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Reha mit Familie

Die Erkrankung eines Familienmitglieds hat meist Auswirkungen auf die ganze Familie. Um den Familienzusammenhalt nicht zu gefährden, gibt es Programme zur Rehabilitation, die alle Familienmitglieder miteinbeziehen. Liegt die Erkrankung bei Vater oder Mutter vor, kann sich dies (negativ) auf das Verhalten des Kindes/der Kinder auswirken. Deshalb ist es gerade bei Kindern in jungem Alter wichtig, bei der medizinischen Reha auch an sie zu denken. Aber auch aus praktischen Gründen, also beispielsweise bei alleinerziehenden Müttern oder Vätern, die keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder haben, werden Kinder bei der Reha mit eingeplant. Einige unserer MEDIAN Rehakliniken sind auf Mutter- bzw. Vater-Kind-Reha spezialisiert und entsprechend auf die Bedürfnisse von Familien ausgerichtet.

Aber auch für den umgekehrten Fall, also wenn ein Kind erkrankt, gibt es Rehakliniken, die sich auf Kinder- und Jugendreha konzentrieren. Auch hier besteht die Möglichkeit der Begleitung durch die Eltern. Denn gerade in solchen Phasen ist es wichtig und dem Heilungserfolg zuträglich, wenn Kinder in dem für sie fremden Umfeld ihre wichtigsten Bezugspersonen um sich haben.

Ob eine Rehamaßnahme für Eltern mit ihren Kindern oder umgekehrt für Kinder in Begleitung von Vater oder Mutter genehmigt wird, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Wenn Sie als Elternteil zur Reha gehen, dürfen Sie Ihr Kind unter folgenden Voraussetzungen mitnehmen:

  • Kinder können während der Zeit nicht anderweitig betreut und versorgt werden
  • Kinder sind nicht älter als 12 Jahre (diese Regel greift nicht bei Kindern mit Behinderung oder in anderen Ausnahmefällen)
  • Kinder beeinträchtigen die Erfolgsaussicht der Reha nicht
  • Es spricht aus medizinischer Sicht nichts gegen die Begleitung durch die Kinder
  • Die Rehaklinik ist entsprechend ausgerichtet

Sind diese Kriterien für Sie zutreffend, können Sie die Reha mit Familie entsprechend beantragen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob diese Punkte Ihrer Situation entsprechen, wenden Sie sich am besten an Ihren Hausarzt und fragen nach weiteren Infomaterial.

Wenn Sie als Eltern Ihre Kinder mit zur Reha nehmen möchten, sollten Sie bei der Antragstellung einige Dinge beachten. Ihren Antrag stellen Sie in der Regel bei der Deutschen Rentenversicherung. Besonders wichtig ist dabei, dass Sie bereits in diesem ersten Schritt angeben, dass Sie Ihre Kinder mitnehmen wollen. Nachdem Sie den Antrag abgeschickt haben, können Sie sich auf eine Wartezeit von drei Wochen einstellen. Solange hat der Kostenträger Zeit, über Ihren Antrag zu entscheiden. Sollten weitere Gutachten benötigt werden, kann diese Frist auf insgesamt fünf Wochen verlängert werden. Haben Sie den Antrag aus Versehen an den falschen Kostenträger geschickt, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Ihr Antrag wird innerhalb von zwei Wochen an den zuständigen Kostenträger weitergeleitet.

Bei der Vorbereitung Ihres Reha-Antrags können Sie sich von Ihrem Arzt unterstützen lassen. Dieser muss Ihnen sowieso ein Gutachten ausstellen, in dem er die Notwendigkeit einer Rehamaßnahme medizinisch begründet. Sollte Ihr Reha-Antrag abgelehnt werden, haben Sie 30 Tage Zeit, Widerspruch einzulegen.

Verbringen Sie die Reha mit Ihrer Familie, wohnen Sie in den meisten Fällen gemeinsam mit Ihren Kindern in einem Zimmer bzw. Apartment. Außerdem bieten die meisten Kliniken einen Spielplatz und ein Spielzimmer für die Kinder. Diese werden während Ihres Reha-Aufenthalts natürlich altersegerecht betreut. Wenn Sie umgekehrt Ihr Kind/Ihre Kinder zu einer Reha begleiten, bekommen Sie – je nach Indikation – z.B. Schulungen, in denen Sie Informationen und Hilfe zum Umgang mit der Erkrankung Ihres Kindes erhalten. Genaue Informationen erhalten Sie in Absprache mit der jeweiligen Rehaklinik. Für den Fall, dass sowohl Sie als Eltern bzw. Mutter oder Vater als auch Ihr Kind gleichzeitig rehabilitiert werden, finden Behandlungen getrennt voneinander, womöglich aber teilweise auch gemeinsam statt.

Reha-Angebote für Familien bei MEDIAN

In der MEDIAN Klinik Bad Gottleuba haben wir uns auf die Rehabilitation von Familien spezialisiert. So bieten wir hier beispielsweise für Eltern ärztliche Betreuung, Gruppenpsychotherapie, Ernährungsberatung, Sozialberatung und Erziehungsberatung an. Für Kinder gibt es u.a. Physiotherapie, Ergotherapie, heilpädagogische Entwicklungsförderung, interaktionelle Therapie und Logopädie sowie Kinderbetreuung. Eltern kommen mit unterschiedlichsten Indikationen zu uns. Dazu gehören affektive Störungen, Angst- oder Zwangsstörungen, psychosomatische Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen. Bei Kindern behandeln wir Entwicklungsstörungen, soziale Ängste, Anpassungsstörungen, familiäre Beziehungsstörungen, Hyperaktivität und Sprachstörungen.

Außerdem bietet MEDIAN auch Kinder- und Jugendreha in folgenden Kliniken an:

Hier werden die Eltern ebenfalls, falls nötig, mit in die Reha Ihrer Kinder einbezogen, z.B. im Rahmen unterschiedlicher familientherapeutischer Angebote. In der Kinderklinik Bad Kösen gibt es außerdem eine Klinikschule.

Häufige Fragen zur Reha mit Familie

Steht ein Reha-Aufenthalt eines Familienmitglieds an, der meist mehrere Wochen dauert, bedeutet das für die Familie eine große organisatorische Herausforderung und emotionale Belastung. Wenn Sie die Rehabilitation gemeinsam als Familie antreten, ergeben sich dagegen einige Vorteile:

  • bessere Bewältigung und Organisation des Alltags
  • keine Haushaltshilfe nötig für die Zeit der Rehabilitation
  • "freier Kopf" für die Reha
  • gemeinsame Zeit als Familie
  • gemeinsames Erlernen des Umgangs mit der Erkrankung

Je nach Rehaklinik ist es möglich, dass die Kinder während der Behandlung unterrichtet werden. So hat etwa die Kinderklinik "Am Nicolausholz" in Bad Kösen eine eigene Klinikschule, in der Lehrer aus umliegenden Schulen unterrichten.

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