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MEDIAN Klinik Münchwies - Fragen und Antworten

Abteilungen

Unser Haus ist in zwei Abteilungen gegliedert, die in engem Austausch miteinander stehen.

Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen (A-Abteilung)

Hier werden hauptsächlich PatientInnen mit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit behandelt, weiterhin auch PatientInnen mit fortgeschrittener Glücksspielsucht. Als Zweitdiagnosen finden wir hier in fast jedem Fall weitere seelische Störungen, die denen der PatientInnen der Nachbarabteilung entsprechen. Entwöhnungen von Heroin werden bei uns nicht durchgeführt.

Abteilung für psychische und psychosomatische Erkrankungen (P-Abteilung)

Etwa 1/3 unserer PatientInnen wird hier behandelt. Die häufigsten Diagnosen sind hier Depressionen, verschiedene Angststörungen, Essstörungen, pathologisches  Glücksspielen und Folgen von traumatischen Ereignissen. Aktuell liegen bei den PatientInnen der Abteilung für psychische und psychosomatische Erkrankungen, kurz P-Abteilung, in der Regel keine Suchterkrankungen vor (außer evtl. einer Tabakabhängigkeit). Einige dieser PatientInnen betreiben jedoch einen schädlichen oder riskanten Suchtmittelgebrauch.

Aktivierungseinstufung

Im Rahmen der Aufnahmeuntersuchung bestimmt die Bereichsärztin Ihre Aktivierungsstufe. Auf dieser Basis erfolgt dann durch den Bezugstherapeuten die Einteilung in die entsprechende Sportgruppe.

Alco-Tests

Alco-Tests werden in 24 Stunden bei mindestens 2 Wohngruppen nach dem Zufallsprinzip (sowohl bei Gruppen aus der A- als auch der P-Abteilung), durchgeführt. Darüber hinausgehend werden bei neuen PatientInnen nach Heimfahrten sowie bei Verdacht auf Alkoholkonsum weitere Alco-Tests durchgeführt. Die Kontrollen dienen dazu, den alkoholfreien Schutzraum unseres Hauses aufrecht zu erhalten, was für uns alle von fundamentaler Bedeutung ist.

Alkoholrückfälle

Alkoholrückfälle werden individuell im Team problematisiert. Rückfällige können, bei vorliegender Motivation und diesbezüglicher Offenheit, im Hause weiter behandelt werden.

Anamnesebögen

Die Anamnesebögen werden den PatientInnen zur Erhebung relevanter Daten schon im Vorfeld zugeschickt und wenn möglich schon ausgefüllt in die Klinik mitgebracht. Der Bezugstherapeut bzw.die Bezugsärztin gehen im Einzelgespräch bzw. bei der Aufnahmeuntersuchung die Bögen noch einmal durch und vervollständigen sie gegebenenfalls. Falls ein Patient bzw. eine Patientin zu Hause nicht in der Lage war, die Bögen auszufüllen wird dies in der Klinik nachgeholt.

Angehörigengespräche

Angehörigengespräche sind in vielen Fällen äußerst sinnvoll, da seelisches Leiden in der Regel auch die Menschen mit betrifft, die als Angehörige im Rahmen der Familie, der Partnerschaft und der Freundschaft Anteil am Leben unserer PatientInnen haben. Die Angehörigengespräche werden mit unseren PatientInnen gut vorbereitet und nur mit deren Einwilligung und mit ihnen zusammen durchgeführt. Hier können Probleme aufgezeigt und Lösungswege erörtert werden.

Angehörigenseminar

In der A-Abteilung werden bezogen auf die Wohngruppen turnusmäßig Seminare angeboten, zu denen die PatientInnen gebeten werden wichtige Bezugspersonen einzuladen.

Ärztlicher Notdienst

Rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche, befindet sich eine Ärztin bzw. ein Arzt in unserem Hause, um in Notfällen zum Einsatz zu kommen. Bitte beachten Sie aber, dass dies nur ein Notdienst ist. In der Regel sollten Sie sich mit allen medizinischen Problemen an Ihre/n Bezugsarzt/-ärztin wenden.

Aufenthaltsbescheinigungen

Erhalten Sie auf Antrag an unserer Rezeption oder in der Sprechzeit in unserer Patientenverwaltung.

Aufnahmestation

Alle PatientInnen, die eine Langzeitentwöhnungsmaßnahme in unserer Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen, kurz A-Abteilung, durchführen, beginnen diese Maßnahme auf unserer Aufnahmestation. Hier wird nach einer ärztlichen Kurzuntersuchung und einem orientierenden ärztlichen Gespräch eingeschätzt, ob mit Entzugserscheinungen zu rechnen ist, welche dann entsprechend behandelt werden. Die PatientInnen, die Entzugserscheinungen haben bzw. bei denen diese zu erwarten sind, werden engmaschig medizinisch überwacht, entsprechend behandelt und können vorübergehend je nach ihrem Gesundheitszustand nur eingeschränkt am Programm der Aufnahmestation teilnehmen. Auf der Aufnahmestation werden für alle PatientInnen mehrmals wöchentlich medizinische Visiten und vier Mal pro Woche eine Gruppentherapie durchgeführt. Weiterhin gehören Sport- und Ergotherapie, geleitete Spaziergänge sowie verschiedene Informationsveranstaltungen zum Regelprogramm der Aufnahmestation. In diesem Rahmen findet auch das Gesundheitstraining der A-Abteilung statt. Neben der Informationsvermittlung über Sucht und deren Folgeerkrankungen dient die Gruppentherapie der Aufnahmestation dazu, dass die PatientInnen sich darüber im klaren werden, dass bei Ihnen eine Abhängigkeitserkrankung vorliegt sowie dass sie sich mit der Notwendigkeit vertraut machen, zukünftig abstinent von ihrem Suchtmittel zu leben. Die Verlegung von der Aufnahmestation in die Wohngruppe erfolgt nach 7 bis 14 Tagen. Die Zuteilung erfolgt nach dem Zufallsprinzip. Die Aufnahmestation ist darüber hinausgehend unsere medizinische Zentrale für beide Abteilungen. Hier werden Blutdruck und Gewicht gemessen, EKG’s, EEG’s und Sonographien durchgeführt, Blut abgenommen und ins Labor geschickt sowie Urine untersucht. Hier erfolgt die Medikamentenausgabe, hier melden sich die PatientInnen mit Problemen, wenn ihre zuständige Ärztin oder ihr Bezugstherapeut nicht direkt in Ihrem Büro anzutreffen sind (z.B. am Wochenende und abends). Von hier aus wird die Ärztin vom Dienst bzw. der Dienst habende Therapeut gerufen.

Ausgangszeiten

Sie haben Ausgang jeweils nach ihrer letzten Therapieveranstaltung bzw. werktags nach dem Abendessen. Sonntag-Donnerstag bis 21:30 Uhr, Feitags und Samstag bis 22:30 Uhr.

Bäderabteilung

Siehe Physiotherapie

Bescheinigungen

Individuelle Bescheinigungen inklusive Diagnose bzw. der Beantwortung medizinischer Fragestellungen können, falls erforderlich, von der zuständigen Bereichsärztin erstellt werden. Für Bescheinigungen für die Führerscheinstelle ist der Bezugstherapeut zuständig.

Besucher

Die Hausregeln zu den Besuchszeiten lesen Sie bitte in der für Sie gültigen Hausordnung nach, bzw.wenden Sie sich an Ihre(n) BezugstherapeutIn.

Bezugsärztin/Bezugsarzt

In der Regel wird jede Wohngruppe von einer zuständigen Bezugsärztin (einem Bezugsarzt) betreut. Alle unsere ÄrztInnen haben über Medizinstudium und diverse Facharztschulungen hinausgehend eine fundierte psychotherapeutische Ausbildung absolviert. Sie führen die Aufnahmeuntersuchungen durch, ordnen Laboruntersuchungen an und legen die medizinische Therapie sowie falls erforderlich weitere diagnostische Maßnahmen und auch Konsiliararztbesuche fest. Unsere ÄrztInnen sind in der Regel täglich von 10:15 – 10:45 Uhr in Ihrem Büro. In dieser Zeit können aktuelle medizinische Probleme angesprochen bzw. Termine vereinbart werden. Evtl.Ausnahmeregelungen der Sprechzeiten sind auf den jeweiligen Türschildern angegeben. Die zuständige Ärztin (der zuständige Arzt) führt am Ende der Therapie auch die Abschlussuntersuchung durch.

Bezugstherapeutin/Bezugstherapeut

Bezugstherapeut ist in der A-Abteilung meist der Therapeut (die Therapeutin) der (die) auch die Wohngruppen- sowie die Einzeltherapie durchführt. Es handelt sich hier um Diplom-PsychologInnen, weiterhin auch um Diplom-SozialarbeiterInnen, SuchttherapeutInnen sowie ÄrztInnen, mit fundierter psychotherapeutischer Ausbildung. In der P-Abteilung ist die Funktion des Einzel- und Bezugstherapeuten (der Einzel- und BezugstherapeutIn) gemischt in psychologischer bzw. in ärztlicher Hand.

Bibliothek

Die Klinik verfügt über eine gut sortierte Patientenbibliothek, in der Sie Bücher entleihen können.

Brille

Aus Sicherheitsgründen sollte während sportlichen Aktivitäten, bei denen die Brille zu Bruch gehen könnte, eine Sportbrille getragen werden.

Caféteria

In unserer Cafeteria werden zu moderaten Preisen diverse Getränke verkauft. Sie wird vom Haus betrieben und bietet unseren PatientInnen Gelegenheit zur beruflichen Belastungserprobung. Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte dem Aushang. Rund um die Uhr können im Cafeteriabereich Heiß- und Kaltgetränke sowie Snacks aus Automaten bezogen werden.

Chor

Wir haben einen einmal wöchentlich probenden Klinikchor, der bei unseren PatientInnen sehr beliebt ist, da das Singen nicht nur Spaß macht, sondern die Stimmung und das Selbstwertgefühl verbessert. Als Voraussetzung zur Teilnahme braucht man lediglich Freude am Singen und sicherlich keine Gesangsausbildung mitzubringen. Der Klinikchor gestaltet unsere Weihnachtsfeier, das Ehemaligentreffen und andere Veranstaltungen aktiv mit.

Diätberatungen

Diätberatung wird auf ärztliche Verordnung hin von unseren Diätassistentinnen als Gruppenveranstaltung bzw. in Einzelgesprächen durchgeführt.

Ehemaligentreffen

Zum Ehemaligentreffen sind alle ehemaligen Münchwieser Patienten und Patientinnen recht herzlich eingeladen. Es findet jährlich am letzten Mai bzw. ersten Juniwochenende (der Termin steht schon 1 Jahr vorher fest, und wird Ihnen bei Ihrer Entlassung von uns mitgeteilt) statt. Die Ehemaligen haben die Gelegenheit wieder Münchwieser Atmosphäre „aufzutanken“, sich mit MitpatientInnen zu treffen und Kontakte zu ihren TherapeutInnen aufzufrischen. Übernachtungen in der näheren Klinikumgebung sollten schon mehrere Monate zuvor gebucht werden.

Einschreiben / Pakete

Die Mitarbeiterinnen der Rezeption nehmen Einschreiben und Pakete in Ihrem Auftrag gerne in Empfang bzw. geben auch Sendungen für Sie zur Post.

Einzeltherapie

Die Einzeltherapie dient dazu, ein individuelles Bild der vorliegenden Problembereiche der/des PatientIn zu erhalten, die Therapie zu planen und die Themen zu besprechen, die der oder die Betroffene (noch) nicht in der Gruppentherapie zum Thema machen möchte. Sie kann auch dazu benutzt werden, individuelle Hausaufgaben zu formulieren und nach zu besprechen.

Electronic-cash

Unsere Rezeption verfügt über ein EC-Kartenlesegerät. Die bargeldlose Zahlung für Ihre Rechnungen, Anzahlungen, Zuzahlungen, Telefongebühren usw. ab einem Betrag von 25,00 € können Sie mit Ihrer Geheimzahl veranlassen.

Ergotherapie

Die Ergotherapie gliedert sich in drei Teile. Für unsere arbeitslosen Patienten ist hauptsächlich die berufsbezogene Ergotherapie gedacht, die sich in Dienstleistungstraining, Computerkurs, Hirnleistungstraining, Holzarbeiten, Gartentraining, Lederarbeiten und Linoldruck untergliedert. Hier werden berufsbezogene Fertigkeiten entwickelt und eingeübt. Zusätzlich zu diesen indikativen Ergotherapieangebot hat jeder Patient eine Doppelstunde Ergotherapie im Rahmen seiner Wohngruppe. Hier steht die kreative Projektarbeit im Gruppenverbund im Vordergrund. Ein wichtiges Ziel der Ergotherapie ist auch, dass PatientInnen lernen ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Die Kreativtherapie setzt sich aus den Bereichen Malen, Zeichnen, Kaligrafie und Ton- und Steinarbeiten zusammen. Sie setzt Materialien ein, mit denen man handwerklich und kreativ arbeiten kann. Dadurch werden Ausdauer, Geduld, Konzentration, Kreativität, Experimentierfreude, Fantasie sowie die Fähigkeit eigene Ideen zu entwickeln und konkret umzusetzen gefördert. Auf diese Weise wird auch das Selbstwertgefühl und die Selbstsicherheit verbessert.

Essen

Sie können wählen zwischen Vollkost, leichter Kost und vegetarischer Kost und allen diätspezifischen Sonderkosten. Unser Salatbuffet liefert Ihnen leichte, vitaminreiche Kost.

Externe Arbeits- und Belastungserprobungen

finden außerhalb der Klinik statt und sind in verschiedenen Betrieben, Einrichtungen und Verwaltungen in der Umgebung von Neunkirchen möglich.

Fahrräder

Fahrräder können von zu Hause mitgebracht und in der Klinikumgebung genutzt werden. Selbstverständlich sollen unsere PatientInnen beim Fahrradfahren einen Helm tragen. In der Klinik können Fahrradverleihe in der nahen Umgebung erfragt werden. Die Klinik selbst kann keine Fahrräder verleihen.

Fahrradergometer

Es gibt eine angeleitete Fahrradergometergruppe. Darüber hinausgehend können die Ergometer auch in der Freizeit zum Training im Ausdauerpulsbereich genutzt werden.

Fax

Die Mitarbeiterinnen unserer Rezeption verschicken Ihre eiligen Nachrichten per Fax für eine Grundgebühr von 1,00 € und der Einheit von 0,10 €.

Fernsehen

In verschiedenen Gemeinschaftsräumen stehen Fernsehgeräte zur gemeinschaftlichen Nutzung. In Ihren Zimmern ist die Benutzung eigener Fernsehgeräte nicht gestattet, da das Fernsehen während Ihres Aufenthaltes bei uns nicht im Vordergrund stehen bzw. von sinnvolleren Beschäftigungen ablenken sollte (siehe auch Freizeit).

Fotokopie

Die Mitarbeiterinnen unserer Rezeption fertigen Ihnen Privatfotokopien gegen eine Gebühr an. Fotokopien als Arbeitsmaterial Ihrer Therapie erhalten Sie mit Bestätigung Ihrer Bezugstherapeutin / Ihres Bezugstherapeuten kostenlos.

Freizeit

Jede Gruppe wählt einen Freizeitbeauftragten, diese wählen den Klinikfreizeitsprecher. Bei Bedarf begleitet der Klinikfreizeitsprecher den Patientensprecher bei dessen Chefärztinterminen. Die Freizeit im Hause soll von den PatientInnen eigenverantwortlich gestaltet werden, zur Vorbereitung auf eine sinnvolle Freizeitstrukturierung zu Hause. Wir streben in Münchwies bewusst keine Freizeitclubatmosphäre mit Animation an. Wir empfehlen unseren PatientInnen ihren Pkw so wenig wie  möglich zu gebrauchen, um die Zeit zur Einübung neuer Verhaltensweisen, zum geselligen Miteinander, zum Sport, zum Musizieren, zum Nachdenken, zur Kontaktaufnahme mit unserer wunderschönen Natur und letztendlich zur Selbstfindung zu nutzen.

Geld und Wertsachen

Für den Verlust von Geld und Wertsachen können wir keine Haftung übernehmen. Sie haben jedoch die Möglichkeit, Ihre Wertsachen im Tresor unserer Patientenverwaltung aufzubewahren. Schmuck und Kameras können leider aus versicherungstechnischen Gründen nicht deponiert werden. Bitte verschließen Sie Ihr Zimmer, immer wenn Sie es verlassen und achten Sie ggf. auf eine verschlossene Terrassen- bzw. Balkontür. (Hinweise zu Geldsendungen bitte unter Post nachlesen!)

Gepäck

Für Ihre Abreise erhalten Sie mit dem Kauf der Fahrkarte die von Ihnen benötigten Gepäckscheine. Bitte vereinbaren Sie mit der Bahn den Termin für den Paketservice in unserer Klinik und stellen Ihr Gepäck ab 08.00 Uhr zur Abholung in den Windfang. Die Namensbänder zum Anbringen an Ihr Gepäck erhalten Sie an unserer Rezeption.

Gottesdienst

Siehe Seelsorge und Gottesdienste.

Gruppentherapie

Die Gruppentherapie ist die häufigste und wichtigste Therapieform unseres Hauses. Entsprechend vielfältig ist hier unser Angebot. Vor dem Hintergrund des absoluten Schweigegebotes (nichts aus der Gruppe darf, auf welchem Weg auch immer, nach draußen dringen) kann Vertrauen entstehen, das Offenheit möglich macht. Die Gruppe weiß eigentlich auf alle Fragen Antworten. Es ist die Aufgabe des Therapeuten (der Therapeutin) eine entsprechende Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der die Gruppenmitglieder dahin gebracht werden, dieses Wissen auf eine solche Art und Weise zu äußern, dass es auch „angenommen“ werden kann. Es ist eine wissenschaftlich erwiesene Tatsache, dass die Menschen am besten von einer Person lernen, die das gleiche Problem hatte, bei dessen Lösung jedoch schon einen Schritt weiter ist. Deshalb wird von Mitbetroffenen häufig eher ein Lösungsvorschlag angenommen als von einem Therapeuten (Therapeutin). Die Gruppentherapie in der Wohngruppe hat den großen Vorteil, die Erfahrungen des miteinander Lebens nutzen zu können und sie dient vor diesem Hintergrund immer auch dem Training der sozialen Kompetenz. Ihr Leiter/ihre Leiterin der Wohngruppentherapie ist in der A-Abteilung in der Regel auch der Einzel- und Bezugstherapeut, in der P-Abteilung ist dies bei etwa der Hälfte der PatientInnen der Fall. Bei der anderen Hälfte hat hier die Gruppenärztin (der Gruppenarzt) auch die Funktion der Einzel- und Bezugstherapeutin (-therapeut).

Handy

Um die Therapieabläufe nicht zu stören, sollten Sie Ihr Handy während Ihrer Therapiezeiten sowie in der Cafeteria und im Speisesaal ausgeschaltet lassen (siehe Hausordnung).

Hausaufgaben

Als Hausaufgaben werden die Übungen bezeichnet, die zwischen den Therapiesitzungen zur Nach- bzw. Vorbereitung der Stunden, zum Nachdenken, Nachfühlen sowie zum Erproben neuer Verhaltensweisen durchgeführt werden. Gesundheit ist zwar zum einen Teil ein Geschenk, zum anderen jedoch auch eine Frucht anstrengender Arbeit. Die Hausaufgaben sind solche Arbeiten, die dazu dienen, die seelische Gesundheit (wieder) herzustellen.

Hausordnung

Die Hausordnung dient dem möglichst störungsfreien Zusammenleben unserer PatienntInnen. Deshalb muss Sie für alle PatientInnen, die sich für eine Therapie bei uns entschieden haben verbindlich sein. Verstöße haben Konsequenzen und können zum Therapieende führen.

Hausrundgänge

Hausrundgänge werden vom Klinikpersonal abends zum Abschließen der Türen und zur Überprüfung der Einhaltung der Bettruhe durchgeführt.

Haustiere

Haustiere sind in unserer Klinik leider nicht erlaubt. Informieren Sie diesbezüglich bitte ggf. Ihren Besuch. Falls Sie Ihr Haustier in der Klinikumgebung unterbringen wollen, können Sie bei uns die Adressen entsprechender Tierpensionen erfragen.

Heimfahrten

Heimfahrten können bei PatientInnen, die aus einem eher belasteten Umfeld kommen, problematisch sein. Deshalb müssen sie therapeutisch gut vorbereitet werden. Hier können dann die zuvor in der Gruppe besprochenen und falls möglich eingeübten neuen Verhaltensweisen in der Realität erprobt werden. Heimfahrten sollten als Vorbereitung für das Leben nach der Therapie zwar falls irgend möglich durchgeführt werden, jedoch nur in einem seelisch ausreichend stabilen Zustand, da sie zu Rückfälligkeiten in alte Verhaltensweisen führen können. Dies kann insbesondere für unsere SuchtpatientInnen eine erhebliche Gesundheitsgefährdung darstellen. Deshalb dürfen PatientInnen der A-Abteilung erst nach 8 Wochen eine Heimfahrt mit Übernachtung durchführen.

Indikative Gruppen

Die Indikativen Gruppen werden wohngruppenübergreifend nach besonderen Kriterien für PatientInnen der A- und P-Abteilung angeboten, so z. B. die Angstbewältigungsgruppe. Der Bezugstherapeut (die Bezugstherapeutin) bespricht mit jedem Patienten (mit jeder Patientin) in welche Gruppe er/sie gehen soll. Dabei ist zu beachten, dass lediglich nur eine oder einige wenige Indikative Gruppen im gleichen Zeitraum besucht werden sollen. Es ist nicht sinnvoll, zu viel auf einmal zu machen, deshalb muss nicht jeder Problembereich mit einer passenden Gruppe versehen werden. Alle Schwierigkeiten können und sollen im Rahmen der Gruppentherapie der Wohngruppe problematisiert werden. Die indikativen Gruppen dienen lediglich der Vertiefung einiger ausgewählter Bereiche. Ansonsten wäre die Gefahr der „Verzettelung“ und der Überforderung zu groß.

Interne Arbeits- und Belastungserprobungen

Interne Arbeits- und Belastungserprobungen sind möglich zur Vorbereitung auf berufliche Anforderungen in den Bereichen Cafeteria, Telefondienst, Bibliothek, Disco-Team und Film-Team. Die Teams werden von verschiedenen TherapeutInnen geleitet. Die Teilnahme an einem Team gehört zur Therapie und muss auf jeden Fall mit der/dem Bezugstherapeuten/ Bezugstherapeutin abgesprochen werden.

Kegelbahn

Im Haupthaus, in der Nähe des Speisesaals finden Sie die Kegelbahn. Während der Therapiezeit bis 17.00 Uhr können Sie kostenlos kegeln, ansonsten gegen eine Gebühr von 0,50 € pro 10 Minuten. Den Schlüssel zum Kegeln während der Therapiezeit erhalten Sie an unserer Rezeption, bzw. nach Therapieende auf unserer Aufnahmestation.

Kerzen

Das Anzünden von Kerzen, Teelichtern o.Ä. ist, wie jede Art von offenem Feuer, im gesamten Wohnbereich und in der Gruppenküche wegen der damit verbundenen Brandgefahr verboten.

Kfz

Sind Sie mit Ihrem Auto angereist, melden Sie dieses bitte an unserer Rezeption umgehend an und Sie erhalten einen Parkausweis. Zu beachten ist, dass das Fahren außer notwendigen externen Arztbesuchen nur außerhalb der Therapiezeit erlaubt ist. Wir empfehlen Ihnen, das Auto so wenig wie irgend notwendig zu benutzen und statt dessen erholsame Fußwanderungen durchzuführen.

Kiosk

Für kleinere Einkäufe für Ihren täglich Bedarf steht Ihnen unser Kiosk zur Verfügung. Die Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte dem Aushang.

Kleinteams

In der A-Abteilung treffen sich einmal pro Monat alle TherapeutInnen und ÄrztInnen, die mit einer Wohngruppe arbeiten und gehen gemeinsam die Patientenkurven durch, besprechen die Diagnosen, die Therapieziele, bisher Erreichtes, Probleme sowie die sozialmedizinische Beurteilung.

Kleinteamvisite

Kleinteamvisite heißt die Zimmervisite, die in der A-Abteilung von BereichsleiterIn, GruppentherapeutIn und ÄrztIn durchgeführt wird und im Zusammenhang mit der Kleinteambesprechung stattfindet.

Klinikbus

Für Fahrten zu Konsiliarärzten bieten wir einen für Sie kostenlosen Shuttle an. Die Terminkoordination des Fahrtenplanes erfolgt in unserer Aufnahmestation.

Körperpsychotherapie

Die Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens machen, drücken sich in unseren Gedanken, Gefühlen und im Körper aus, bleiben gespeichert und kommen in den einzelnen Lebenssituationen zum Ausdruck. Die Körperpsychotherapie betrachtet Zusammenhänge unserer Gedanken-, Gefühls und Körperwelt und beabsichtigt, wieder den Zugang zu nicht mehr wahrgenommenen Gefühlen sowie auch zum Erleben von Fähigkeiten und Kompetenzen zu ermöglichen. Sie versucht auf das hinzuführen, was uns unser Körper in Ruhe und im Ausdruck als Haltung, Bewegung und Verhalten sagen will. Durch Beachtung dieser Wahrnehmung kann sie mit dazu beitragen, dass wir wertschätzender mit uns in Beziehung stehen. Darüber hinausgehend kann sie ermöglichen, neue Handlungen auszuprobieren und damit in Eigenbestimmung den Weg in die Gesundheit zu finden

Kontrollen

Täglich werden mehrere nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Patientenzimmer unseres Hauses auf Rauchen und andere brandgefährliche Gegebenheiten (z. B. Kerzen, Elektrogeräte) überprüft. Dabei werden auch Badezimmer und Balkone angeschaut. Die Kontrollen werden von einem Therapeuten (einer Therapeutin) bzw. einer Ärztin (einem Arzt), falls möglich in Begleitung einer Krankenschwester (eines Krankenpflegers), durchgeführt.

Kundenorientierung

Selbstverständlich möchten wir, dass sich unsere PatientInnen bei uns so wohl wie möglich fühlen, denn in angenehmer Atmosphäre lernt es sich nun einmal wesentlich leichter. Allerdings sind Sie für uns primär PatientInnen und nicht etwa HotelkundInnen. D.h. unsere Freundlichkeit im Umgang mit Ihnen entspricht echter Anteilnahme und wir werden, falls therapeutisch erforderlich, auch nicht davor zurückscheuen etwas Unangenehmes anzusprechen. RehabilitationspatientIn zu sein heißt auch, zu lernen, selbständig leben zu können und das fängt schon bei der Ordnung und Sauberkeit der Zimmer und Gruppenräume an.

Kunstrasenplatz

Die Klinik verfügt über einen Kunstrasenplatz.

Kurwesen

Kurwesen gibt es bei uns nicht im klassischen Sinne ebenso wenig wie in unserem Hause Erholungskuren durchgeführt werden.

Leitender Psychologe / Leitende Psychologin

Der leitende Psychologe/die leitende Psychologin leitet einen Bereich von drei bis vier Wohngruppen mit dem zuständigen therapeutischen Personal.

Leitsystem

Unser Leitsystem (Wegweiser, Hinweisschilder, Belegungspläne etc.) hilft Ihnen, sich in unserer Klinik zurecht zu finden.

Medikamenten- und Drogentests

Medikamenten- und Drogentests werden an Urinproben regelmäßig bei zufällig ausgewählten PatientInnen sowie in begründeten Fällen durchgeführt. Auch sie dienen dem Erhalt einer suchtmittelfreien Atmosphäre.

Medikamentöse Verordnungen

Medikamentöse Verordnungen dürfen nur von ärztlichem Personal angesetzt werden. Die Pflegekräfte der Aufnahmestation haben die Anweisung, auch bei unkomplizierten Bagatellebeschwerden den Arzt bzw. die Ärztin zu rufen, falls eine Medikation erforderlich werden könnte. Dies geschieht, weil wir viele Medikamentenabhängige bei uns in Therapie haben und wir die Medikamentenvergabe, z. B. bei Kopfschmerz, nicht einfach nach dem Selbstbedienungsprinzip betreiben dürfen, sondern kritisch hinterfragen wollen: Gibt es evtl. Alternativen zu einer Medikation, z. B. in Form einer Verhaltensänderung? Darüber hinausgehend kann sich auch hinter einer Bagatellebeschwerde eine ernstzunehmende Erkrankung verbergen, was ärztlicherseits abgeklärt werden muss.

Medizinische Rehabilitation

Wenn ein Rentenversicherungsträger die Therapie bei uns bezahlt, handelt es sich um eine Maßnahme der medizinischen Rehabilitation. Dieser Begriff kennzeichnet das Gesamtpaket der bei uns durchgeführten Therapien, also auch alle Psychotherapiemaßnahmen und nicht etwa ausschließlich den medizinisch-ärztlichen Teil.

Mittagspause

In der Mittagspause sollten die PatientInnen essen und sich in Ruhe eine Erholungspause gönnen. Von der Benutzung der Turnhalle, des Schwimmbads sowie der Ergometer bitten wir deshalb während der Zeit von 12 Uhr bis 13:30 Uhr abzusehen. Die Abende und Wochenenden bieten dann noch reichlich Gelegenheit für freizeitsportliche Aktivitäten.

Nachtruhe

Die Zeiten der Nachtruhe halten Sie bitte zu Ihrer eigenen Erholung und auch aus Rücksichtnahme gegenüber Ihren Mitpatienten ein:

Notdienst

Unsere Aufnahmestation ist in Notfällen unter den Telefonnummern 247 oder 250 zu erreichen.

Oberarzt / Oberärztin

Der Oberarzt/die Oberärztin ist Fachvorgesetzter/Fachvorgesetzte des ärztlichen Personals sowie eines Bereichs von drei bis vier Wohngruppen mit dem zuständigen therapeutischen Personal.

Parkplätze

Parken Sie bitte nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen.

Patientengruppen

3-4x pro Woche treffen sich die PatientInnen einer Wohngruppe an einem festen Termin, um ohne Therapeuten anstehende Probleme zu bearbeiten. So wird die Arbeit in den Selbsthilfegruppen vorbereitet und die Eigenverantwortlichkeit der PatientInnen gestärkt.

Physiotherapie

Wir haben in unserem Hause eine private Praxis für Physikalische Therapie. Auf ein von unseren ÄrztInnen ausgestelltes Rezept können hier physikalische Anwendungen (z.B. Bäder, Elektrotherapie, Fango, Mikrowellenbestrahlung etc und Massage) durchgeführt werden. Grundprinzip unserer Therapie bleibt die Eigenverantwortlichkeit und -aktivität. Deshalb muss auch für eine Massage eine klare medizinische Indikation vorliegen. Die Termine liegen häufig in den frühen Abendstunden, um Überschneidungen mit sonstigen Therapien zu vermeiden. Nach Verordnung ist Ihre Teilnahme verpflichtend.

Post

Die Post erhalten zwei beauftragte Patienten jeder Gruppe an unserer Rezeption. Wertbriefe lassen Sie sich bitte nur per Expressbrief zustellen, da bei Verlust ein Versicherungsschutz bis zu 500,00 € nur mit dieser Versandart besteht. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit unser Patientenkonto zu nutzen (siehe Patientenkonto). Beachten Sie bitte den Hinweis unserer Mitarbeiterinnen zur Fertigstellung der Postsortierung.

Psychotherapieausbildung

Um auf dem psychotherapeutischen Fachgebiet professionell erfolgreich tätig sein zu können, bedarf es einer fundierten, über das Studium hinausgehenden speziellen Ausbildung in diesem Bereich. Alle unsere therapeutisch und ärztlich tätigen MitarbeiterInnen verfügen über qualifizierte Psychotherapieausbildungen.

Radio

In Zimmerlautstärke dürfen Sie Ihr mitgebrachtes Radio gerne benutzen aber es ist darauf zu achten, dass Ihre Mitpatienten nicht gestört werden. Wir empfehlen generell die Verwendung von Ohrhörern.

Rauchen

In unserer Klinik und auf dem gesamten Klinikgelände besteht Rauchverbot. Ausnahmen von dieser Regel sind die Raucherzonen auf dem Klinikgelände. Tabak rauchen schädigt die körperliche Gesundheit in einem erschreckenden Ausmaß. Bitte nutzen Sie die Zeit der medizinischen Rehabilitation um mit unserer Hilfe von dieser ernst zu nehmenden Sucht los zu kommen.

Sauna

Die Sauna finden Sie im Haupthaus im Anschluss an die Physiotherapie. Die Öffnungszeiten der Sauna entnehmen Sie bitte dem Aushang.

Schwimmbad

Unser Schwimmbad steht Ihnen täglich von 08.00 Uhr bis 22.00 Uhr zur Verfügung.

Seelsorge und Gottesdienste

Im Ort Münchwies gibt es eine katholische Kirche, in Nachbardörfern evangelische Gotteshäuser. Gottesdienstzeiten und Gemeindebriefe sowie die Telefonnummern der verschiedenen Seelsorger zur Vereinbarung seelsorgerischer Gespräche können jederzeit eingesehen werden. Da unsere PatientInnen mobil sind, gibt es keine regelmäßig statt findenden Klinikgottesdienste, allerdings werden 1x im Monat Meditationsandachten angeboten. Eine Kapelle hat unser Haus derzeit leider nicht. Die Natur in der Klinikumgebung wird jedoch von vielen PatientInnen als Ort der Ruhe und der spirituellen Erfahrung genutzt.

Selbsthilfegruppen und Selbsthilfegruppentag

An einem Samstag Mitte November kommen jährlich viele Selbsthilfegruppen in unserem Haus zusammen und informieren unsere PatientInnen über die Charakteristika der verschiedenen Selbsthilfegruppenangebote. Der Termin steht schon im Vorjahr fest, ist im Internet zu ersehen und kann bei uns erfragt werden. Darüber hinaus bieten die großen Selbsthilfeorganisationen (Blaues Kreuz, Kreuzbund, Guttempler u.a.m.) jeweils einmal im Monat einen Informationsabend an, bei dem Sie sich über die Konzepte der Selbsthilfegruppen informieren können. Einmal wöchentlich trifft sich in den Räumen der Klinik eine AA-Gruppe, die Ihnen ebenfalls zum Besuch offen steht.

Sozialmedizinische Beurteilung

Die Rentenversicherungsträger, die im Rahmen der von uns durchgeführten medizinischen Rehabilitation die Behandlung in unserem Hause finanzieren, bekommen mit dem Entlassbericht eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (bezogen auf die letzte berufliche Tätigkeit) sowie der allgemeinen beruflichen Leistungsfähigkeit. Diese Beurteilung beruht sowohl auf den medizinischen Untersuchungsbefunden als auch auf dem Verhalten, das der Patient/die Patientin während der Zeit bei uns zeigte. Die sozialmedizinische Beurteilung muss unbedingt stichhaltig und nachvollziehbar begründet werden, sie hat den Charakter einer gutachterlichen Einschätzung. Gefälligkeitsbeurteilungen sind schon deshalb nicht möglich.

Soziotherapie

Die Soziotherapie gibt Hilfen zur Selbsthilfe in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Schulden, Übergangsgeld, Scheidungsproblemen und Ähnlichem. Zur Orientierung füllen die PatientInnen zu Therapiebeginn einen soziotherapeutischen Fragebogen aus, in dem es um die evtl. bestehenden Problembereiche geht. Die Soziotherapie plant und begleitet auch externe Arbeitserprobungen und interne Belastungserprobungen. Weiterhin leitet sie eine entsprechende Nachsorge, z.B. in einer Adaptionsmaßnahme oder in einer therapeutischen Wohngemeinschaft in die Wege. Sie stellt bundesweit aktuelle Adressen über spezielle Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen zur Verfügung.

Sport- und Bewegungstherapie

Die Sport- und Bewegungstherapie beinhaltet einerseits die Maßnahmen zur Verbesserung der körperlichen Fitness, andererseits besteht über Körperwahrnehmung und Körpererfahrung die Möglichkeit, sich im körperlichen Ausdruck von seelischen Zuständen, im Umgang mit sich selbst und im sozialen Verhalten bewusster wahrzunehmen. Weiterhin bietet sie an, im sozialen und kooperativen Miteinander gegenwärtige Erlebens- und Verhaltensweisen festzustellen und neue erwünschte Verhaltensweisen im Umgang mit sich selbst und anderen zu entdecken und auszuprobieren. Sie kann Anregungen geben, wie individuelle sportliche Freizeitgestaltung vorgenommen und ein gesundheitsförderndes Sporttreiben in Zukunft durchgeführt werden kann.

Telefon

Ihr Zimmertelefon können Sie gegen Vorkasse von 25,00 € an unserer Rezeption anmelden. Die tägliche Grundgebühr beträgt 0,50 € und eine Einheit kostet 0,10 €. Ist Ihr Guthaben aufgebraucht, wird Ihr Telefon gesperrt. Sie haben die Möglichkeit sich an der Rezeption über Ihren Guthabenstand zu informieren. Sie können von Montag bis Donnerstag in den Zeiten von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr und am Freitag von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr Nachzahlungen vornehmen.

Therapeutischer Notdienst

Von Montag bis Freitag (an Werktagen) ist mittags und abends bis 21 Uhr ein therapeutischer Notdienst im Hause, der für seelische Krisen als Ansprechpartner dient. Er kommt dann zum Einsatz, wenn bei akuten Krisen der Bezugstherapeut nicht zur Verfügung stehen kann. Außerhalb dieser Zeiten übernimmt die Ärztin (der Arzt) vom Dienst auch diese Funktion.

Therapeutisches Team

Das therapeutische Team trifft sich täglich, um sich über die Therapieinhalte der PatientInnen, über besondere Fortschritte und auch über evtl. vorliegende Problembereiche miteinander auszutauschen. So wird gewährleistet, dass wir alle an einem Strang ziehen

Therapieplan

Der individuelle Therapieplan wird wöchentlich erstellt und Ihnen ausgeteilt.

Therapieziele

Es ist für jeden Patienten bzw. jede Patientin wichtig, Ziele zu formulieren, die realistischerweise in der gegebenen Zeit in unserem Hause erreichbar sind. Diese Ziele sollten mit den zuständigen BezugstherapeutInnen abgesprochen werden. Es empfiehlt sich, vor jeder Therapiestunde sich die Ziele zu vergegenwärtigen und die folgende therapeutische Aktivität im Sinne der Zielerreichung für sich zu nutzen. Auf diese Art und Weise können Sie sinnvoller von unserem therapeutischen Angebot profitieren. Selbstverständlich können die Ziele jederzeit geändert und umformuliert werden, auch dies sollte jedoch in therapeutischer Absprache erfolgen.

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist unsere zentrale therapeutische Vorgehensweise. Wir konzentrieren uns auf die Probleme, die unsere PatientInnen im Hier und Jetzt aufweisen. Die Vergangenheit spielt insofern eine Rolle, als dass hier evtl. ein bestimmtes Verhalten und Denken gelernt wurde, das seelisches Leiden aufrecht erhalten kann. Wir gehen davon aus, dass man als Betroffener aktiv etwas tun muss, um die seelische Störung zu vermindern, man könnte auch sagen zu verlernen, und um gesundes Verhalten aufzubauen. Von therapeutisch-ärztlicher Seite her, stellen wir unseren PatientInnen die Erfahrung und das Wissen für diesen Umlernprozess zur Verfügung. Die verhaltenstherapeutische Grundlage wird bereichert durch Vorgehensweisen, die aus der Gesprächtherapie, der Familientherapie, der Körpertherapie, der Musiktherapie, der Bewegungstherapie sowie der Ergotherapie kommen.

Versicherungsschäden

In der Regel wird die Schadensregulierung über eine Haftpflichtversicherung vorgenommen. Die Klinik ist nur dann in der Verantwortung, wenn der Schadenshergang eindeutig von der Klinik bzw.dem Personal verschuldet wurde. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an die Klinikleitung.

Vertretungen

Wir bemühen uns darum, keine Therapieausfälle durch Erkrankungen oder Urlaub unserer MitarbeiterInnen entstehen zu lassen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es in Vertretungszeiten zu Therapeuten- bzw. Arztwechseln kommen muss.

Waschen

Münzwaschautomaten, Münztrockner, Bügelbretter und Bügeleisen stehen für Sie zur Verfügung. Die Waschmarken bieten wir zum Verkauf an unserem Kiosk an.