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Laufende Forschungsprojekte

Die MEDIAN Kliniken sind vielseitig in wissenschaftlichen Forschungsprojekten engagiert und treiben die Entwicklung der Rehabilitationsmedizin maßgeblich voran. Die Ergebnisse der abgeschlossenen Projekte können Sie in unserer Publicathek nachlesen.

Beginn und Ende des Projekts: Start April 2020, Dauer 48 Monate 

Involvierte Kliniken: MEDIAN Kliniken Daun und MEDIAN Klinik Tönisstein in Kooperation mit sieben Akutkrankenhäusern 

Verantwortliche*r in den Kliniken: Oliver Kreh, Martina Fischer 

Kooperationspartner*innen: Abteilung Rehabilitationsforschung der Charité-Universitätsmedizin, Frau Prof. Dr. Karla Spyra 

Finanzierung: Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro“

Kurze inhaltliche Beschreibung: 

Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit sollen künftig leichter und schneller den Weg in eine Entwöhnungsbehandlung finden. Sozialarbeiter*innen der MEDIAN Kliniken Daun sowie Tönisstein besuchen und beraten in Abstimmung mit den kooperierenden Akuthäusern alkoholabhängige Patient*innen bereits während der Entgiftung und leiten auf Wunsch die Vermittlung in die Rehabilitation im Eilverfahren ein. Ziel des Projekts ist es, doppelt so viele Menschen wie bisher aus der Akutentgiftung in die Reha zu vermitteln. Der nahtlose Übergang vom Akuthaus in die Rehabilitation wird durch ein speziell zum Modellvorhaben eingerichtetes vereinfachtes Eil-Antragsverfahren unterstützt. Gleichzeitig untersuchen die Forschenden die Akzeptanz des Angebots beim klinischen Personal und den Patient*innen und schätzen den Ressourcenaufwand ein. 

Beginn und Ende des Projekts: 2021-2023

Involvierte Kliniken: MEDIAN Klinik Heiligendamm, DRV Reha-Zentrum Schömberg, Ostseeklinik Schönberg-Holm, MEDIAN Klinik Flachsheide Bad Salzuflen und MEDIAN Klinik Flechtingen 

Verantwortliche in den Kliniken: Dr. Jördis Frommhold

Kooperationspartner*innen: Prof. Ruth Deck, Universität zu Lübeck

Finanzierung: Deutsche Rentenversicherung Bund

Kurze inhaltliche Beschreibung: Als eines der ersten Forschungsvorhaben seiner Art in Deutschland ist Anfang Dezember 2020 unter Beteiligung der MEDIAN Kliniken und der Universität zu Lübeck ein Projekt zur Überprüfung der Wirksamkeit von medizinischer Rehabilitation nach Covid-19-Erkrankungen gestartet. Es sollen vor allem die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der pneumologischen Rehabilitation bei Patient*innen nach einer überstandenen Covid-19-Erkrankung untersucht werden. Im Mittelpunkt stehen dabei bis zu 250 Covid-19-Patient*innen aus insgesamt fünf verschiedenen Kliniken, wovon bis zu 150 Patient*innen in der MEDIAN Klinik Heiligendamm eine speziell entwickelte pneumologische Post-Covid-Reha erhalten. Ihnen gegenübergestellt werden als Vergleichsgruppen Patient*innen mit obstruktiven Atemwegserkrankungen (Asthma und COPD), bei denen Reha nachweislich wirkt. Um die Wirksamkeit der Rehabilitation messen zu können, wird bei den Teilnehmenden der Gesundheitszustand am Anfang, am Ende und nach der medizinischen Rehabilitation gemessen mittels verschiedener Scores, darunter auch der MCRS. Darüber hinaus werden qualitative Interviews mit den Teilnehmenden durchgeführt, die einen vertieften Einblick in das subjektive Befinden ermöglichen. Erste Ergebnisse der Studie, deren Veröffentlichung durch MEDIAN und die Universität zu Lübeck erfolgt, werden für 2023 erwartet. 

Titel des Projekts:  REPAIRS - RE-learning Perception-Action In Rehabilitation from a Systems perspective

Beginn und Ende des Projekts:  2021 bis 2024

Involvierte Kliniken:  MEDIAN Unternehmenszentrale

Verantwortliche*r in der Klinik: Dr. Laura Golenia

Kooperationspartner*innen:  REPAIRS Konsortium  

Finanzierung: Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union unter der Marie Sklodowska-Curie-Finanzhilfevereinbarung

Kurze inhaltliche Beschreibung:  

Die MEDIAN Unternehmensgruppe ist einer der Partner im Forschungsprojekt „Relearning Perception Action In Rehabilitation from a Systems perspective” (REPAIRS). Dieses Projekt wird durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union unter der Marie Sklodowska-Curie-Finanzhilfevereinbarung gefördert.

REPAIRS zielt darauf ab, die Effektivität der Rehabilitation zu verbessern, die sich mit der Wiederherstellung und Verbesserung der Funktionsfähigkeit und Lebensqualität von Menschen mit einer Bewegungsstörung oder einer Behinderung in Bezug auf Wahrnehmung und Handlung befasst.

Das REPAIRS-Netzwerk besteht aus verschiedenen Partnern in der EU (akademische Partner, klinische Partner, industrielle Partner und Patientenorganisationen), um eine innovative Ausbildung durch Forschung anzubieten, die die Nachwuchswissenschaftler darauf vorbereitet, die nächste Generation von kreativen, innovativen und führenden akademischen und unternehmerischen Forschern zu werden.

In der MEDIAN Unternehmensgruppe wird sich das Projekt auf „Patient-specific, data-evidence-driven treatment pathways“ fokussieren. Das Ziel dieses Projekts ist es, die Qualität der Rehabilitationsversorgung zu verbessern, indem der Behandlungspfad für jeden Patienten datengesteuert optimiert wird. Die Hauptaufgabe besteht in der Entwicklung eines Modells zur Vorhersage von patientenspezifischen, evidenzbasierten Behandlungspfaden durch die Nutzung von Techniken des maschinellen Lernens.

Titel des Projekts:  Internetbasierte Nachsorge für Agoraphobie mit und ohne Panikstörung - Interventionsstudie zur adaptiven Nachsorge der MEDIAN Kliniken in Kooperation mit der Forschungsstelle für Psychotherapie des Universitätsklinikums Heidelberg 

Beginn und Ende des Projekts:  Beginn Vorstudie in Kürze (Stand 04/2021), Ende Hauptstudie voraussichtlich 09/2023 

Involvierte Kliniken:  Kliniken Bad Pyrmont, AHG Klinik Waren, MEDIAN Klinik Berus 

Verantwortliche*r in der Klinik: Silke Jost, Eberhard Okon  

Kooperationspartner*innen:  Uniklinik Heidelberg 

Finanzierung: keine Forschungsgelder involviert 

Kurze inhaltliche Beschreibung:  

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Tools zur Verbesserung der Versorgungskontinuität und zur positiven Beeinflussung des poststationären Verlaufs. Nach Beendigung des Aufenthaltes in den 3 teilnehmenden Kliniken werden die Patient*innen einer der drei Studiengruppen zugeordnet (Kontrollgruppe, Supportives Monitorin, Adaptive Nachsorgeintervention). In der Kontrollgruppe erhalten die Patient*innen online Psychoedukative Angebote. In der Gruppe des supportiven Monitorings gibt es Psychoedukative Angebote und ein Supportives Monitoring im Rahmen einer kurzen wöchentlichen Befragung und einem automatisierten unterstützenden Feedback dazu. In der Gruppe der Adaptiven Nachsorgeintervention werden Psychoedukation, Supportives Monitoring und bedarfsabhängige Zusatzmodule angeboten. Adaptiv bedeutet in dieser Patientengruppe, dass beim Überschreiten bestimmter Cut-off-Werte („Alarm“) aus der wöchentlichen Befragung noch zusätzliche Übungen und eine Chat-/Telefonberatung angeboten werden und ggf. auch eine Kontaktaufnahme durch die Klinik erfolgt.  
Vor dieser Hauptstudie wird eine Vorstudie laufen, in der Patient*innen 12 Wochen im Anschluss an ihren Klinikaufenthalt wöchentlich eine kurze Online-Befragung ausfüllen, um Informationen für die Hauptstudie zu gewinnen.  

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