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Landtagspräsident Hendrik Hering zu Gast in Wied

Landtagspräsident Hendrik Hering zu Gast in der MEDIAN Klinik Wied 

Der Einladung der Klinikleitung war Landtagspräsident und Landtagsabgeordneter des Westerwaldkreises Hendrik Hering gern gefolgt, um sich am Freitag, den 6. September vor Ort ein Bild der MEDIAN Klinik Wied zu machen und den Austausch mit dem Leitenden Arzt Dr. med. Welf Schroeder und dem Kaufmännischen Leiter Bernd Bolz zu pflegen. Hendrik Hering, der lange Jahre auch als Kommunalpolitiker im Westerwald und als Verbands- und Stadtbürgermeister tätig war, pflegt seit Jahrzehnten Vernetzung und Austausch mit der in Wied und Steimel ansässigen Facheinrichtung für psychosomatische Medizin zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen. So ging es bei seinem Besuch zunächst auch um die Entwicklungen der Behandlung von Abhängigkeitserkrankter und der damit verbundenen Herausforderungen und Anforderungen, mit denen Behandler der Facheinrichtungen konfrontiert sind. Dr. med. Welf Schroeder gab dem Landtagspräsidenten Hering einen Einblick in das integrierte Rehabilitationskonzept der MEDIAN Klinik Wied, welches die Behandlung von Menschen mit stoffgebundenen und stoffungebundenen Abhängigkeitserkrankungen sowie auch somatischer und psychosomatischer Komorbidität im Therapiezeitspektrum von sechs bis 26 Wochen vorsieht. Welche Bandbreite an differenzierten Angeboten medizinischer und therapeutischer Natur zur Erreichung der Rehabilitationsziele notwendig ist, wurde anhand der Erläuterungen der verschiedenen Behandlungselemente deutlich. Hendrik Hering zeigte sich insbesondere am ganzheitlichen Behandlungsansatz der MEDIAN Klinik Wied interessiert. Von Bedeutung im Gespräch waren zudem auch regionale Vernetzung und Zusammenarbeit wie z. B. der ARS Trägerverbund und Kooperationen mit Krankenhäusern der Region sowie auch fortwährend aktuelle Themen wie Stigmatisierung des Krankheitsbildes und Integration von Betroffenen. Herr Bolz und Herr Dr. Schroeder nutzen die Gelegenheit im Gespräch mit dem Landtagspräsidenten ausbaufähige Themen und Wünsche an die Region anzusprechen. Darunter zum Beispiel die Verbesserung der Infrastruktur und die Notwendigkeit eines Ausbaus zum schnelleren Internet. Insbesondere letzteres gewinnt zunehmend auch für medizinische Facheinrichtungen an Bedeutung, um sich der Weiterentwicklung von Behandlungsangeboten im Rahmen der Online- und Telemedizin z. B. als Nachsorgeangebot für Patienten stellen zu können. Nicht weniger bedeutsam wäre ein Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln, um Patienten einen barrierefreien Zugang zu öffentlichen Einrichtungen, kulturellen Veranstaltungen wie Schwimmbad, VHS zur Einbindung der Patienten im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben der Region. Wichtig im Sinne der Behandlung und zur Erreichung eines Teilrehabilitationsziels ist auch die Erreichbarkeit der Gewerbebetriebe im Rahmen von Berufspraktika. Gemeinsam mit inzwischen über 40 Partnerbetrieben des Westerwalds werden Praktika zur beruflichen Orientierung und Reintegration ins Berufsleben für Patienten der MEDIAN Klinik Wied durchgeführt. Zumeist ist der hauseigene Shuttle-Dienst der Klinik gefragt, um die Patienten zum Praktikumsbetrieb zu befördern, da keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzbar sind. Hering zeigte Verständnis um die Problemstellung und nahm die Anregungen der Klinikleitung offen entgegen. Ein Klinikrundgang schloss den regen Informationsaustausch ab. Herr Hering äußerte sich anerkennend über den sehr guten Auftritt der Klinik und die qualitativ gute Arbeit des Hauses. Er unterstrich dabei die wichtige Aufgabe für die Gesellschaft und die Bedeutung als wichtiger Arbeitgeber in der Region.
 

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