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Höchster Schutz vor Corona: Die MEDIAN Heinrich-Mann-Klinik Bad Liebenstein behandelt besondere Patienten

Für manche ist es nicht mehr als ein lästiger Husten, andere dagegen erkranken schwer: Die Verläufe von Covid-19-Infektionen sind sehr unterschiedlich. Doch besonders für Menschen mit Vorerkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem kann das Virus eine tödliche Bedrohung sein. Als Fachklinik für neurologische Rehabilitation betreut die MEDIAN Heinrich-Mann-Klinik Bad Liebenstein viele Patienten, die eben dieser Risikogruppe angehören – und hat deshalb bereits früh umfassende Vorkehrungen getroffen, um das Haus Corona-frei zu halten.

„Vor allem in der neurologischen Frührehabilitation behandeln wir ein sehr stark gefährdetes Patientenklientel und haben daher frühzeitig ein striktes Hygienemanagement eingeführt“, sagt der Kaufmännische Leiter der Klinik Martin Kubiessa. Alle neu aufgenommenen Patienten werden nicht nur fachärztlich untersucht, sondern durch speziell geschultes Personal in separaten Räumlichkeiten auf das Corina-Virus getestet – wie inzwischen auch in allen bundesweit rund 120 Klinik und Einrichtungen der MEDIAN Gruppe. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses werden die neuen Rehabilitanden isoliert untergebracht. „Ein Zeitverlust entsteht dadurch in der Regel nicht“, betont Martin Kubiessa. „Bei entsprechend früher Anreise bis zum Mittag und negativem Testergebnis können die Patienten spätestens am Folgetag mit den ersten Therapieeinheiten starten.“

Vor allem für Patienten in der sogenannten Phase B der neurologischen Frührehabilitation, in der noch eine intensivmedizinische Betreuung inklusive ständiger Überwachung von Herz, Kreislauf und Atmung notwendig ist, ist das Corona-Virus extrem gefährlich. Diese werden daher in Bad Liebenstein nur in Einzelzimmern und unter strengsten Hygienevorschriften versorgt. „Außerdem haben wir bereits im März – lange bevor dies in Thüringen Standard war – darauf bestanden, dass Phase-B-Patienten nur nach einem negativen Test aus der Akutklinik übernommen werden“, so Martin Kubiessa.

Intensivkapazitäten deutlich erweitert

Als Level-3-Klinik des Covid-19-Versorgungskonzepts des Landes Thüringen entlastet die MEDIAN Heinrich-Mann-Klinik Bad Liebenstein darüber hinaus die Krankenhäuser der Akutversorgung durch die frühzeitige Übernahme von Nicht-Corona-Patienten, die noch intensivmedizinisch therapiert oder überwacht werden müssen. Hierzu wurden die Kapazitäten der neu renovierten Intensivstation deutlich erweitert. „Hier können jetzt insgesamt 45 Patienten behandelt und bis zu 30 von ihnen beatmet werden“, sagt der Kaufmännische Leiter.

Ebenso wie in der gesamten MEDIAN Klinikgruppe gilt auch in Bad Liebenstein weiterhin ein konsequentes Besuchsverbot. „Hiervon weichen wir zur Sicherheit unserer Patienten nur in Ausnahmefällen und nach Absprache ab“, betont der Chefarzt der Neurologische Frührehabilitation Dr. Jürgen Eiche. „Alternativen bieten wir die Möglichkeit an, Skype oder WhatsApp zu nutzen.“

Die hohen Schutzvorkehrungen zahlen sich aus – und werden von den Patienten mit viel Verständnis aufgenommen. „Alle Tests waren bisher negativ. Es besteht eine breite Akzeptanz unter den Rehabilitanden“, sagt der Chefarzt der Orthopädie Dr. Andreas Schmidt. Und auch die Chefärztin der Neurologischen Rehabilitation Izabela Chmielewska erlebt viel Zustimmung: „Unsere Patienten und Kostenträger sehen die Maßnahme sehr positiv. Auch wenn diese natürlich mit Einschränkungen verbunden sind: Das wichtigste für unsere Patienten ist, dass sie sich hier sicher fühlen.“

Die MEDIAN Kliniken beteiligen sich mit einem umfangreichen Konzept an der Bewältigung der Covid-19-Pandemie; hierzu zählen unter anderem diverse Post-Corona-Rehabilitationen. Diese wurden von interdisziplinären Medical Boards entwickelt und werden einheitlich in allen MEDIAN Kliniken mit entsprechender Indikation angeboten:

median-kliniken.de/patienten-angehoerige/informationen-zu-corona

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