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Suchthotline

für suchtkranke Menschen und deren Angehörige

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Unsere Suchthotline bei MEDIAN

Suchterkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in den Industrienationen – egal ob legale Suchtmittel wie Alkohol und Tabak, illegale Drogen wie Cannabis, Kokain oder Amphetamine oder nicht-stoffgebundenen Verhaltenssüchte wie pathologisches Spielen oder pathologischer Internet- oder PC-Gebrauch. Die Formen der Suchterkrankung sind vielfältig; sie betreffen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten.

Gemeinsam ist allen, dass sie auf Dauer zu erheblichen Problemen und Einschränkungen im Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen führen: Je nach Suchtmittel kommt es zu körperlichen oder psychischen Folge- und Begleiterkrankungen, Problemen im Beruf oder in der Familie. Suchterkrankungen dauern oft viele Jahre, und Betroffene finden häufig keinen Ausstieg.

Hilfsangebot für Suchtkranke

In Deutschland gibt es zwar ein ausdifferenziertes Hilfesystem mit vielen Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Allerdings werden suchtkranke Menschen oft erst spät erreicht. Zum Teil bringt es auch die Erkrankung mit sich, dass sie nicht mehr in der Lage sind, von sich aus Hilfe zu suchen. Gerade in der aktuellen Situation ist zu erwarten, dass die Sorge vor dem Corona-Virus, die soziale Isolation, existentielle Sorgen und die damit verbundenen Unsicherheiten bei Betroffenen zu einer Verschlechterung der Erkrankung führen. Parallel dazu sind genau jetzt Beratungs- und Behandlungsangebote nur eingeschränkt verfügbar.

Erste Anlaufstelle - auch in Krisenzeiten

Die MEDIAN Kliniken haben daher mit der Hotline ein unkompliziertes erstes Hilfsangebot entwickelt, in das die Expertise ihrer Beratungs- und Rehabilitationseinrichtungen einfließt: Erfahrene, geschulte Berater können Betroffenen und ihren Angehörigen erste Empfehlungen geben – vertraulich und anonym. Auf Wunsch wird bei der Einleitung einer weiterführenden Behandlungsmaßnahme geholfen.

Die neue Hotline versteht MEDIAN ausdrücklich als Ergänzung zu den zahlreichen bestehenden Beratungsangeboten. Sie soll dabei unterstützen, den Zugang zu weiteren Hilfen vor Ort zu erleichtern. Hierfür nutzt MEDIAN bundesweite Datenbanken.

Die Suchthotline ist montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr erreichbar.

„In den vergangenen Jahren haben mein Team und ich Tausende von Patienten begleitet – vom Erstkontakt bis zur Nachsorge. Mit der Hotline möchten wir dem Beratungssystem einen weiteren Baustein hinzufügen.“

Agnes Apprederis
Teamleiterin Suchtberatung MEDIAN Gesundheitsdienste Koblenz

„Wir wissen, wie schwer es für Menschen mit Suchtproblemen ist, den ersten Schritt zu gehen. Zum Glück gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten – und mit der Hotline schaffen wir eine weitere. Für jeden Betroffenen, den wir erreichen, eröffnet sich eine neue Chance.“

Kevin Niang
Sozial- und Suchtberater MEDIAN Gesundheitszentrum Köln

Aufhören wollen - Ständiger Kampf -  immer wieder Misserfolge: "wieder nicht geschafft" - so muss es nicht weitergehen: Mit Beratung und  bewährten Behandlungsmöglichkeiten kann man kleine Schritte in ein abstinentes Leben machen. Erfahrene Therapeuten arbeiten mit Ihnen an Ihren Zielen!

Wichtig sind die kleinen täglichen Erfolge auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

Martina Fischer
Leitende Psychologin MEDIAN Kliniken Daun - Altburg

"Sie haben schon so einiges probiert, um von Ihrer Sucht loszukommen? Manchmal ist ein Perspektivwechsel der erste Schritt in ein neues Leben. Die Suchthotline kann Sie dabei unterstützen“

Prof. Dr. Wilma Funke
Leitende Psychologin MEDIAN Kliniken Wied

"Der Zugang zu Hilfsangeboten ist oft schwierig, gerade bei Suchterkrankungen tun sich die Betroffenen häufig schwer. Eine telefonische Hotline für einen ersten Rat von Fachleuten, unkompliziert, schnell und auf Wunsch anonym - das wird vielen eine Hilfe sein!"

Oliver Kreh
Leitender Psychologe MEDIAN Klinik Tönisstein

"Die Probleme mit Suchtmitteln können vielfältig sein, der Einstieg in die Beratung ist ein erster Ausweg. Nutzen Sie die Hotline um diskrete und kompetente Hilfe zu bekommen."

Dr. Bernd Schneider
Leiter der MEDIAN Gesundheitsdienste Koblenz und Köln und des MEDIAN MVZ für Psychotherapie

"Mehr als eine Million Deutsche konsumieren Alkohol in schädlicher Weise. Hinzu kommt in etwa die gleiche Zahl an Alkoholsüchtigen. Wir haben in Deutschland weltweit eines der besten Suchthilfesystem, mit einer wissenschaftlich belegt sehr guten Erfolgsquote für Alkoholentwöhnungsbehandlungen. Ein Problem besteht allerdings darin, dass wir damit zu wenige Suchtkranke erreichen. Nun möchten wir es Hilfesuchenden leicht machen, indem wir über die Woche rund um die Uhr telefonisch all diejenigen beraten, die Hilfe hinsichtlich ihrer Abhängigkeitserkrankung suchen, oder die um Rat fragen, weil ihre Angehörigen betroffen sind."

Dr. Monika Vogelgesang
Chefärztin MEDIAN Klinik Münchwies

Was leistet Suchthotline? Was leistet die Hotline nicht? Was kostet ein Anruf?

  • Die Suchthotline ist ein Hilfsangebot für Betroffene und deren Angehörige im Zusammenhang mit dem Konsum von Alkohol, illegalen Drogen, Spielen oder Medien.
  • Das Hotline-Gespräch wird von qualifiziertem Fachpersonal der MEDIAN Kliniken geführt und dauert ca. 20 Minuten. Unsere Mitarbeiter bemühen sich, eine Einschätzung der Problemschwere sowie Empfehlungen und Hinweise auf Maßnahmen zu geben.
  • Die Suchthotline ist keine Therapie und ersetzt ausdrücklich nicht die Behandlung durch einen Facharzt, einen Suchttherapeuten oder andere, vergleichbare Behandlungsangebote.
  • Die Grundsätze der Integrität und Vertraulichkeit sind selbstverständlich in vollem Umfang gewahrt. Auch aus diesem Grund arbeiten wir anonym.
  • Bei Anruf der Hotline aus dem deutschen Festnetz entstehen für den Anrufer Kosten in Höhe von 14 Cent pro Minute. Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen und betragen bis zu 42 Cent pro Minute.“

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