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Das Leben leben

Mit Bewegung Stabilität gewinnen

Rehabilitation bei Parkinson mit MEDIAN

Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende Erkrankung des Nervensystems, bei der es zu einem Mangel an Dopamin kommt. Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff, der für die Steuerung von Bewegungen verantwortlich ist. Fehlt dieser, treten typische Bewegungsstörungen wie Zittern, Steifheit und langsame Bewegungen auf. Parkinson kann entweder als eigenständige Erkrankung (Morbus Parkinson) oder als Folge anderer Gesundheitsprobleme, wie Durchblutungsstörungen, Entzündungen oder als Nebenwirkung von Medikamenten, auftreten. Neben der medikamentösen Therapie können auch rehabilitative Maßnahmen zur Linderung der Symptome beitragen und die Lebensqualität verbessern.

Was Sie auf dieser Seite finden

Was Sie mit der Reha bei Parkinson erreichen können

Die Rehabilitation bei Parkinson hat das Ziel, Ihre Beweglichkeit zu verbessern, Symptome wie Muskelsteifheit und Zittern zu lindern und Ihre Lebensqualität langfristig zu steigern. Durch individuell zugeschnittene Therapieprogramme unterstützen wir Sie dabei, Ihre Selbstständigkeit im Alltag zurückzugewinnen.

71 % unserer Patientinnen und Patienten bewerten ihren persönlichen Behandlungserfolg als gut oder sehr gut (Qualität im Fokus).

Was Sie in der Reha erwartet

Unser Behandlungsansatz in der Reha bei Parkinson

Die Parkinson-Rehabilitation bei MEDIAN basiert auf einem ganzheitlichen Konzept, das individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt wird. Zu den typischen Maßnahmen und Therapien gehören:

Unsere Therapieangebote im Überblick

Unsere erfahrenen Therapeuten und Ärzte arbeiten gemeinsam daran, Ihre Mobilität und Lebensqualität zu verbessern. Ein strukturierter Tagesablauf sorgt für Effizienz und Zielgerichtetheit der Therapien. Ergänzende Schulungen fördern Ihr Verständnis der Erkrankung und Ihrer Selbstständigkeit. Nachfolgend finden Sie eine kurze Beschreibung der angebotenen Behandlungsbausteine:

Physiotherapie

Bewegungsübungen zur Verbesserung von Gleichgewicht, Koordination und Kraft.

Sport- und Bewegungstherapie:

Förderung von Ausdauer und Fitness

Ergotherapie

Unterstützung bei alltäglichen Fertigkeiten wie Schreiben oder Kochen

Medikamentenmanagement

Optimierung Ihrer Medikation unter ärztlicher Aufsicht

Psychologische Betreuung

Beratung und Unterstützung bei psychischen Belastungen

Logopädie

Sprach- und Schlucktraining zur Verbesserung der Kommunikation und Nahrungsaufnahme.

Ablauf der neurologischen Rehabilitation bei MEDIAN

Der Ablauf Ihrer neurologischen Rehabilitation bei MEDIAN ist strukturiert und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Ärztliche Aufnahme und individuelle Zielsetzung

Zu Beginn steht eine umfassende ärztliche Aufnahmeuntersuchung. Dabei werden Ihre persönlichen Therapieziele festgelegt und ein individueller Behandlungsplan erstellt. Ergänzend untersuchen die Therapeutinnen und Therapeuten Ihre spezifischen Bedarfe.

Therapieablauf und Klinikalltag

Tagsüber nehmen Sie an 3 bis 5 Therapieeinheiten pro Tag teil (30–60 Minuten je Einheit). Ausreichende Pausen sorgen für Erholung. Alle Therapien werden regelmäßig überprüft und an Ihre Fortschritte angepasst. Auch Freizeit und Entspannung kommen nicht zu kurz: Sie können die vielfältigen Angebote der MEDIAN Einrichtungen nutzen.

Abschluss und Nachsorge

Regelmäßige ärztliche Visiten und wöchentliche interdisziplinäre Teamsitzungen sichern Ihre bestmögliche Behandlung. Am Ende der Reha erfolgt eine Abschlussuntersuchung mit Empfehlungen für den Alltag sowie Hinweisen zu möglichen Anschlussmaßnahmen.

Verstehen, erkennen, behandeln

Parkinson verstehen: Ursachen, Risiken, Symptome und Folgen

Ursachen und Risikofaktoren

Die genauen Ursachen für Parkinson sind noch nicht vollständig erforscht. Es wird jedoch angenommen, dass eine Kombination aus genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen zur Entstehung der Krankheit beiträgt. Zu den bekannten Risikofaktoren gehören:

  • Genetische Veranlagung

    Familiäre Häufung von Parkinson-Erkrankungen

  • Alter

    Parkinson tritt meist bei Menschen über 60 Jahren auf.

  • Umwelteinflüsse

    Kontakt mit bestimmten Pestiziden oder Chemikalien könnte das Risiko erhöhen.

  • Krankheiten

    Bestimmte Vorerkrankungen, die das Nervensystem betreffen.

Symptome

Die Symptome von Parkinson entwickeln sich meist schleichend und können je nach Krankheitsstadium variieren. Typische Anzeichen sind:
 

Motorische Symptome

  • Zittern (Tremor) insbesondere der Hände und Arme aber auch im Bereich des ganzen Körpers
  • Muskelsteifheit (Rigor) welcher zum sogenannten Zahnradphänomen führt und sich beim passiven Durchbewegen von Armen und Beinen feststellen lässt.
  • Bewegungsverlangsamung, auch Bradykinese genannt, geht mit Gangstörungen einher, insbesondere Kleinschrittigkeit und Starthemmung und „Festkleben am Boden“, dem sogenannten Freezing-Phänomen

Nicht-motorische Symptome

  • Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Verstopfung oder Geruchsstörungen
  • vermehrter Speichelfluss auf Grund von einer Schluckstörung
     

Posturale Instabilität

  • Probleme beim Gehen oder Aufstehen

Begleitsymptome bei Parkinson

  • Frühe Symptome

    Geruchsstörungen, Muskelverspannungen (fehldiagnostiziert als Gelenkprobleme), Stimmungsschwankungen, Verstopfung, Schlafstörungen.

  • Spätere Symptome

    Kreislaufregulationsstörungen, Blasenfunktionsstörungen.

  • Kognitive Symptome

    Verlangsamung des Denkens, geistige Leistungsabnahme, kognitive Störungen.

Diagnose und Folgen

Diagnose

Es werden zur Diagnose verschiedene Methoden eingesetzt, darunter:

  • Klinische Untersuchung: Erhebung der Krankengeschichte und neurologische Tests.
  • Bildgebende Verfahren: MRT, sprich Magnet­resonanz­tomografie oder DaTSCAN zur Ausschlussdiagnostik. DaTSCAN ist eine nuklearmedizinische Untersuchung, die den Dopamin­transporter im Gehirn sichtbar macht. Diese Methode hilft, die Diagnose zu sichern und Parkinson von anderen Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen abzugrenzen.
  • Blutuntersuchungen: Zum Ausschluss anderer Erkrankungen.

Folgen

Mit einer frühzeitigen und gezielten Rehabilitation können die Auswirkungen der Parkinson-Erkrankung abgemildert und die Lebensqualität verbessert werden. Ohne Behandlung kann es zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen. Häufige folgen:

  • Verlust der Selbstständigkeit: Schwierigkeiten bei alltäglichen Aktivitäten.
  • Psychische Belastungen: Erhöhte Anfälligkeit für Depressionen oder Angstzustände.
  • Körperliche Einschränkungen: Zunehmende Immobilität und Gefahr von Stürzen.

Unsere Kliniken für eine Reha bei Parkinson

In unseren MEDIAN Klinik mit neurologischem Schwerpunkt führen wir Sie im Rahmen der Rehabilitation bei Parkinson zurück in ein sicheres und aktives Leben.