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MEDIAN Reha-Zentrum Bernkastel-Kues: Ein Jahr Corona-Pandemie erfolgreich gemeistert

Fachkliniken auf dem Kueser Plateau managten schwieriges Corona-Jahr 2020 mit Bravour. Ein strikter Hygieneplan sorgt für Sicherheit von Patienten und Beschäftigten.

Lockdown, Besuchsverbote, Hygienemaßnahmen – das MEDIAN Reha-Zentrum Bernkastel-Kues hat die Corona-Pandemie trotz aller Schwierigkeiten und Hemmnisse bisher gut gemeistert. „Wir sind stolz darauf, dass wir ein Jahr Pandemie erfolgreich gemanagt haben, dass sich Mitarbeiter und Patienten an die Hygieneregeln halten und wir weiterhin auf dem Kueser Plateau für unsere Patienten in der gewohnt hohen Qualität da sind“, zieht der Geschäftsbereichsleiter der Region Süd-West bei MEDIAN, Andreas Wirth, Bilanz. Das Rehabilitationszentrum mit seinen insgesamt 800 Betten in den vier Fachkliniken für Orthopädie, Kardiologie, Neurologie und Psychosomatik kann bereits auf mehr als 30 Jahre Erfahrung zurückschauen – ein großer Vorteil in der Krisensituation. „Wir haben in der Vergangenheit schon so manche Schwierigkeit gemeistert, doch noch nie war die Herausforderung so groß“, betont Andreas Wirth, der das Haus derzeit kommissarisch leitet. „Weil alle Beschäftigten an einem Strang gezogen haben, konnten wir die Situation trotzdem hervorragend bewältigen. Dafür meinen herzlichen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Frühzeitig erkannt und reagiert

Bereits Ende 2019 hatte die Geschäftsführung der MEDIAN Kliniken mit Sitz in Berlin das Pandemiegeschehen im Ausland intensiv verfolgt. Mit den ersten Covid-19-Erkrankungen in Deutschland wurde schnell klar, dass das Virus auch Auswirkungen auf den Bereich Rehabilitation haben würde. „Die Rehabilitation ist Teil des Gesundheitssystems und Teil der Corona-Lösung. Jede offene Reha-Klinik bedeutet eine zusätzliche Entlastung für ein Krankenhaus“, erklärte MEDIAN Geschäftsführer Dr. André M. Schmidt und gab damit auch einen Auftrag an alle Kliniken des Unternehmens. In den ersten Wochen des Jahres 2020 begann das MEDIAN Reha-Zentrum Bernkastel-Kues darum damit, sich gründlich auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten. Ein Aufnahmestopp oder gar die Schließung der Kliniken stand zu keinem Zeitpunkt zur Diskussion. Vielmehr konzentrierte man sich darauf, das Infektionsrisiko für Patienten und Mitarbeiter zu minimieren, die Behandlungen fortzuführen und die Arbeitsplätze zu sichern.

Ausgefeiltes Hygienekonzept umgesetzt

Gemeinsam erstellten Ärzte und Hygienebeauftragte ein detailliertes Hygienekonzept. „Wir etablierten rasch ein Expertengremium zur Pandemie, welches initial täglich per Telefonkonferenz tagte, und richteten in der Folge einen separaten Anreisestützpunkt ein, wo neue Patienten sofort auf Corona getestet wurden. Gleichzeitig gab es ein Besuchsverbot und keine ambulanten Behandlungen mehr“, berichtet Prof. h.c. Dr. med. Stephan Eddicks, Chefarzt der Kardiologie am MEDIAN Reha-Zentrum Bernkastel-Kues. Um Abstände einhalten zu können, wurden die Gruppentherapien in größere Räume gelegt oder alternativ die Gruppen verkleinert. In den Sommermonaten fanden einige Therapien sogar draußen statt – was viele Patienten als therapeutisch sehr wirksam empfanden.

Flexibilität als Erfolgsfaktor

Auf die zahlreichen neuen Änderungen reagierten die Abteilungen der Kliniken äußerst flexibel, so zum Beispiel auch Küche und Service. Dort wurden die Speisen seit März in zwei Gruppen eingenommen. Damit war stets nur jeder zweite Platz im Speisesaal besetzt und die Abstände an den Tischen größer. Über einen kurzen Zeitraum musste das Küchen- und Service-Team auf Veranlassung des Gesundheitsamtes sogar die Buffetversorgung auf Zimmerservice umstellen. „Auch hier zeigte sich, wie gut unser Team zusammenarbeitet. Die Umstellung funktionierte nahezu reibungslos“, freut sich Andreas Wirth. Mitte Juni wurden die Speisesäle dann wieder geöffnet und ab November gab es wieder Speisen in Buffetform. Mit der Zeit wurden die Neuerungen zum Alltag in der Klinik: Eine Maske zu tragen, fortwährend zu testen oder getestet zu werden, stets Abstand zu halten und Kontaktlisten zu führen. Die Klinikleitung wollte wissen, ob sich diese Maßnahmen auf die Qualität der Reha auswirkten und befragte daher die Rehabilitanden. Das Ergebnis: Die strengen Regeln gaben den Patienten trotz aller Einschränkungen ein Gefühl von Sicherheit und wirkten sich nicht signifikant auf die Qualität der Behandlung aus.

Mit Maske und Abstand in die Zukunft

Nach einem ganzen Jahr Corona-Pandemie sind die Sondermaßnahmen in den Klinken auf dem Kueser Plateau fast schon zur Normalität geworden. „Allen im Haus ist bewusst, dass Maske und Abstand noch länger bleiben werden. Und alle wissen, dass das Thema ‚Corona‘ das Reha-Zentrum noch lange beschäftigen wird“, sagt Dr. med. Markus Leisse, Ärztlicher Direktor der Neurologie. Dies unter anderem auch deshalb, weil MEDIAN in Bernkastel-Kues eine Anschlussrehabilitation für genesene Corona-Patienten anbietet, zu der die ersten Patienten bereits angereist sind.

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