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Psychosomatische Reha in der MEDIAN Klinik Odenwald

Wir  behandeln Psychosomatische Erkrankungen (z.B. Depressionen, Angsterkrankungen, Burn-out-Folgen, Essstörungen, Mobbing-Folgen, übermäßiger Internetgebrauch, Schlafstörungen, Somatisierungsstörungen und Traumafolgeerkrankungen).

Uns prägt ein ganzheitlicher, forschender, lösungsorientierter und grundsätzlich optimistischer Behandlungsansatz, mit klaren Qualitätsstandards und gleichzeitiger Methodenvielfalt. Entdeckungs- und Lernbereitschaft, Humor und Transparenz, Wertschätzung, Gestaltungsmöglichkeiten und Eigenentfaltung werden verknüpft mit fachlicher Kompetenz, Vorgaben der Kostenträger, vertrauensvoller Atmosphäre und individuellen Spielräumen. Wir glauben an die Kraft und gute Energie des Miteinanders und der vielfältigen Möglichkeit, "auf Augenhöhe" voneinander, auch generationsübergreifend, Günstiges zu lernen.

Wir behandeln nach einem multimodalen Therapiekonzept und bieten auf mehreren Zugangswegen Problemlösungen für die individuellen Therapieziele unserer Patienten an.

Ergänzt wird unser Spektrum durch spezielle Therapieangebote (z.B. ambulante Nachsorge) und Zusatzleistungen (z.B.klinikeigener Kindergarten).

Therapiekonzept

Das Therapiekonzept der Abteilung Psychosomatik / Jugendpsychosomatik basiert auf einem tiefenpsychologischen Verständnis in Verbindung mit einer Grundhaltung der Ressourcen- und Lösungsorientierung. Uns interessiert, welche Qualitäten, Stärken und welche Bewältigungsstrategien vorhanden sind, sich weiter ausbauen lassen und welche Lösungen für Ihre Probleme miteinander gefunden werden können. Auf diesen Fähigkeiten und Stärken bauen wir auf.

Darüber hinaus bieten wir inhaltlich und methodisch verschiedene Schwerpunkte, die in einem "Bausteinsystem" hinzukommen. An dieser Stelle ist insbesondere der systemische und hypnotherapeutische Therapieansatz zu nennen. Weitere wichtige Aspekte sind: Psychoedukation, Generationsübergreifendes Lernen sowie die Einbindung verhaltenstherapeutischer Therapieelemente.

Wir haben Therapiepläne erstellt, die es Ihnen ermöglichen neben den abteilungsbezogenen Angeboten "über den Tellerrand hinaus" Angebote der anderen Abteilungen zu nutzen. Damit ist gleichzeitig Bezug und Vielfalt gewährleistet.

Wir bieten Ihnen ein gruppentherapeutisches Angebot mit flankierenden Einzelkontakten. Jeder Klient/jede Klientin wird bei Aufnahme einer Bezugsgruppe und einem Bezugstherapeuten/einer Bezugstherapeutin zugeordnet, diese Gruppe besteht aus 8-10 Personen.

In der Gesprächsgruppe, die 3mal wöchentlich stattfindet, werden auftragsorientiert individuelle Lösungen für einzigartige Menschen mit Hilfe der Erfahrungen und Fähigkeiten aller Klienten/-innen in der Gruppe entwickelt und gefunden. So wird zum einen ein ‚Lernen von sich selbst’ als auch ein ‚Lernen von den anderen’ ermöglicht. Die eigenen persönlichen Anliegen können in den flankierenden Einzelkontakten vorbesprochen werden.

Nonverbale Fachtherapien

Wir verfügen über ein differenziertes Angebot an nonverbaler Fachtherapie, wie Körper-, Kunst- und Musiktherapie. Hier können bislang unbewusste/unwillkürliche Kompetenzen erspürt, erforscht, ermalt und erhört werden.

Indikationsgruppen

Zusätzlich können alle Klienten/-innen symptomspezifische Indikationsgruppen besuchen, wie z.B. eine Traumabewältigungsgruppe, eine Essstörungsgruppe, eine Ermutigungsgruppe für herausfordernde Situationen, Musik & Entspannung, Vorträge zur psychosomatischen Gesundheit, Raucherentwöhnung und eine Genussgruppe. Eine hypnotherapeutische Konzeptgruppe, in der neben prozessorientierten Tranceangeboten auch Selbsthypnosestrategien vermittelt werden, stellt ein spezielles Angebot dieser Abteilung dar.  Die Klinik verfügt über eine Ernährungsberaterin und eine Lehrküche.

Bewegung & Bäderabteilung

Die körperliche Bewegung wird gefördert und aktiviert in zahlreichen Sportangeboten (u.a. Walking, Wassergymnastik, Sport & Spiel), ein Fitnessstudio und ein Schwimmbad so wie eine Sauna ergänzen das Angebot. außerdem können im umliegenden Odenwald fantastische Spaziergänge und Läufe unternommen werden.  In der Bäderabteilung können sie Massagen, Akkupunktmassagen, Fango und Entspannungsbäder erhalten.

Spezielle Angebote im Jugendlichenbereich

Obligatorisch führen wir bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16-21 Jahren ein Vorgespräch. Darin stellen wir das Therapiekonzept vor und klären die individuellen Ziele und Möglichkeiten.

Für die jugendlichen Klienten/-innen besteht eine Jugendgruppe, in der im Peer-Verbund altersspezifische Themen bearbeitet werden können.

Behandlungsdauer

Die Behandlungsdauer ist individuell und variiert unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren (wie z.B. Familiensituation, Kostenträger, Berufskontext, und der Schwere der Symptomatik) zwischen 3 und 10 Wochen.

 

Behandlungsspektrum

Typische Krankheitsbilder

Depressionen

  • Alle Formen depressiver Episoden
  • Erschöpfungsdepressionen (‚Burn-Out-Syndrome’)

Angststörungen

  • Generalisierte Angststörungen
  • Panikstörung
  • Alle Formen der Phobie

Anpassungsstörungen

  • Trauerreaktionen, Verluste nahestehender Menschen
  • Schwierigkeiten im Arbeitskontext (‚Mobbing’)
  • Umgang mit gravierenden Übergängen im Leben (Berentung, Arbeitslosigkeit)

Posttraumatische Belastungsstörungen

  • Opfer von Unfällen, Katastrophen, körperlicher und sexualisierter Gewalt

Essstörungen

  • Anorexia Nervosa (‚Magersucht’)
  • Bulimia Nervosa (‚Ess-Brech-Sucht’)
  • Binge Eating (‚Fressanfälle ohne Erbrechen’)
  • Adipositas (Übergewicht)

 Zwangsstörungen

  • Zwangshandlungen
  • Zwangsgedanken

Pathologischer PC- / Internet-Gebrauch

Persönlichkeitsstörungen








 

Körperliche Erkrankungen, bei denen psychische Faktoren relevant sind

  • Chronische Schmerzsyndrome
  • Migräne
  • Arterieller Hypertonus (Bluthochdruck)
  • Tinnitus
  • Chonisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Asthma Bronchiale
  • Allergien

 Schlafstörungen

 Spezifische Symptombildungen im Jugendlichenalter

  • Störungen des Sozialverhaltens
  • Schulangst & ‚Schulverweigerung’
  • ADHS
  • Emotionale Störungen

Nicht behandelt werden:

  • Akute Psychosen
  • Akute Selbst- oder Fremdgefährdung
  • Schwere Dissozialität
  • Hirnorganische Störungen
  • Pflegebedürftige Menschen

Suchtmittelabstinenz:

Wir benötigen während der gesamten Therapiezeit eine absolute Suchtmittelabstinenz. Um bei stichprobenartigen Kontrollen eindeutige Aussagen machen zu können, sind bereits bei Aufnahme negative Drogenurinbefunde und unauffällige Alkoholtests notwendig (Zur Information: Bei Cannabiskonsum kann, trotz Abstinenz , noch nach mehreren Wochen THC im Urin nachgewiesen werden, d.h. der Konsum muss rechtzeitig vor einer Aufnahme eingestellt werden). Im Zweifelsfall nehmen Sie Kontakt zu uns auf oder machen im Vorfeld einen Drogentest beim Hausarzt (Urinstreifen).

Mindestgewicht:

Von Klienten/-innen mit einer Essstörung erwarten wir während des Aufenthaltes ein Mindestgewicht, das einem Body Mass Index (BMI = Körpergewicht in kg / Körpergröße in m²) von 14,5 entspricht. Aus diesem Grund sollte das Aufnahmegewicht höher liegen, was wir in individuellen Kontakten vor einer Aufnahme gemeinsam festlegen.

Ansprechpartner

Dr. Christian Geßner

+49 6163-74930