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Mit starkem Teamwork durch die Corona-Krise

MEDIAN hat mit einer beispielhaften Teamleistung rechtzeitig die Weichen für den bestmöglichen Weg seiner Kliniken und Einrichtungen durch die Corona-Krise gestellt. Bereits weit vor dem ersten Auftreten von Covid-19 in Deutschland wurden unter dem Eindruck der Entwicklungen in China Krisenszenarien auf allen Führungsebenen des Unternehmens vorgedacht und bestehende Pandemiepläne aktualisiert. Das zahlt sich bis heute aus. Kaum eine andere Reha-Klinikgruppe ist so gut auf alle Eventualitäten vorbereitet wie MEDIAN.

Zum Dreh und Angelpunkt des koordinierten Vorgehens wurde bereits Ende Februar ein zentraler Krisenstab, in dem alle relevanten Abteilungen des Unternehmens vertreten sind und der rund um die Uhr die Entwicklung in Deutschland und in den MEDIAN Häusern verfolgt. Innerhalb der einzelnen Geschäftsbereiche tauschen sich Klinikvertreter unter Leitung der Geschäftsbereichsleiter untereinander und mit dem Krisenstab über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen aus.

Als besonders wichtig und wertvoll hat sich dabei der ständige Kontakt mit den Kliniken und Einrichtungen vor Ort erwiesen. Eine feste Meldekette garantiert den schnellen Informationsaustausch – vor allem beim Auftreten erster Verdachts- und Infektionsfälle, die zentral erfasst und bewertet werden. Corona-Updates des Robert Koch-Instituts sowie weiterer beteiligter Stellen werden im Minutentakt weitergegeben. Ein eigens eingerichteter und laufend aktualisierter Bereich im Intranet bündelt wichtige Dokumente und Handlungsanweisungen zum Download. Bestände für Schutzmaterialien und Desinfektionsmittel werden gruppenweit erfasst und tagesaktuell bewertet.

Gleichzeitig hat MEDIAN seine Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation intensiviert, um die Kliniken und Einrichtungen bei den angestiegenen Kommunikationsanforderungen zu unterstützen und auf Presseanfragen aus den Standorten zeitnah reagieren zu können.

Die Reha als wichtige Säule des Gesundheitswesens in der Corona-Krise

Hauptaufgabe der Rehakliniken von MEDIAN wird es – neben einem derzeit reduzierten Regelbetrieb – in den kommenden Wochen sein, die Akutkrankenhäuser bei ihrem Einsatz gegen das Virus zu unterstützen. Dafür stellt das Unternehmen an ausgewählten Standorten seine vorhandenen Bettenkapazitäten zur Verfügung. Hauptziel ist es, Patienten aus den Akutkrankenhäusern deutlich schneller zu verlegen, um dort Kapazitäten für schwere Corona-Fälle freizumachen. Dazu stimmt sich MEDIAN eng mit den Kostenträgern und den zuständigen Behörden ab. Auch ein spezielles Reha-Konzept zur Behandlung genesenen Covid-19-Patienten wurde erarbeitet – ein Beleg für das interdisziplinäre Potenzial und den hohen wissenschaftlichen Anspruch von MEDIAN.

Eine zweite wichtige Aufgabe wird die Behandlung psychischer Folgeerkrankungen sein. Schon heute warnen Experten vor den seelischen Folgen der Krise: Isolation, Quarantäne, Einsamkeit und der Verlust sozialer Kontakte können zu sozialen und psychischen Störungen führen. MEDIAN bereitet sich darum bereits jetzt darauf vor, im Bereich der Psychosomatik mittelfristig einem massiven Bedarf an Behandlungen zur Verarbeitung von Corona-Erfahrungen zu begegnen.

Schützen und den Betrieb fortführen

Um seine Patienten und Beschäftigten zu schützen und den laufenden Betrieb seiner Kliniken nicht zu gefährden, hat MEDIAN in allen Häusern zusammen mit den Hygieneverantwortlichen zahlreiche Maßnahmen getroffen. Sie reichen von verstärkter Desinfektion mit entsprechenden Anweisungen für das Reinigungspersonal über Verhaltensvorschriften für Mitarbeitende bis zu Tests in Verdachtsfällen. Hauptziel ist es, Sicherheit für die laufende Arbeit der Kliniken zu erreichen. Gleichzeitig hat der Schutz der Beschäftigten und Patienten oberste Priorität. Alle Einrichtungen wurden darum bereits zu einem frühen Zeitpunkt über den korrekten Umgang mit Schutzausrüstung, die verstärkten Hygienevorschriften und das richtige Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informiert.In enger Absprache mit dem Betriebsrat wurde darüber hinaus ein Verfahren zur Mitarbeiterbefragung und zum Screening festgelegt. In jeder Einrichtung steht für Fragen ein fester Ansprechpartner zum Corona-Virus zur Verfügung.

Im gesamten Konzern hat MEDIAN zur Sicherheit interne persönliche Treffen weitestgehend durch Telefon- und Videokonferenzen ersetzt, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Zum Teil wurden Beschäftigte auch angewiesen, ihre Arbeit aus dem Homeoffice fortzuführen, insbesondere, wenn eine Kinderbetreuung nicht möglich war. 

Versorgung gesichert – aber jede Möglichkeit zum sparsamen Ressourceneinsatz muss genutzt werden

Mit Hilfe des zentralen Einkaufs konnte die Versorgung aller Einrichtungen mit Medikamenten, Schutz- und Desinfektionsmaterialien bei MEDIAN sichergestellt werden. Vorräte an Reinigungs- und Desinfektionsmitteln wurden angelegt und gleichzeitig Verhaltensvorschriften für die Entsorgung kontaminierter Abfälle festgelegt. In besonders sensiblen Bereichen, wie zum Beispiel in allen Küchen, wurden die Maßnahmen zur Reduzierung des Infektionsrisikos angepasst. Dies gilt sowohl für die Organisation der Speisesäle als auch für die Essensausgabe und die Änderung des Buffetangebots. Auch mit Servicepartnern wie Catering- und Reinigungsfirmen wurden Notfallpläne abgestimmt und Mitarbeitende umfassend nachgeschult. Lebensmittel wurden vorsorglich eingelagert sowie ein Notfallspeiseplan erstellt. So könnten die Kliniken selbst unter erschwerten Bedingungen noch mehrere Wochen ihren Betrieb aufrechterhalten.

Trotzdem bleibt die Beschaffung von Schutzmaterialien die größte Herausforderung. Die versprochenen Lieferungen durch die Regierung sind bislang ausgeblieben. Daher sind alle Mitarbeiter aufgefordert, sämtliche Möglichkeiten zu nutzen, so wenig Masken und andere Schutzmaterialien wie möglich zu verbrauchen. Im Intranet gibt es Hinweise des Krisenstabs zum ressourcenschonenden Einsatz sowie Anleitungen zur Wiederverwendung von Schutzmasken.

„Die derzeitige Situation erfordert Flexibilität von allen Mitarbeitern. Wir müssen manche Standards senken, um mit unseren Vorräten hauszuhalten. Selbstverständlich halten wir uns dabei an die Vorgaben des Robert Koch-Instituts“, sagt Dr. Florian Frensch, COO von MEDIAN.

„Mein Dank geht in diesen herausfordernden Zeiten an alle, die sich mit unermüdlichem Einsatz jeden Tag um das Wohl der uns anvertrauten Menschen kümmern und den Betrieb unserer Kliniken sichern. Wir sehen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlichster Bereiche – von der Küche bis zur hochkomplexen Medizin – Hand in Hand arbeiten und alles dafür einsetzen, den Betrieb für die Patienten so normal wie möglich aufrechtzuerhalten. Das stimmt mich absolut zuversichtlich, dass wir die Krise gemeinsam überwinden werden.“

Dr. André M. Schmidt, CEO

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