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Das Leben leben

Therapie mittels virtueller Realität

Virtual-Reality Therapie bei MEDIAN

Virtuelle Realität (VR) bezeichnet eine digital erschaffene oder filmisch inszenierte dreidimensionale Umgebung, die über eine spezielle VR-Brille angezeigt und somit erlebbar gemacht wird. Die VR-Brille simuliert eine Umgebung, deren Bildausschnitt sich dynamisch an die Blickrichtung des Nutzers anpasst. Je nach Anwendung kann sich der Nutzer aktiv innerhalb der Szene umsehen oder durch die Szenen bewegen. Die Interaktion erfolgt in der Regel über Controller oder durch Handbewegungen, die von der VR-Technologie erfasst werden. Diese immersive Erfahrung ist besonders wertvoll für die therapeutische Arbeit, da sie realitätsnahe Auslöser simulieren kann, ohne dass Patient*innen sich in tatsächliche Risikosituationen begeben müssen.

Auf dieser Seite

Virtuelle Realität in der Verhaltenstherapie bei 
Angst- und Suchterkrankungen

Die VR-Therapie ermöglicht es, Menschen mit Angst- oder Suchterkrankungen gezielt mit ihren persönlichen 
Auslösern und Belastungssituationen zu konfrontieren. Dieses Expositions- oder Konfrontationstraining 
mithilfe virtueller Realität ist besonders wertvoll, wenn bestimmte Situationen, in der realen Welt schwer zugänglich 
oder kaum kontrollierbar sind. Beispiele hierfür sind Flugreisen bei Flugangst, Spinnen bei einer Spinnenphobie 
oder suchtbezogene Umgebungen wie Partys, Bars oder Kneipen mit Glücksspielautomaten, die das Suchtverlangen verstärken können.

Durch die computergestützte Simulation mit dem Anbieter VR Coach solcher Szenarien in der VR-Therapie können 
Betroffene in einer geschützten, therapeutisch begleiteten Umgebung ihre Reaktionen beobachten und neue Bewältigungsstrategien entwickeln.

Phobien und Angststörungen

In einer VR-Therapie zur Behandlung von Phobien, also Angststörungen, die sich auf bestimmte Objekte oder Situationen beziehen, bewegen sich die Patientinnen und Patienten beispielsweise durch virtuelle Umgebungen, die einen Angstreiz auslösen können. Das passiert etwa in Szenarien, in denen die Teilnehmenden mithilfe von VR-Brillen einen Vortrag vor Publikum halten sollen.

Ergebnisse mit der VR-Therapie bei Phobien

52%

der Befragten erlebten realistische Angstgefühle in den VR-Szenarien

50%

der Patient*innen gab an, dass die VR-Therapie ihre Beschwerden um mind. 20% verbesserte 

Suchterkrankungen

Für Patientinnen und Patienten mit Suchterkrankungen wie Alkohol-, Drogen- oder Glücksspielsucht bieten virtuelle Szenarien eine kontrollierte Konfrontation mit typischen Auslösern, die das Verlangen (Craving) verstärken. Dabei tauchen die Teilnehmenden in realitätsnahe Umgebungen wie Bars oder Glücksspielorte ein, die oft mit dem Konsum oder Verlangen in Verbindung stehen. Diese Exposition in einem risikofreien Rahmen erlaubt es den Patientinnen und Patienten, aufkommenden Suchtdruck zu bewältigen und Techniken zur Rückfallvermeidung zu erlernen.

Ergebnisse mit der VR-Therapie bei Abhängigkeitserkrankungen

84%

der Patient*innen würden die VR-Anwendung weiterempfehlen

Mehrheit

der Therapeut*innen sieht durch VR-gestützte Therapie bei Patient*innen eine gesteigerte Bereitschaft, sich herausfordernden Situationen zu stellen

Virtuelle Realität in der Neurologischen Rehabilitation

In der neurologischen Reha eröffnet VR-gestützte Therapie neue Möglichkeiten. Patientinnen und Patienten können motorische und kognitive Funktionen spielerisch üben. In virtuellen Küchen, an Stränden oder mit Musikinstrumenten können z.B. die Feinmotorik, das Gedächtnis oder Bewegungen des Oberkörpers wieder trainiert werden.

Die Technologie unseres Partners Cureosity wird hauptsächlich bei Schlaganfall, Multiple Sklerose, Polyneuropathien und Parkinson im Rahmen der Ergotherapie oder Neuropsychologie angewendet.

Ergebnisse mit der VR-Therapie in der Neurologie

90%

der Patient*innen würde die VR-Therapie erneut nutzen und weiterempfehlen

86%

der Teilnehmenden in der Ergotherapie gaben an, dass die spielerischen Elemente ihre Motivation gesteigert haben, 74 % berichteten von einer verbesserten Bewegungskoordination

75%

der Patient*innen in der Neuropsychologie steigeten ihre Aufmerksamkeit und Konzentration mittels VR-Therapie

82%

der Patient*innen in der Neuropsychologie empfanden die virtuelle Umgebung als positiv für ihr emotionales Wohlbefinden

Mehrheit

der Therapeut*innen hoben die intuitive Bedienung, die motivierende Wirkung und die Erweiterung der therapeutischen Möglichkeiten hervor

Patientenstimmen

Erfahrungen mit der VR-Brille

  • Absolutes MUSS in meinen Augen! Wichtig für Aufmerksamkeit, Bewusst-werden, Steuern von Emotionen (gerade Gefahrlos in Verbindung mit Angst)

    Patientenbefragung
  • VR war ein Erlebnis! Eine neue Erfahung! Danke!

    Patientenbefragung
  • Tolles Projekt, hat mir gefallen. ich wurde sehr gut geleitet.

    Patientenbefragung
  • Eine gute Möglichkeit sich seinen Ängsten zu stellen, es bräuchte mehr Zeit und dann glaube ich, wären Erfolge zu sehen

    Patientenbefragung
  • Es gibt einem die Hilfe von Angst weg zu kommen

    Patientenbefragung

Klinik finden

VR-Therapie bei Angststörungen

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VR-Therapie bei Abhängigkeitserkrankungen

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VR-Therapie bei Neurologischen Erkrankungen