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Medizinische Rehabilitation in der Psychosomatik in Wismar an der Ostsee

Zunehmend bestimmen beruflich bedingte Problemlagen bzw. Arbeitsplatzstörungen wie Burnout oder Mobbing bzw. verhärtete Arbeitsplatzkonflikte den Anlass, weshalb einem Patienten eine Behandlung in einer Psychosomatik Reha angeraten wird. Häufig führen Erschöpfungszustände bzw. nicht erholsamer Schlaf mit entsprechenden Depressionen oder Angstzuständen, die häufig schon über viele Wochen oder Monate chronisch geworden sind, zu einer Behandlung in der Psychosomatik. Eine Therapie in einer Klinik hat den Vorteil, dass sie eine Distanzierung von den Arbeitsplatzproblemen oder Belastungen zu Hause ermöglicht.

Auch Patienten mit Somatoformen Schmerzstörungen (z. B. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen) oder andere Formen von Somatisierungsstörungen (z. B. Tinnitus, Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden) können in der Abteilung für Psychosomatik in der MEDIAN Klinik Wismar von einem multimodalen Therapieprogramm profitieren.

Psychosomatische Reha am Meer

Bei uns weht nicht nur am Strand ein frischer Wind. Gespräche auf Augenhöhe und gruppenorientierte Behandlung durch das multiprofessionelle Reha-Team in einem wertschätzenden und - soweit es die Vorgaben der Rentenversicherungsträger erlauben - individualisierten Behandlung tragen zu einer bestmöglichen Beratung und Erstellung eines individuellen Rehabilitationsplan bei, der zusätzlich Raum für eigene Erholung und Ausflüge in unsere sehenswerte Umgebung (z.B. Rostock, Schwerin, Insel Poel bis hin nach Rügen) erlaubt.

Hauptkostenträger sind in der Regel die Gesetzlichen Rentenversicherungen (z.B. DRV Bund, DRV Nord, DRV Rheinland), im Einzelfall aber auch die Gesetzlichen Krankenkassen. Selbstverständlich ist auch eine Aufnahme für Selbstzahler bzw. über Beihilfe und Privatpatienten möglich. In aller Regel können wir ein relativ kurzfristiges Angebot für eine Aufnahme in der MEDIAN Klinik ermöglichen.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie an einer Behandlung in unserer Psychosomatik an der Ostsee interessiert sind.

Genau richtig: Aktiv in eigener Sache werden

Warum Sie zur psychosomatischen Reha zu uns nach Wismar an die Ostsee kommen sollten

Vielleicht haben Sie von dem schwedischen Begriff „LAGOM“ gehört. Er steht für das rechte Maß, das heißt ein achtsamer Umgang mit den eigenen Ressourcen und Kräften für die eigene Lebensführung: Nicht zu viel und nicht zu wenig, sondern genau richtig.

Selbstfürsorge und Achtsamkeit sind wichtige aktuelle Konzepte in der Rehabilitation von psychosomatischen Erkrankungen, die von bisherigen Psychotherapie-Konzepten der Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologischen Aspekten integrativ kombiniert werden. Neben der Aktivierung und Bewegungstherapie bieten wir speziell für Verspannungen und Kopfschmerzen ausgerichtete Konzepte wie die Kombination von Entspannung und Bewegung. Natürlich nutzen wir die ideale Lage der Klinik unmittelbar am Wendorfer Strand der Wismarer Bucht, um Bewegungsangebote wie Frühsport, Gymnastik oder auch Nordic Walking zu nutzen. Sie werden auf der Seebrücke mit Blick auf die Insel Poel merken, wie das Gehirn aus dem Daueralarm aussteigt und die körperliche Aktivierung gut tut.

Wieder aktiv in eigener Sache werden und Dinge tun, die Ihnen langfristig gut tun. Oder die sie schon längere Zeit nicht mehr regelmäßig für sich getan haben.

Sind Sie auch auf der Suche nach dem Ausgleich zwischen immer steigenden Anforderungen und Belastungen und nachlassenden Kräften bzw. fehlender Erholungsfähigkeit? Ist das rechte Maß zwischen Belastungen und Rückzug und Vermeidung verloren gegangen, sodass auch eine längerfristige Krankschreibung nicht mehr zur Regeneration beiträgt? Schafft sie möglicherweise eher neue Probleme und existentielle Ängste hinsichtlich der weiteren beruflichen Perspektiven und materielle Absicherung?

Dann sind Sie in der Psychosomatik Wismar genau richtig: Selbstfürsorge lernen und aktiv praktizieren.

Selbstfürsorge bedeutet dabei, sich selber so zu behandeln, wie man mit einer guten Freundin oder Freund umgehen würde. Oder wie man selber von Mitmenschen in Situationen mit Druck und Anforderungen behandelt werden möchte.

Manchmal heißt es aber auch: Aussteigen aus sinnlosen Kämpfen und Verbitterung oder das Annehmen von Trauer und belastenden Erlebnissen. Abschied und Neuorientierung können dabei dicht beieinander liegen.

Die Realität und die eigene Lebenssituation annehmen und mit der Unterstützung von Mitpatienten und multiprofessionellem Team den genau richtigen Weg zur Veränderung und Steigerung der Selbstwirksamkeit finden.

Den eigenen Weg finden und mit Hilfe unserer Therapeuten die ersten Schritte gehen.

Häufig bedeutet das aber auch, dass man zunächst sich neu orientieren und aus alten Mustern der Verletzung und der Demütigung bzw. eines Dauerkampfes aussteigen muss. Die Rehabilitationsklinik versteht sich dabei bewusst als ein neuer Rahmen bzw. ein neuer Blickwinkel auf die eigene Lebenssituation. Nicht unbedingt als eine intensivere Einzel- oder Gruppenpsychotherapie, sondern ein neues Umfeld für positive Erfahrungen im Kreis von anderen Betroffenen.

Genau richtig sind Sie bei uns u. a. bei den folgenden Indikationen und Problemfeldern

  • Beruflich bedingte Problemlagen wie Arbeitsplatzstörungen (Mobbing, Burnout) oder Verbitterung durch chronische Arbeitsplatzkonflikte
  • Angst vor der Rückkehr an den Arbeitsplatz (Arbeitsplatzphobien)
  • Depressionen / Dysthyme Störungen und Anpassungsstörungen
  • Erschöpfungssyndrome wie nicht erholsamer Schlaf, Ein- und Durchschlafstörungen
  • Angehörigen- Burnout bzw. Überlastungssyndrome bei Alleinerziehenden, Pflegekräften, Erziehern und Helferberufen.
  • chronische Kopfschmerzsyndrome (Kopfschmerz vom Spannungstyp, Migräne und atypische Kopfschmerzen)
  • Schmerzsyndrome wie Fibromyalgie oder chronische Rückenschmerzen bis zur Somatoformen Schmerzstörung
  • Kompensierter Tinnitus mit oder ohne Hyperakusis oder Schwindel (speziell phobischer Attacken-Schwankschwindel)

Therapeutisches Konzept

Gesundheit und Krankheit werden entscheidend durch psychische Prozesse beeinflusst. Die Zusammenhänge zwischen psychosozialen Belastungen, wie z.B. kritischen Lebensereignissen, schwierigen Arbeitsbedingungen, familiären Problemen und dem allgemeinen Gesundheitszustand sind in der Forschung hinreichend belegt.

Alle Erfahrungen, die ein Mensch in seinem Leben macht, werden vom Organismus mittels eines fortwährenden Anpassungsprozesses verarbeitet. Ernste Störungen in diesem Entwicklungs- und Anpassungsprozess zeigen sich sowohl in psychischen als auch in körperlichen Symptomen, welche sich gegenseitig beeinflussen. Aufgrund individueller, situationsbezogener Gegebenheiten können sich hohe Beanspruchungen mit der Gefahr der Überschreitung der Anpassungsfähigkeit einstellen und diese langfristig auf den Weg über gesundheitliche Störungen zu Erkrankungen und chronischen Leiden führen.

Das von der Einheit von Körper und Seele ausgehende Krankheitsverständnis ist Basis unserer Arbeit mit unseren Patienten. Wir vertreten ein methodenintegratives Kurzzeittherapiekonzept mit dem Schwerpunkt tiefenpsychologische Therapie mit verhaltenstherapeutischen Therapiebausteinen. Im Mittelpunkt steht die Gruppenpsychotherapie, welche eine Gestaltungstherapie, Körper- / Musiktherapie und bezugsgruppenspezifische Sport- und Bewegungstherapie mit einschließt. Begleitend erfolgen Einzelgespräche.

Die Verweildauer beträgt i.d.R. fünf Wochen, bei bestimmten schwerwiegenden Erkrankungen werden auch längere Verweildauern erforderlich, diesbezüglich erfolgt eine Abstimmung mit den Kostenträgern.

Wir arbeiten nach dem Bezugstherapeutensystem, d. h. jedem Patienten ist ein fester Bezugstherapeut zugeordnet (Arzt oder Psychologe), der die Einzelgespräche und idealerweise auch die Gruppentherapien führt, dem die Verantwortung für den gesamten Behandlungsablauf obliegt und der den Entlassungsbericht erstellt. Wenn ein Psychologe die Bezugstherapeutenfunktion übernimmt, erfolgt die somatische Mitbehandlung durch den jeweiligen Stationsarzt. Dem Patienten soll Hilfe zur Selbsthilfe gegeben werden, er soll ermutigt werden, neue Verhaltensweisen und Problemlösungsstrategien auszuprobieren, die durch einen positiven Transfer im Alltag der Patienten umgesetzt werden können.

Eine Auswahl aus unseren besonderen Behandlungsangeboten:

Gruppenpsychotherapie: die tiefenpsychologisch-orientierte Gruppentherapie hat das Ziel, bei den Gruppenmitgliedern Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomen auszulösen und zu bearbeiten, sowie erfahrungsorientierte Lern- und Veränderungsprozesse auszulösen. Die Gruppen bestehen aus acht bis zwölf Patienten.

Psychotherapeutische Einzelgesprächstherapie: in der Therapie sollen Einsichten in aktuelle Lebenskonflikte erarbeitet und Zusammenhänge mit dem lebensgeschichtlichen Schicksal hergestellt werden.

Soziales Kompetenztraining: unter therapeutischer Anleitung üben die Patienten möglichst viele Situationen besser zu bewältigen, die sie in der Regel vermeiden oder über sich ergehen lassen.

Psychotherapeutische Entspannungsverfahren: die Patienten sollen die Fähigkeit erwerben, aus einer körperlichen und seelischen Anspannung bzw. Erregung in einen Zustand der ganzheitlichen Entspannung und Beruhigung gelangen. Durch regelmäßiges Üben stellt sich längerfristig eine Reduktion des allgemeinen Erregungsniveaus ein, das dem Neuauftreten von Beschwerden wie Angst, innere Unruhe, Verspannung und Stress entgegenwirkt. Erlernt werden können die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson und auch das Autogene Training.

Gestaltung und Ergotherapie: ist eine Fortsetzung der psychotherapeutischen Maßnahmen mit gestalterischen Mitteln. Ziel ist die Förderung von z. B. der Kommunikation, der Selbstständigkeit und Verbesserung des Selbstwertgefühls. Im therapeutischen Handwerk kann man an vorhandene Fähigkeiten und Ressourcen anknüpfen.

Musik- und Tanztherapie: zur Förderung der Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeit und der Stärkung des Selbstbewusstseins.

Klimatherapie / Bewegungstherapie: sind für alle Patienten Bestandteil des Therapieplans, dies umfasst zum Beispiel natürliche Lichttherapie am Strand, Bewegung im ufernahen Bereich mit Brandungsinhalation und thermischer Konditionierung, Schwimmtraining, Sporttherapie.

Psychopharmakotherapie: jeder Patient, bei dem die Indikation für eine Psychopharmakotherapie gesehen wird, wird in die Entscheidungsfindung einbezogen und erhält ausführliche Aufklärung über Wirkungsweise, Nebenwirkung, Anwendung und Verhaltensrichtlinien unter der Therapie.

Auf einen Blick

  • Entspannungsverfahren
  • Genusstraining
  • Gestalttherapie
  • Gruppen- und Einzeltherapien in tiefenpsychologischer, verhaltens- und gesprächstherapeutischer Form
  • Möglichkeiten zur kognitiven Funktionsprüfung des Gedächtnisses, der Lern- und Umstellfähigkeit
  • Soziales Kompetenztraining
  • Sozialberatung z.B. bei beruflichen Problemlagen
  • therapeutisches Singen
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