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Drei Personen während der Reha an einem Tisch

Stark werden, suchtfrei leben

Ihr Weg aus der Sucht

Reha bei Abhängigkeitserkrankungen

Suchterkrankungen, medizinisch häufig als Abhängigkeitserkrankungen bezeichnet, können Gesundheit, Beziehungen, Alltag und Berufsleben stark beeinträchtigen.  
Sie können an Substanzen wie Alkohol, Medikamente oder Drogen gebunden sein oder sich als Verhaltenssüchte wie Glücksspiel- oder Mediensucht zeigen.

Eine medizinische Rehabilitation unterstützt Sie dabei, Ihr Suchtverhalten langfristig zu verändern, Rückfallrisiken zu erkennen und wieder mehr Stabilität in Alltag, Beziehungen und Beruf zu gewinnen. In den MEDIAN Einrichtngen für Abhängigkeitserkrankungen wird die Behandlung an Ihre persönliche Situation, mögliche Begleiterkrankungen und Ihre Reha-Ziele angepasst.

Was Sie auf dieser Seite finden

Indikationen

Welche Suchterkrankungen behandeln wir?

Die Behandlung richtet sich danach, welche Abhängigkeit vorliegt und welche Unterstützung Sie benötigen. Auf den jeweiligen Detailseiten finden Sie vertiefende Informationen zu Krankheitsbild, Reha und passenden MEDIAN Kliniken.

Ziele der Reha bei Abhängigkeitserkrankungen

Zwei Personen bei einer therapeutischen Partnerübung mit Bällen

Was Sie in der Reha erreichen können

Eine Reha bei Abhängigkeitserkrankungen unterstützt Sie dabei, ein langfristig stabiles und möglichst suchtfreies Leben zu führen. 

Im Mittelpunkt stehen die Stabilisierung der Abstinenz, die Vorbeugung von Rückfällen sowie die Entwicklung neuer Strategien für den Umgang mit belastenden Situationen. 

Gleichzeitig stärkt die Rehabilitation Ihre körperliche und psychische Gesundheit sowie Ihre soziale und berufliche Teilhabe.

  • Rückfallrisiken erkennen und reduzieren
    Ein wichtiger Bestandteil der Rehabilitation ist die Rückfallprävention. Gemeinsam lernen Sie, persönliche Risikosituationen und Auslöser frühzeitig zu erkennen und geeignete Strategien zu entwickeln, um mit Suchtdruck und Belastungen umzugehen.

  • Soziale und berufliche Stabilität stärken
    Eine Abhängigkeitserkrankung kann sich auf Beziehungen, Familie und Berufsleben auswirken. Die Reha unterstützt Sie dabei, stabile Alltagsstrukturen aufzubauen, soziale Beziehungen zu stärken und Ihre berufliche Teilhabe zu erhalten oder wiederherzustellen.

  • Neue Bewältigungsstrategien entwickeln
    Während der Rehabilitation erarbeiten Sie alternative Verhaltens- und Bewältigungsstrategien für den Alltag. Ziel ist es, Ihre Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit zu stärken und Sie auf ein möglichst dauerhaft suchtfreies Leben vorzubereiten.

Was Sie in der Reha erwartet

Ganzheitliche Behandlung bei Abhängigkeitserkrankungen

Bei Abhängigkeitserkrankungen wird zwischen substanzgebundene und substanzungebundene Abhängigkeit unterschieden. Während substanzgebundene Süchte wie Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit zunächst einen körperlichen Entzug erfordern, steht bei substanzungebundenen Süchten wie Mediensucht oder Glücksspielsucht direkt die psychotherapeutische Behandlung im Vordergrund. Nach dem körperlichen Entzug, der in der Akutversorgung in einer Klinik erfolgt, schließt sich im Rahmen der Rehabilitation die wichtige Phase der psychischen Entwöhnung an. Je nach individueller Situation kann im Anschluss eine Adaption und/oder Soziotherapie sinnvoll sein, um die Teilhabe am Leben bestmöglich zu gestalten.

Unsere Rehabilitationskonzepte

Unsere spezialisierten Rehabilitationskonzepte bieten Ihnen einen ganzheitlichen und individuellen Ansatz zur Bewältigung von Suchterkrankungen. Dabei berücksichtigen wir die vielfältigen Herausforderungen und psychischen sowie körperlichen Begleiterkrankungen, die mit Abhängigkeitserkrankungen einhergehen, und passen unsere Programme gezielt an unterschiedliche Lebenssituationen und Begleiterkrankungen an. Zu unseren Schwerpunkten zählen:

Personen die sich zu Sucht und Trauma was anhören und sitzen

Therapiekonzept

Sucht und Trauma

Viele Betroffene von Abhängigkeitserkrankungen haben traumatische Erfahrungen gemacht, die ihre Genesung beeinflussen. Unser spezialisiertes Programm integriert moderne Traumatherapie-Ansätze, um Sie bei der Verarbeitung dieser Erfahrungen zu unterstützen und neue Wege in ein suchtfreies Leben zu eröffnen.

Mann sitzt nachdenklich am Fenster

Therapiekonzept

Sucht und Depression

Abhängigkeitserkrankungen und Depressionen treten häufig gemeinsam auf und verstärken sich gegenseitig. Unser Konzept verbindet suchttherapeutische Ansätze mit bewährten Methoden der Depressionsbehandlung, um beiden Herausforderungen wirksam zu begegnen.

Zwei Frauen während einer Vertrauensübung.

Therapiekonzept

Sucht und ADHS

Bei Menschen mit ADHS erfordert die Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen ein tiefes Verständnis für die zugrunde liegende Störung. Unser spezialisiertes Konzept berücksichtigt die besonderen Bedürfnisse von ADHS-Betroffenen und bietet strukturierte Programme, die sowohl die Suchterkrankung als auch die ADHS-Problematik angehen.

Eine Frau mit rotem Pullover nimmt am Therapieprogramm Sucht im Alter teil

Therapiekonzept

Sucht im Alter

Abhängigkeitserkrankungen im Alter erfordern eine besondere Herangehensweise. Wir bieten individuelle Programme, die speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt sind mit einem Fokus auf körperliches Wohlbefinden, soziale Integration und Lebensqualität.

Personen die gemeinsam Entspannungstraining betreiben im Rahmen Sucht und Psychose

Therapiekonzept

Sucht und Psychose

Häufig sind Psychosen Begleiterkrankungen der Abhängigkeitserkrankungen oder bedingen einander. Diese Menschen benötigen besondere auf sie abgestimmte Konzepte. Wir berücksichtigen bei der Behandlung einerseits gegebenenfalls noch vorhandene Restsymptome der Psychose und widmen uns neben der eingehenden Therapie auch einer allenfalls notwendigen medikamentösen Unterstützung.

Ein Mann und eine Frau unterhalten sich im Rahmen der Sucht und Persönlichkeitsstörungen

Therapiekonzept

Sucht und Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörungen sind komplexe Erkrankungen, die zu einem hohen Anteil mit Suchterkrankungen einhergehen. Unsere modernen Konzepte verbinden Therapieansätze zur Behandlung von Persönlichkeitsstörungen und Suchttherapie und optimieren damit den Weg zu Ihrer Genesung.

Psychotherapeutische Behandlung bei Abhängigkeitserkrankungen

In Einzel- und Gruppensitzungen setzen wir unter anderem auf bewährte tiefenpsychologische, verhaltenstherapeutische und systemische Methoden, um individuelle Hintergründe der Abhängigkeitserkrankung zu verstehen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Dabei wird auch das soziale Umfeld berücksichtigt, das für die langfristige Stabilität eine wichtige Rolle spielen kann.

  • Verhaltenstherapie

    Mit verhaltenstherapeutischen Methoden erarbeiten Sie alternative Bewältigungsstrategien und trainieren neue Verhaltensweisen, um langfristig ein suchtmittelfreies Leben zu führen.

  • Tiefenpsychologie

    Durch die Reflexion Ihrer Lebensgeschichte lernen Sie, prägende Erlebnisse neu zu bewerten und deren Einfluss auf die Entwicklung der Abhängigkeit zu verstehen.

  • Systemische Therapie

    Die Systemische Therapie betrachtet die erkrankte Person als Teil eines sozialen Systems, das zur Entstehung und Aufrechterhaltung einer Erkrankung beitragen kann. Durch den Einbezug des sozialen Umfelds, beispielsweise über Angehörigenarbeit oder Gespräche mit Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, kann die Rückkehr in ein abstinentes Leben unterstützt werden.

  • Angehörigenorientierte Interventionen

    Wichtige Bezugspersonen können in die Rehabilitation einbezogen werden. Angehörigengespräche sowie Paar- und Familientherapie unterstützen dabei, Belastungen gemeinsam zu bearbeiten, die Kommunikation zu verbessern und Strategien für ein suchtmittelfreies Leben im Alltag zu entwickeln. Psychotherapeutisch begleitete Angehörigenseminare können zusätzlich das Verständnis für die Abhängigkeitserkrankung fördern und den Rückhalt im sozialen Umfeld stärken.

Therapiebausteine bei Suchterkrankungen

Unsere vielfältigen ergänzenden therapeutischen Maßnahmen helfen Ihnen, körperlich, geistig und sozial wieder Fuß zu fassen. Dabei setzen wir unter anderem auf diese gezielten Therapieansätze:

Personen die malen und basteln im Rahmen von der Ergotherapie

Ergotherapie

Durch alltagsorientiertes Training fördern wir Selbstständigkeit und motorische Fähigkeiten. Wahrnehmungs-, Hirnleistungs- und Arbeitsplatztraining unterstützen die Rückkehr in den Alltag.

Die Frau arbeitet mit einem Computer aufgrund von der Berufsorientierten Rehabilitation

Berufsorientierte Rehabilitation (BORA)

Strukturierte Tätigkeiten wie handwerkliche Arbeiten oder Büroaufgaben helfen, Durchhalte­vermögen, Belastbarkeit und soziale Kompetenzen zu stärken. Die Arbeitstherapie bereitet auf den Wiedereinstieg ins Berufsleben vor, während Bewerbungstrainings bei der Arbeitsplatzsuche unterstützen.

Drei Personen sind draußen und hören jemandem zu

Freizeittraining & Beschäftigungstherapie

Freizeitaktivitäten wie Sport, kreative Angebote oder Ausflüge helfen, neue Interessen zu entdecken. Für ältere Menschen liegt der Fokus auf sinnvoller Tagesstrukturierung und ehrenamtlicher Tätigkeit.

Eine Frau macht eine Gestaltungstherapie und töpfert

Gestaltungstherapie

Durch Malerei, Tonarbeiten oder andere kreative Techniken werden schöpferische Fähigkeiten wiederentdeckt und das Selbstvertrauen gestärkt. Gemeinsame Projekte fördern den Gruppenzusammenhalt.

Drei Personen spielen draußen zusammen Basketball

Sport- und Bewegungstherapie

Individuell abgestimmte Sportangebote stärken körperliche Fitness und Koordination. Gemeinsame Spiele können soziale Kompetenzen fördern, während gezieltes Training helfen kann, Spannungen abzubauen und das seelische Wohlbefinden zu unterstützen.

Eine Gruppe sitzt im Stuhlkreis im Rahmen einer Indikationsgruppe.

Indikationsgruppen

Individuelle Therapieeinheiten ergänzen das Behandlungskonzept. Dazu können beispielsweise Angebote zum Umgang mit Depressionen, Gruppen zur Angstbewältigung oder Psychoeduktion bei Psychosen gehören.

Zwei Frauen führen im Rahmen eines Sozialkompetenztrainings ein simuliertes konfliktorientiertes Gespräch.

Soziales Kompetenztraining

Das Training unterstützt dabei, Schwierigkeiten beispielsweise in der Konfliktbewältigung oder im Umgang mit anderen Menschen zu bearbeiten. In Gruppensitzungen erhalten Rehabilitandinnen und Rehabilitanden konstruktives Feedback und entwickeln neue Verhaltensstrategien.

Zwei Frauen haben eine Therapiesitzung und sprechen über eine Rückfallprävention

Rückfallprävention

Rehabilitanden, die bereits Rückfälle erlebt haben, lernen in dieser Gruppe, das Rückfallgeschehen besser zu verstehen und realistische Strategien zur Vermeidung zu entwickeln. Dabei wird der Austausch mit anderen Betroffenen gefördert, um die Abstinenz zu stabilisieren.

Innovative Therapiekonzepte

Ein Mann hat eine VR Brille auf im Rahmen einer VR Therapie

VR-Therapie

In unserer VR-Therapie erleben Sie in virtuellen Szenarien typische Auslöser ihrer Abhängigkeitserkrankung, beispielsweise Bars oder Partys, und trainieren in einer sicheren Umgebung den Umgang mit Suchtdruck und Risikosituationen.

Eine Person die am Computer trainiert

AntiAlkohol-Training (AAT)

Durch computergestütztes Training werden automatische Reaktionsmuster auf Alkoholbilder verändert. Mit einem Joystick lernen Sie, Alkoholbilder abzulehnen und sich auf alkoholfreie Alternativen zu konzentrieren.

Personen die Tiere streicheln im Rahmen einer Tiergeschützten Therapie

Tiergestützte Therapie

Tiergestützte Therapie kann Entspannung, Konzentration, Bewegung und Tagesstruktur unterstützen. Die Interaktion mit Tieren kann zudem soziale Prozesse fördern und als ergänzender Bestandteil des therapeutischen Angebots eingesetzt werden.

Ihre individuellen Reha-Möglichkeiten

Ihre Reha bei MEDIAN

Rehabilitationsformen bei Abhängigkeitserkrankungen

Welche Form der Rehabilitation geeignet ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation, der Art und Schwere der Abhängigkeitserkrankung sowie Ihrem Unterstützungsbedarf ab. Je nach Angebot der jeweiligen Einrichtung kann die Rehabilitation stationär, ganztägig ambulant oder ambulant erfolgen.

Stationäre Reha

Bei einer stationären Rehabilitation leben Sie für die Dauer der Behandlung in der Rehaklinik. Sie erhalten eine intensive medizinische, psychotherapeutische und therapeutische Betreuung und können sich in einem geschützten und strukturierten Umfeld vollständig auf Ihre Rehabilitation konzentrieren.

 

Je nach persönlichem Behandlungsbedarf kommen unterschiedliche Behandlungsformen infrage, beispielsweise Kurzzeit- oder Langzeitbehandlungen sowie Kombinationsbehandlungen mit stationären und ambulanten Phasen.

  • Stationäre Reha

    Bei einer stationären Rehabilitation leben Sie für die Dauer der Behandlung in der Rehaklinik. Sie erhalten eine intensive medizinische, psychotherapeutische und therapeutische Betreuung und können sich in einem geschützten und strukturierten Umfeld vollständig auf Ihre Rehabilitation konzentrieren.

     

    Je nach persönlichem Behandlungsbedarf kommen unterschiedliche Behandlungsformen infrage, beispielsweise Kurzzeit- oder Langzeitbehandlungen sowie Kombinationsbehandlungen mit stationären und ambulanten Phasen.

Gut zu wissen: Informationen zu Reha-Anspruch, Kosten und Kostenträgern sowie Ihrem Wunsch- und Wahlrecht finden Sie hier auf einen Blick.

Ablauf der Rehabilitation bei MEDIAN

Der genaue Ablauf richtet sich nach Ihrer persönlichen Situation, der Suchterkrankung und der gewählten Rehabilitationsform. Zu Beginn werden die individuellen Voraussetzungen und Ziele geklärt. Darauf aufbauend wird die Behandlung geplant und im Verlauf regelmäßig überprüft.

Zwei Frauen unterhalten sich über eine ärztliche und psychotherapeutische Aufnahme

Ärztliche und psychotherapeutische Aufnahme

Zu Beginn erfolgen eine ärztliche Untersuchung und eine psychotherapeutische beziehungsweise psychologische Diagnostik. Dabei werden unter anderem Ihre gesundheitliche Situation, die Abhängigkeitserkrankung, mögliche Begleiterkrankungen und Ihre persönliche Lebenssituation berücksichtigt. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für Ihren individuellen Therapieplan.

Zwei Männer sitzen an einem Tisch und unterhalten sich über eine individuelle Zielsetzung.

Individuelle Zielsetzung

Gemeinsam mit Ihnen werden konkrete Ziele für die Rehabilitation vereinbart. Dazu können beispielsweise eine stabile Abstinenz, der Umgang mit Rückfallrisiken, die Verbesserung der körperlichen und psychischen Gesundheit sowie die soziale und berufliche Teilhabe gehören.

 

Personen machen Übungen auf einer Yogamatte im Rahmen einer Therapiephase

Therapiephase

Während der Rehabilitation greifen medizinische Betreuung, Psychotherapie und weitere therapeutische sowie soziale Unterstützungsangebote ineinander. Sie setzen sich mit Ihrer Abhängigkeitserkrankung auseinander, entwickeln neue Bewältigungsstrategien und bereiten sich darauf vor, diese im Alltag anzuwenden. Welche Therapieangebote Bestandteil Ihrer Rehabilitation sind, richtet sich nach Ihrem individuellen Bedarf und dem Behandlungskonzept der jeweiligen Einrichtung.

Menschen ziehen im Rahmen der Rückfallprävention an einem Seil.

Rückfallprävention

Ein wichtiger Bestandteil der Rehabilitation ist die Vorbereitung auf mögliche Risikosituationen nach der Behandlung. Gemeinsam werden persönliche Auslöser und Rückfallrisiken betrachtet und Strategien entwickelt, mit denen Sie schwierige Situationen frühzeitig erkennen und bewältigen können.

Ärztin berät ihre Patientin

Abschlussbefundung und weitere Planung

Zum Ende der Rehabilitation werden der Behandlungsverlauf und die erreichten Ziele gemeinsam ausgewertet. Außerdem wird besprochen, welche weiteren Schritte für Ihre gesundheitliche, soziale und berufliche Stabilisierung sinnvoll sind.

Wie geht es nach der Reha weiter?

Eine Person schaut sich auf dem Handy die Nachsorge App an, diese nachhaltige Unterstützung beinhaltet

Nachsorge und nachhaltige Unterstützung

Die Rückkehr in den Alltag wird bereits während der Rehabilitation vorbereitet. Je nach persönlichem Bedarf können ambulante Nachsorge, Beratungsangebote, Selbsthilfegruppen oder weitere Unterstützungsangebote anschließen. Ziel ist es, die in der Rehabilitation erreichten Veränderungen langfristig zu stabilisieren.

Die Frau sitzt im Beet und macht Gartenarbeit

Berufliche Wiedereingliederung

Auch die berufliche Perspektive kann Teil der Rehabilitation sein. Gemeinsam wird geprüft, welche Unterstützung für die Rückkehr in das Arbeitsleben sinnvoll ist. Je nach persönlicher Situation kann beispielsweise eine stufenweise Wiedereingliederung vorbereitet werden.

Eine Frau die den beiden Männer etwas zeigt

Adaption

Je nach Behandlungsbedarf kann sich an die Entwöhnungsbehandlung eine Adaption anschließen. Sie unterstützt dabei, die erreichte Stabilität unter alltagsnahen Bedingungen weiter auszubauen und den Übergang in ein selbstständiges Leben vorzubereiten. Auch Leistungen der Eingliederungshilfe können je nach persönlicher Situation infrage kommen.

Reha mit Qualitätsanspruch

Qualität und Expertise bei MEDIAN

Darum Reha bei MEDIAN

Bei MEDIAN erhalten Sie eine Rehabilitation, die auf Ihre persönliche Situation und Ihre individuellen Ziele abgestimmt ist. Medizinische, psychotherapeutische und weitere therapeutische Angebote greifen dabei ineinander. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir Strategien, die Sie im Umgang mit Ihrer Abhängigkeitserkrankung stärken und Ihre soziale und berufliche Teilhabe fördern.

  • Individuell abgestimmte Therapiekonzepte

    Ihre Behandlung orientiert sich an Ihrer persönlichen Lebenssituation, Ihren gesundheitlichen Voraussetzungen und Ihren individuellen Rehabilitationszielen.

  • Expertise und Erfahrung

    Ärztinnen und Ärzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie weitere therapeutische Fachkräfte arbeiten eng zusammen und begleiten Sie während Ihrer Rehabilitation.

  • Ganzheitliche Betreuung

    Neben der Abhängigkeitserkrankung berücksichtigen wir auch körperliche, psychische, soziale und berufliche Belastungen und unterstützen Sie dabei, neue Perspektiven für Ihren Alltag zu entwickeln.

Qualität in der Sucht-Reha bei MEDIAN

Im Jahr 2024 wurden bei MEDIAN knapp 7.500 Menschen in der Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankungen behandelt. Qualitätsmessungen und Befragungen geben zusätzliche Hinweise auf die Versorgung aus Sicht der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden.

98 von 100 Qualitätspunkten

MEDIAN erreicht bei der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen 98 von 100 Qualitätspunkten.

Quelle

85 % Zufriedenheit

85 % der Befragten sind mit der Rehabilitation bei MEDIAN zufrieden.

Quelle

85% Weiterempfehlung

85% der Befragten würden die Rehabilitation bei MEDIAN weiterempfehlen.

Quelle

Personen die die Hände zusammen in die Mitte übereinander legen

Medical Board Sucht

Das Medical Board Sucht ist ein hochqualifiziertes Expertenteam im Bereich Abhängigkeitserkrankungen. Es sorgt für die kontinuierliche Qualitätskontrolle der Behandlungsprozesse und integriert aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die Therapien. Das Board ist länderübergreifend vernetzt und fördert durch regelmäßigen Austausch die Weiterentwicklung der Sucht-Rehabilitation bei MEDIAN. So profitieren Sie von evidenzbasierten Therapieansätzen, die eine erstklassige Versorgung und optimale Therapieergebnisse sicherstellen.

Welche Suchtklinik passt zu mir?

Unsere Kliniken für Abhängigkeitserkrankungen

Bei der Auswahl einer Rehaklinik ist entscheidend, ob die Einrichtung Ihre Suchterkrankung behandelt und die für Sie geeignete Rehaform anbietet. Über die MEDIAN Kliniksuche finden Sie Einrichtungen für die Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankungen. In den Klinikprofilen sehen Sie, welche Schwerpunkte und Rehaformen am jeweiligen Standort angeboten werden.