Kontakt

Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter:

+49 (0)36871 / 230

Orthopädische Rehabilitation in der MEDIAN Klinik Bad Colberg

Was wir für Sie tun

Der einzig wirksame Weg, den Stütz- und Bewegungsapparat wieder leistungsfähiger zu machen, ist das richtige Maß an Bewegung und Belastung. Orthopädische Rehabilitation ist deshalb vor allem "Maßarbeit" - an der Beweglichkeit, beim vorsichtigen Wiedererlernen von Bewegungsabläufen. Natürliche Heilmethoden und hochmoderne Verfahren werden eingesetzt, um die Selbstständigkeit zu steigern und den Körper wieder besser zu beherrschen.

Im Verlauf ihrer Therapie erfahren unsere Patienten neues Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in die eigene Kraft, um mit stabilisiertem Gesundheitszustand wieder in Beruf und Famile zurückkehren zu können. Dafür arbeitet unser Rehabilitationsteam mit den Patienten auf Basis eines umfassenden interdisziplinären Therapiekonzepts und individueller Therapiepläne.

Unser Behandlungsspektrum

  • Bindegewebserkrankungen (z. B. Polymyositis, Mischkollagenosen)
  • Arthrosen der großen und kleinen Gelenke
  • degenerative Wirbelsäulenerkrankungen
  • Zustände nach Bandscheibenoperationen, nach Operationen und Unfallfolgen an Knochen und Gelenken, nach Frakturen und Luxationen der Bewegungsorgane und nach operativen Eingriffen an rheumatisch erkrankten Gelenken
  • Osteoporose
  • angeborene und erworbene Fehlbildungen der Wirbelsäule (Skoliose)
  • Zustand nach Arm- und Beinamputationen

Unsere Behandlungskompetenzen

Die stürmische Entwicklung in der operativen Orthopädie und Unfallchirurgie erfordert eine sachgerechte Nachbehandlung mit dem Ziel einer funktionellen Wiederherstellung des Bewegungsapparates mit all seinen Strukturen.

Bei der ganzheitlichen Behandlung gehen wir auf die vorhandene, krankheitsbedingte Funktionsfähigkeit ein und berücksichtigen die Hoffnungen, Wünsche, Probleme und Ängste der Patienten. Unter Einbeziehung von physischen, psychischen, sozialen, beruflichen und schulischen Aspekten soll eine möglichst vollständige Teilhabe unserer Patienten am Leben in der Gesellschaft verwirklicht werden. Dabei wird die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) berücksichtigt. 

Die Ziele der Rehabilitation sind individuell. Zu Beginn der Behandlung werden sie gemeinsam mit dem Arzt und Patienten festgelegt. Ziele sind z. B. eine Schmerzreduktion, eine gute muskuläre Gelenkführung durch eine Verbesserung der Muskelkraft und Koordination und ein Rückgewinn von Aktivität, Mobilität und Lebensqualität mit verbesserter Selbständigkeit im Alltag, Erzielen einer ausreichenden psychosozialen Kompetenz, letztendlich mit Verhinderung von Pflegebedürftigkeit. Bei Patienten im erwerbsfähigen Alter wird eine Wiedereingliederung in das Erwerbs- und Berufsleben angestrebt.

Nachsorge

Für einen Teil der Patienten ist die zeitlich begrenzte Rehabilitation nicht ausreichend, um den Behandlungserfolg dauerhaft zu stabilisieren. Da viele Therapien langfristig effektiver sind, wenn sie über den Zeitraum der Rehabilitation hinaus fortgeführt werden, bietet die Nachsorge eine Möglichkeit, den Transfer in den Alltag zu unterstützen. Dabei bauen Rehabilitation und Nachsorge mit einem gemeinsamen Ziel aufeinander auf.

In der Nachsorgephase sollen Eigenaktivitäten weiter gefördert und damit Selbsthilfepotentiale gestärkt werden. Die Nachsorge findet stets wohnortnah statt. Im Anschluss an die medizinische Rehabilitation werden so ein oder mehrere Behandlungselemente fortgesetzt oder ergänzt.

IRENA-Nachsorgeprogramm

Die Reha-Nachsorge wird sowohl für interne als auch für externe Patienten für die Indikationsgruppe „Orthopädie“ durchgeführt. Über den Therapiebeginn wird der Patient informiert. Bei Therapiebeginn wird die Aufnahmemitteilung an die DRV weitergeleitet.

Dauer der Maßnahme:

  • 24 Therapieeinheiten
  • Die Maßnahme muss spätestens sechs Monate nach Entlassung aus der Reha beendet sein.

Interne Patienten:Im Verlauf der stationären medizinischen Rehabilitation wird die Empfehlung durch den behandelnden Arzt ausgesprochen. Dieser wird auch die  Verordnung der Reha-Nachsorge vornehmen. Die medizinischen Unterlagen, die Kostenzusage u.a. verbleiben im Haus.

Externe Patienten:
Als externer Patient melden Sie sich entweder schriftlich oder telefonisch in der Rehabilitationsklinik Bad Colberg. Sobald die Empfehlung zur Durchführung der Reha-Nachsorge sowie die medizinischen Unterlagen zugesandt wurden, wird mit dem Patienten telefonisch ein Termin zum ärztlichen Aufnahmegespräch vereinbart. In der Regel erfolgt die Vorstellung beim Arzt immer montags.

Zum Ende der Therapie erfolgt das Abschlussgespräch mit Dokumentation durch den Arzt. Die Fahrtkosten werden am letzten Behandlungstag ausgezahlt.