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Die Behandlung bei Essstörungen in Bad Oeynhausen

Magersucht, Bulimie, Übergewicht, Binge Eating – Formen und Dynamik der Essstörungen

Die Zahl der Menschen mit Magersucht, Bulimie, Binge Eating und Adipositas nimmt zu, über 90 Prozent davon sind Frauen. Sie geraten in einen quälenden Teufelskreis, weil ihr Denken und Fühlen nur noch um Ess- und Figurprobleme kreist. Andere Bereiche des Lebens werden auf Kosten von Lebensfreude und Lebensqualität immer weiter in den Hintergrund gedrängt.

Bei  Magersucht – meist sind Frauen betroffen – steht das Gefühl, zu dick zu sein und die ständige Beschäftigung mit der eigenen Gewichtsreduktion im Vordergrund. Die von Magersucht Betroffenen geraten zunehmend in soziale Isolierung. Depressive Verstimmungen sind häufig die Folge.

Bei der Bulimie häufen sich Essanfälle und anschließendes Erbrechen mit den körperlichen Folgeschäden von Elektrolytstörungen und Zahnschäden. Auf der Seite des psychischen Erlebens folgen Schuld- und Schamgefühle, eine Minderung des Selbstwerterlebens und depressive Verstimmungen.

Bei der psychogen bedingten Adipositas (Binge Eating) wird das Essen oft zur Affektregulierung von Konflikten und negativen Gefühlen benutzt, da den Menschen keine angemessenen Möglichkeiten im zwischenmenschlichen Kontakt zur Verfügung stehen.

Unser Behandlungsangebot

Die Therapie von Essstörungen bedarf der Berücksichtigung von vielfältigen Besonderheiten, die in folgenden Punkten hier nur angedeutet werden können.

  • Schwerpunktstation für Patientinnen mit Essstörungen
  • Einzelpsychotherapie (verhaltenstherapeutisch und tiefenpsychologisch fundiert), Gruppentherapie
  • Paar- und/oder Familientherapie (bei Bedarf)
  • Regelmäßige gemeinsame Mahlzeiten
  • Körperliches Training (Stufenplan)
  • Fachärztliche Mitbehandlung von körperlichen Folgeschäden

Ziele der Behandlung

Die sehr unterschiedlichen Essstörungen machen jeweils spezifische Therapieziele notwendig. Als generelle Ziele sind eine Normalisierung des Essverhaltens, ein Verständnis der zugrunde liegenden (unbewussten) psychischen Gründe und die Identifikation positiver Kräfte zur besseren Bewältigung eines problematischen Ess- und Interaktionsverhaltens zu nennen.

Unser Behandlungskonzept

In die psychotherapeutische Behandlung werden verschiedene Verfahren integriert:

  • tiefenpsychologische Verfahren zur Bearbeitung der unbewussten Konfliktdynamik
  • Lerntheoretisch orientierte Verfahren bei der Veränderung des gestörten Essverhaltens
  • Körper- und bewegungsorientierte Therapie zur Verbesserung der Körperwahrnehmungsfähigkeit
  • Systemische Verfahren unter Einbeziehen der Familie und/oder des Partners (Paar- und/oder Familientherapie)

Unser Therapiekonzept

Das Therapiekonzept der MEDIAN Klinik am Park ist langjährig erprobt und wird nach neuesten Erkenntnissen erweitert und ergänzt. Wir können den Weg hier nur mit einigen Rahmenbedingungen andeuten:

Vor der stationären Therapie kann in einem ambulanten Vorgespräch interessierten Patientinnen das Behandlungskonzept erläutert werden.

Nach der stationären Aufnahme beginnen körperliche und psychologische Therapie gleichzeitig. Der Arzt trägt Sorge für das leibliche Befinden, laborchemische Untersuchungen und Gewichtskontrollen. Bei sehr niedrigem Gewicht, Gewichtsabnahme oder Stagnation vereinbaren wir einen Gewichtsvertrag in Form eines Stufenplans, der bei Erreichen der nächsthöheren Gewichtsstufe eine Erweiterung des Aktionsradius der Patientin vorsieht .

In den ersten beiden Wochen kann die Anleitung zur Selbstbesinnung und Selbstbestimmung unterstützt werden, ggf. durch die Vereinbarung einer Kontaktsperre zum alltäglichen Umfeld.

Mahlzeiten werden regelmäßig gemeinsam eingenommen, wobei sich die Patientinnen untereinander bei der Problembewältigung helfen und unterstützen können.

Bei übergewichtigen Frauen leiten wir an zu einer gesunden, selbst gesteuerten Ernährungsweise ohne verbotene Lebensmittel.

Ansprechpartner:
Amei Schneider
Dr. Cordula Eckert