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Orthopädische Reha in der MEDIAN Klinik Bad Colberg

Rehabilitation nahe Coburg

Der einzig wirksame Weg, den Stütz- und Bewegungsapparat wieder leistungsfähiger zu machen, ist das richtige Maß an Bewegung und Belastung. Orthopädische Rehabilitation ist deshalb vor allem "Maßarbeit" - an der Beweglichkeit, beim vorsichtigen Wiedererlernen von Bewegungsabläufen. Natürliche Heilmethoden und hochmoderne Verfahren werden eingesetzt, um die Selbstständigkeit zu steigern und den Körper wieder besser zu beherrschen.

Während der Therapie in unserer orthopädischen Rehaklinik Bad Colberg erfahren unsere Patienten neues Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in die eigene Kraft, um mit stabilisiertem Gesundheitszustand wieder in Beruf und Familie zurückkehren zu können.Die orthopädische Reha basiert auf einem umfassenden interdisziplinären Therapiekonzept und individuellen Therapieplänen. Die orthopädische Rehaklinik Bad Colberg ist mit dem PKW in 20 Minuten von Coburg aus zu erreichen und in rund einer Stunde von Schweinfurt und Bamberg.

Unser Behandlungsspektrum in der orthopädischen Reha

  • Bindegewebserkrankungen (z. B. Polymyositis, Mischkollagenosen)
  • Arthrosen der großen und kleinen Gelenke
  • degenerative Wirbelsäulenerkrankungen
  • Zustände nach Bandscheibenoperationen, nach Operationen und Unfallfolgen an Knochen und Gelenken, nach Frakturen und Luxationen der Bewegungsorgane und nach operativen Eingriffen an rheumatisch erkrankten Gelenken
  • Osteoporose
  • angeborene und erworbene Fehlbildungen der Wirbelsäule (Skoliose)
  • Zustand nach Arm- und Beinamputationen

Behandlungskompetenzen in unserer Rehaklinik

Die rasante Entwicklung in der operativen Orthopädie und Unfallchirurgie erfordert eine sachgerechte Nachbehandlung in der orthopädischen Reha mit dem Ziel einer funktionellen Wiederherstellung des Bewegungsapparates mit all seinen Strukturen.

Bei der ganzheitlichen Behandlung gehen wir auf die vorhandene, krankheitsbedingte Funktionsfähigkeit ein und berücksichtigen die Hoffnungen, Wünsche, Probleme und Ängste der Patienten. Unter Einbeziehung von physischen, psychischen, sozialen, beruflichen und schulischen Aspekten soll nach dem Aufenthalt in der orthopädischen Rehaklinik eine möglichst vollständige Teilhabe unserer Patienten am Leben in der Gesellschaft verwirklicht werden. Dabei wird die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) berücksichtigt. 

Ziele der orthopädischen Reha

Die Ziele der Rehabilitation in der Orthopädie sind individuell vom Krankheitsbild abhängig. Zu Beginn der Behandlung werden sie gemeinsam zwischen Arzt und Patienten festgelegt. Vorrangige Ziele der orthopädischen Reha sind dabie:

  • Schmerzreduktion
  • Aufbau guter muskulärer Gelenkführung durch eine Verbesserung der Muskelkraft und Koordination
  • Rückgewinn von Aktivität, Mobilität und Lebensqualität
  • verbesserte Selbständigkeit im Alltag
  • Erzielen einer ausreichenden psychosozialen Kompetenz
  • Verhinderung von Pflegebedürftigkeit
  • Patienten im erwerbsfähigen Alter streben durch die orthopädische Reha eine Wiedereingliederung in das Erwerbs- und Berufsleben an

Nachsorge in der orthopädischen Rehaklinik

Für einen Teil der Patienten ist die zeitlich begrenzte orthopädische Rehabilitation nicht ausreichend, um den Behandlungserfolg dauerhaft zu stabilisieren. Da viele Therapien langfristig effektiver sind, wenn sie über den Zeitraum der Reha hinaus fortgeführt werden, bietet die Nachsorge eine Möglichkeit, den Transfer in den Alltag zu unterstützen. Dabei bauen orthopädische Reha und Nachsorge mit einem gemeinsamen Ziel aufeinander auf.

In der Nachsorgephase sollen Eigenaktivitäten weiter gefördert und damit Selbsthilfepotentiale gestärkt werden. Die Nachsorge findet stets wohnortnah statt. Im Anschluss an die orthopädische Rehabilitation werden so ein oder mehrere Behandlungselemente fortgesetzt oder ergänzt.

IRENA-Nachsorgeprogramm

Die Reha-Nachsorge wird sowohl für interne als auch für externe Patienten für die Indikationsgruppe „Orthopädie“ durchgeführt. Über den Therapiebeginn wird der Patient informiert. Bei Therapiebeginn wird die Aufnahmemitteilung an die DRV weitergeleitet.

Dauer der Maßnahme:

  • 24 Therapieeinheiten
  • Die Maßnahme muss spätestens sechs Monate nach Entlassung aus der orthopädischen Reha beendet sein.

Interne Patienten: Im Verlauf der stationären medizinischen Rehabilitation wird die Empfehlung durch den behandelnden Arzt ausgesprochen. Dieser wird auch die Verordnung der Reha-Nachsorge vornehmen. Die medizinischen Unterlagen, die Kostenzusage u.a. verbleiben im Haus.

Externe Patienten:
Als externer Patient melden Sie sich entweder schriftlich oder telefonisch in der Rehabilitationsklinik Bad Colberg. Sobald die Empfehlung zur Durchführung der Reha-Nachsorge sowie die medizinischen Unterlagen zugesandt wurden, wird mit dem Patienten telefonisch ein Termin zum ärztlichen Aufnahmegespräch vereinbart. In der Regel erfolgt die Vorstellung beim Arzt immer montags.

Zum Ende der Therapie erfolgt das Abschlussgespräch mit Dokumentation durch den Arzt. Die Fahrtkosten werden am letzten Behandlungstag ausgezahlt.

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