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Bewegung macht Spaß und stärkt in Corona-Zeiten

Sport in Zeiten geschlossener Trainingsstätten und Social Distancing? „Leichter gesagt als getan“, wird sich der ein oder andere sagen. „Mit ein bisschen Flexibilität ist das alles kein Problem“, ist Dr. med. Ina Ueberschär, Chefärztin des MEDIAN Sportmedizinischen Instituts Leipzig, überzeugt. Sport sei nicht nur wichtig, um das Immunsystem zu stärken, er habe auch eine positive Wirkung auf die Psyche. „Durch Ängste und Sorgen, wie wir sie momentan fast alle erleben, können muskuläre Verspannungen entstehen. Die lassen sich durch Bewegung wunderbar lösen. Sport ist ein gutes und spaßbringendes Mittel gegen Stress“, rät die Ärztin anlässlich des Internationalen Tags des Sports am 6. April.

Digitale Angebote daheim nutzen

Ob allein im Freien oder mit der Familie daheim: Überall gibt es Möglichkeiten, sich körperlich zu betätigen, weiß die renommierte Sportmedizinerin. Wer sich in den eigenen vier Wänden bewegen möchte, könne zum Beispiel auf ein umfangreiches digitales Angebot zurückgreifen. Da gibt es etwa den TV-Klassiker „Tele-Gym“ (telegym.de), der jeden Morgen im Bayerischen Rundfunk zum Mitmachen motiviert. Aber auch zahlreiche gut aufbereitete Youtube-Videos stehen Internetnutzern zur Verfügung, darunter beispielsweise die empfehlenswerten Sportstunden des Basketballvereins „Alba Berlin“ (youtube.com/albabasketball). Besonders zu erwähnen sei auch das Angebot der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP), das Bewegungsprogramme speziell für die Corona-Zeit zur Verfügung stellt (dgsp.de). „Diese stehen für jedes Alter und jede Fitnessstufe zur Verfügung und können individuell angepasst werden. Das ist wichtig, denn bei Trainingsumfang und -intensität sollte man gegenwärtig besonders auf seinen Körper hören“, rät Dr. Ueberschär. „Bitte keinen falschen Ehrgeiz zeigen. Vor allem Ungeübte sollten vorsichtig beginnen und keine Verletzungen riskieren.“ Sehr extensive und erschöpfende Trainingseinheiten könnten sonst genau das Gegenteil bewirken und das Immunsystem schwächen.

Sport im Freien weiterhin sinnvoll

Laufen, Walken, Wandern oder Radfahren – Bewegung im Freien und das am besten auf wenig frequentierten Wegen ist auch in Corona-Zeiten weiter angesagt. „Ist man allein unterwegs, kann man die Natur meist sogar noch intensiver wahrnehmen als zu zweit und reduziert das Infektionsrisiko auf ein Minimum“, betont Dr. Ueberschär. Gerade für die Kleinsten, denen es schwerfällt, sich den ganzen Tag in geschlossenen Räumen aufzuhalten und dabei auch noch stillzusitzen, sei Bewegung an der frischen Luft ideal. „Gehen Sie raus in die Natur, suchen Sie einsame Orte auf und greifen Sie auf Klassiker wie Federballspielen oder Verstecken zurück. Die Kinder werden es lieben“, so Dr. Ueberschär. Und wenn es regnet? Dann bieten sich Bewegungs- oder Koordinationsspiele zu Hause, etwa mit Luftballons oder weichen Socken-Bällen an, die nicht gleich die Wohnung demolieren. „Probieren Sie es aus – Bewegung macht Spaß und ist gesund“, rät Dr. Ueberschär.

Auch MEDIAN Patienten trainieren online

Übrigens: Wer als Patient im Rahmen der Reha-Nachsorge bei MEDIAN in Behandlung ist, kann in Corona-Zeiten ebenfalls zu Hause weitertrainieren. Möglich macht das eine jüngst erweiterte Kooperation der MEDIAN Kliniken mit dem Berliner Start-up für Online Therapie CASPAR Health. Mit Hilfe der digitalen Therapieplattform können Kliniken mit ihren Patienten Therapiemaßnahmen während des Krankenhausaufenthaltes und nach der Entlassung online durchführen. Die Behandlungs-Teams stehen digital im ständigen Austausch mit ihren Patienten und können alle Aktivitäten verfolgen, so dass Betreuung, Begleitung und Überwachung der Therapie sichergestellt sind.

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