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Publikationen von unseren Experten bei MEDIAN

Die Qualität unserer Leistungen und das wissenschaftliche Engagement unserer zahlreichen Experten spiegelt sich auch in der Vielzahl der Veröffentlichungen in unterschiedlichen Journals und Fachzeitschriften wieder. Verschaffen Sie sich einen Überblick und stöbern Sie in unserer Publikathek. 

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„‚Hoher Einsatz’ - Drogen und Glücksspiel“

Erscheinung: 2016 / Abstract Veranstaltungsbeitrag

Autoren: Bingel-Schmitz Dieter

„Erst bin ich dein Freund dann bringe ich dich um!“

Erscheinung: 2006 / HES Elterninformation

Autoren: Redecker Th.

„Entwöhnungsbehandlung und andere Formen der Postakutbehandlung“ zur S3-Leitlinie alkoholbezogene Störungen

Erscheinung: 2015 / DRV-Schriften Band 107

Autoren: Missel Peter, Arens Julia, Kramer D.

„Der GVS war und ist mehr als die Summe seiner Teile!“

Erscheinung: 2007 / Berichtsband GVS-Symposium

Autoren: Redecker Th.

„Analyse der Wirksamkeit und Krankheitskosten medizinisch-beruflich orientierter Leistungen in der neurologischen Rehabilitation“ (REBORN) -Studienprotokoll-

Erscheinung: 2020 / Kongressbeitrag

Hintergrund Beruflich orientierte Leistungen während und nach der medizinischen Rehabilitation sind ein fester Bestandteil der Regelversorgung. Für erwerbsfähige Rehabilitanden mit gesundheitlichen Einschränkungen und beruflichen Problemlagen werden im Rahmen der Phase I des indikationsübergreifenden Phasenmodells der rehabilitativen Versorgung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation medizinisch-beruflich orientierte Leistungen während der medizinischen Rehabilitation (MBOR) angeboten. Als eine Weiterführung bzw. Intensivierung für schwer betroffene Patienten stehen nach Abschluss der medizinischen Rehabilitation Leistungen der medizinisch-beruflichen Rehabilitation (MbR) im Rahmen der Phase II zur Verfügung. In der Neurologie sind beide Leistungen durchaus als komplementär zu verstehen. Die MBOR adressiert Rehabilitanden mit besonderen beruflichen Problemlagen (BBPL). Bestehen im Anschluss weiterhin ausgeprägte Funktionsdefizite, die eine intensivere berufsbezogene Ausrichtung benötigen und ist die allgemeine Erwerbsprognose positiv, greift das Konzept der MbR. Obwohl gerade in der Neurologie ausgeprägte berufliche Problemlagen der Patienten offenkundig sind (zwischen 58%-72%) gibt es bisher nur sehr wenige Studien, die beruflich orientierte Leistungen im Rahmen der Rehabilitation für diese Indikation untersuchen. Studien zur Wirksamkeit und zum Nutzen wurden primär im Bereich der MBOR durchgeführt. Positive Effekte konnten zwar für Personen mit Muskel-Skelett Erkrankungen, nicht aber für neurologische Erkrankungen belegt werden. Im Bereich der MbR fehlen bisher belastbare Daten. Lediglich eine Studie zur multizentrischen Evaluation des MbR Konzeptes konnte indikationsübergreifend positive Teilhabeergebnisse zwei Jahre nach Abschluss einer MbR zeigen. ZielstellungZiel des Projektes ist die Überprüfung der Wirksamkeit sowie die Analyse des Leistungs- spektrums beruflich-orientierter Konzepte (MBOR und MbR) in der Rehabilitation neurologischer Patienten. Dabei sollen die jeweiligen Zielgruppen unter Berücksichtigung der Passgenauigkeit der Leistungen für eine erfolgreiche Wiedereingliederung ins Erwerbsleben, sowie die direkten und indirekten Krankheitskosten im ersten Jahr nach Abschluss der Rehabilitation, analysiert werden. HypothesenBei bestehendem Bedarf...erhöht eine MbR im Anschluss an eine MBOR die Wahrscheinlichkeit der beruflichen Wiedereingliederung 12 Monate nach Ende der medizinischen Rehabilitation.verringert eine MbR im Anschluss an eine M(BO)R die Arbeitsunfähigkeitszeiten 12                  Monate nach Ende der medizinischen Rehabilitation.verringert eine MbR im Anschluss an eine M(BOR)R die Krankheitskosten 12 Monate nach Ende der medizinischen Rehabilitation.führt eine MbR im Anschluss an eine M(BO)R zu einer subjektiv höher wahrgenommenen Arbeitsfähigkeit 12 Monate nach Ende der medizinischen Rehabilitation.MethodikDie MbR wird in speziellen Phase II Einrichtungen, somit nicht in jeder Rehaklinik, erbracht. Daher können nicht alle Rehabilitanden mit MbR Bedarf nach Abschluss ihrer medizinischen Rehabilitation entsprechende Leistungen in Anspruch nehmen. Im Projekt werden somit MBOR Teilnehmer, die MbR Bedarf hätten, aber keine MbR bekommen (Kontrollgruppe), rekrutiert und mit MBOR Teilnehmern, die MbR Leistungen in ihrer Klinik erhalten (Interventionsgruppe), verglichen. Der Wirksamkeitsnachweis erfolgt über die Methode des Propensity Score Matching. Für die Stichprobenkalkulation wurden Erfahrungen inhaltlich ähnlicher Studien, wie die des BOMeN Konzeptes (MBOR-Intervention) zugrunde gelegt. Hier wurde eine Zunahme der Wiedereingliederungsquote in der Interventionsbedingung von 40% auf 60% 15 Monate nach der Behandlung erwartet und mit einer Drop-Out-Rate nach 15 Monaten von 30% N=153 pro Gruppe kalkuliert. Auf der Grundlage der Ergebnisse der BOMeN Studie und unter Berücksichtigung der Rehabilitandenzahlen in den drei Kliniken mit einer Beteiligungsquote von 60% wird eine Stichprobengröße von N=90 MbR Teilnehmern und N=300 MBOR Teilnehmern ohne MbR zu Rehabeginn benötigt. Das zentrale Auswahlkriterium ist die besondere berufliche Problemlage, operationalisiert über das Würzburger Screening. Die Rekrutierung erfolgt über einen Zeitraum von 2 Jahren. Die Rehabilitanden erhalten jeweils zu T1 (Reha-Beginn), T2( Reha-Ende), T3 (6 Monate nach Reha-Ende) und T4 (12 Monate nach Reha-Ende) einen Fragebogen. Des Weiteren werden die direkten und indirekten Krankheitskosten mit einem Kostenwochenbuch nach Ende der Rehabilitation erhoben und ausgewertet. Hauptzielgröße ist die Return to Work Quote 12 Monate nach Abschluss der Rehabilitation. Nebenzielgrößen sind die Arbeitsunfähigkeitszeiten, die direkten und indirekten Krankheitskosten sowie die subjektive Wahrnehmung der Arbeitsfähigkeit (Work Ability Index).Nutzen und Verwendungsmöglichkeiten der Forschungsergebnisse                           Auf der Grundlage der Studienergebnisse ist es möglich ein differenziertes Bild der Leistungserbringung und Wirksamkeit beruflich orientierter Konzepte in der neurologischen Rehabilitation aufzuzeigen. Dabei wird insbesondere der Adressatenkreis der MbR in der Neurologie charakterisiert und in Relation zur Wirksamkeit, im Sinne der Rückkehr ins Erwerbsleben gesetzt. Daraus lassen sich für die Zukunft passgenaue(re) beruflich-orientierte Konzepte etablieren. 

Autoren: Lamprecht J., Frenzel J., Sailer M.

[Integration of Palliative and Hospice Care Structures in the Care of Neurological Patients: Opinion of Chief Consultant Neurologists in Germany]

Erscheinung: 2016 / Fortschritte der Neurologie-Psychiatrie

Autoren: Golla H., Ebke Markus, Lorenzl S., Nacimiento W., Thiekötter T., Gold R., Voltz R.

Zwischen Tradition und Innovation – Entwicklungen in der Suchttherapie

Erscheinung: 2003 / Artikel in Fachzeitschrift

Autoren: Vogelgesang Monika

Zwischen Ökonomie und Ethik – die Herausforderung an die Suchtkrankenhilfe

Erscheinung: 2005 / Dokumentation Berliner Suchtgespräch 2004 Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe

Autoren: Redecker Th.

Zwangsstörungen

Erscheinung: 2011 / Beitrag im Fachbuch

Autoren: Sobottka B., Sierich S.

Zusammenhänge zwischen Borderline - Persönlichkeitsstörung und erlittenem Trauma

Erscheinung: 2000 / Publikation in klinikeigenen Periodika

Autoren: Jacob V.

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