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Leichte und mittelschwere Sprachstörungen

Sprachstörungen stellen eine ernsthafte Gefährdung der Entwicklung dar, die die Entfaltung individueller Ressourcen nachhaltig beeinträchtigen können. Durch nicht ausreichende Verständigungsmöglichkeiten sind betroffene Kinder im sozialen Kontakt behindert, fühlen sich oft ausgegrenzt und entwickeln schnell ein intensives Vermeidungsverhalten in der verbalen Kommunikation, wodurch es über die Zeit zu sich immer weiter verstärkenden Schwierigkeiten kommt.

Wir behandeln in unserer Klinik nach bereits im Vorfeld erfolgter pädaudiologischer Diagnostik leichte bis mittlere Störungen der Artikulationsfähigkeit und / oder des Grammatikgebrauchs mit den Methoden

  • der logopädischen Einzelbehandlung zur individuellen Förderung entsprechend des Störungsbildes,
  • der logopädisch geführten Sprech- und Sprachtrainingsgruppe in der symptomorientierten Kleingruppe zum spezifischen Training in der Kindergruppe,
  • der unterstützenden Gruppenpsychotherapie zur Entwicklung von Selbstwertempfinden und zum Abbau von Vermeidungsverhalten,
  • der Milieutherapie zum allgemeinen Verständigungstraining.

Die Häufigkeit der logopädischen Therapie richtet sich nach der Stellung der Symptomatik im Gesamtsymptombild und kann entsprechend der Zielrichtung der Rehabilitation zwischen 1 - 5 Behandlungen betragen.