausgewiesenen Bereichen im Freien darf geraucht werden.

Rehabilitationsberatung:
Können Sie aus medizinischen Gründen Ihren zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben, besteht die Möglichkeit einer Beratung durch den Rentenversicherungsträger.

Rückfall:
Jeder Rückfall wird mit dem Einzelnen in seinem Behandlungsteam besprochen und das weitere Vorgehen festgelegt. Eine Weiterbehandlung hängt von der Bereitschaft des Einzelnen ab, sich damit auseinander zu setzen.

Rückfallprophylaxe:
Verlangen nach dem Suchtmittel ist ein Kernbestandteil der Abhängigkeit. In der "Rückfallprophylaxe" geht es darum, Verlangen zu verstehen und Möglichkeiten zu erlernen und einzuüben, Verlangen zu bewältigen.

Selbsthilfegruppen:
Regelmäßig stellen sich Selbsthilfegruppen im MEDIAN AGZ Stuttgart vor. Sie haben Gelegenheit, sich über diese Gruppen zu informieren. Außerdem ist es zur Stabilisierung des Therapieerfolges sinnvoll, sich schon während der Behandlung am eigenen Wohnort Selbsthilfegruppen anzuschauen.

Sozialberatung:
Die Sozialberatung hilft Ihnen bei Fragen der Berufsklärung, Umschulung, Ausbildung und Weiterqualifikation, Wohnungsfragen, der wirtschaftlichen Absicherung sowie der Planung weiterführender Maßnahmen nach der ganztägig ambulanten Behandlung.

Sport / Fitness:
Ziel ist die körperliche Aktivierung. Schwerpunkte bilden funktionelle Gymnastik und Ausdauertraining.

Themenzentrierte Gruppe:
Die themenzentrierte Gruppe bearbeitet therapeutische Aufgabenstellungen ohne Beisein des Therapeuten. Themen der Gruppentherapie, z.B. die Auseinandersetzung mit der Suchtgeschichte, die Analyse von Risikosituationen usw. Die themenzentrierte Gruppe verstehen wir auch als Vorbereitung auf eine zukünftige Selbsthilfegruppenaktivität.

Therapeutische Grundhaltung:
Wir haben eine verhaltenstherapeutische Grundhaltung: Wir legen Wert auf Ihre aktive Beteiligung. Wir fördern Veränderungsbereitschaft und verstehen Behandlung vorrangig als Hilfe zur Selbsthilfe. Wir vermitteln bzw. aktivieren Fähigkeiten, die eine erfolgreiche Bewältigung von Lebensaufgaben, wie z.B. die Wiederaufnahme und Stabilisierung der Erwerbstätigkeit, sowie eine Verringerung von künftigen Erkrankungsrisiken ermöglichen.

Therapeutisches Team:
Das therapeutische Team umfasst Ärzte, Fachärzte, Psychologische Psychotherapeuten, Diplom-Psychologen, Diplom-Sozialpädagogin, Kunsttherapeutin, Medizinisch-technische Assistentin und einen Sporttherapeuten.

Therapiebeantragung:
Die Vorbereitung und Beantragung übernimmt eine Psychosoziale Beratungsstelle (Suchtberatungsstelle), Sozialdienste der Krankenhäuser, die betriebliche Sozialberatung, Ihr Hausarzt oder andere. Die Anmeldung für einen Therapieplatz erfolgt in der Regel ebenfalls über diese Stellen. Vor einer Aufnahme müssen ein Arztbericht, ein Sozialbericht und die Kostenzusage des Leistungsträgers vorliegen.
Die Klinik wird von den meisten Kosten- bzw. Leistungsträgern belegt, besonders von der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg (vormals LVA), der Deutschen Rentenversicherung Bund (vormals BfA Berlin), aber auch von anderen Rentenversicherungsträgern, Krankenkassen und sonstigen Sozialleistungsträgern. Wir bieten natürlich auch für Privatpatienten ein entsprechendes Angebot. Die Behandlung soll suchtmittelfrei angetreten werden. Sofern notwendig, ist vorab eine Entgiftungsbehandlung im Krankenhaus zu planen. Besprechen Sie dies bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.

Übergangsgeld:
Wenn Sie sich für eine Therapiemaßnahme entscheiden, haben Sie Anspruch auf Übergangsgeld bei einem Rentenversicherungsträger, wenn Sie unmittelbar vor Therapiebeginn Arbeitslohn, Krankengeld oder Arbeitslosengeld I bezogen haben oder selbständig waren und in den letzten 12 Monaten Beiträge zur Rentenversicherung bezahlt haben.
Damit Ihr Übergangsgeld beim Kostenträger rasch berechnet werden kann, sollten Sie bei Bezug von Lohn oder Gehalt dafür sorgen, dass das Verdienstbescheinigungsformular vom Arbeitgeber ausgefüllt und dem Rentenversicherungsträger zugeschickt wird. Bei Bezug von Arbeitslosengeld I müssen Sie sich bei der Agentur für Arbeit abmelden und eine Kopie des Aufhebungsbescheides an den Rentenversicherungsträger senden. Bei Bezug von Krankengeld müssen Sie dafür sorgen, dass die Krankenkasse Ihren Aufnahmetermin in der Tagesklinik erfährt und dem Rentenversicherungsträger die notwendigen Daten zur Berechnung des Übergangsgeldes mitteilt. Bei Bezug von Arbeitslosengeld II laufen die Bezüge weiter. Bitte teilen Sie dem zuständigen Jobcenter den Aufnahmetermin mit.
Liegen alle Unterlagen beim Rentenversicherungsträger vor, kommt ca. 4 Wochen nach Therapiebeginn das erste Übergangsgeld. Deshalb ist es wichtig für diese Zeit Ihre laufenden Verpflichtungen (Miete usw.) sicherzustellen.

Visite:
Die Ärztinnen führen regelmäßig Visiten durch.

Vorbereitung:
Wenn Sie sich für eine Therapiemaßnahme entscheiden oder bereits entschieden haben, ist es sinnvoll, zu einer Psychosozialen Beratungsstelle oder Fachambulanz für Suchtkranke zu gehen.

Vorträge:
Im Therapieverlauf findet eine Vortragsreihe mit verschiedenen Themen statt: normales bzw. normabweichendes Trinken, Abhängigkeitsentwicklung, Alkohol im Körper, Abhängigkeit und Partnerschaft, Medikamentenabhängigkeit, internistische Alkoholfolgeerkrankungen, psychische Erkrankungen und Alkohol, Neurobiologie der Abhängigkeit, Virusinfektionen, Umgang mit Schlafstörungen, Grundbegriffe der gesunden Ernährung. Rauchen und Raucherentwöhnung, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Wegbeschreibung:
Mit der S-Bahn vom Stuttgarter Hauptbahnhof in Richtung Schwabstraße mit allen Linien in max. 15 Minuten zu erreichen. Eingang Rotebühlstraße 133, Haus 1, Ebene 3.

Wiederholerbehandlung:
Diese Behandlung kann 8, 10 oder 12 Wochen dauern. Sie haben bereits eine oder mehrere Entwöhnungsbehandlungen absolviert und einige Zeit abstinent gelebt. Die Dauer der Wiederholerbehandlung ist variabel und richtet sich nach der Schwere der Problematik sowie nach dem zeitlichen Abstand des Rückfalles zur letzten Entwöhnungsbehandlung. Der Rückfall als spezifische Krise soll für die Behandlung genutzt werden. Die Wiederholerbehandlung orientiert sich an verhaltenstherapeutischen Rückfalltheorien. Sie profitiert von möglichst genauen Angaben über Verlauf, Bedingungen und Folgen des Rückfalles.
Liegt eine Entwöhnungsbehandlung weniger als 2 Jahre zurück, dient die Auffangbehandlung dazu, nach einem Rückfall kurzfristig wieder in eine erneute Behandlung zu kommen.

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