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Betten Neurologische Frühreha
Das Leben leben
Als einer der führenden Anbieter in der neurologischen Rehabilitation deckt MEDIAN alle Phasen der neurologischen Rehabilitation ab: Die neurologische Frührehabilitation ist der erste, unmittelbar an die Behandlung im Akutkrankenhaus anschließende Abschnitt der Rehabilitation und wird auch als Phase B bezeichnet. Sie verbindet akut- und intensivmedizinische Behandlungsverfahren wie die maschinelle Beatmung oder Nierenersatzverfahren mit rehabilitativen Maßnahmen, um die Wiederherstellung grundlegender Körperfunktionen und Selbstständigkeit einzuleiten. In unseren spezialisierten Kliniken schließen direkt die weiteren Rehabilitationsphasen an, um eine integrierte Versorgung ohne Brüche zwischen den Phasen zu gewährleisten.
Die neurologische Frührehabilitation bei MEDIAN ermöglicht Patientinnen und Patienten mit schweren neurologischen und neurochirurgischen Erkrankungen und Schädigungen wie Schlaganfällen, Hirnverletzungen oder neuromuskulären Erkrankungen die bestmögliche Genesung. Wir übernehmen Patientinnen und Patienten möglichst früh aus dem Akutkrankenhaus, auch wenn diese maschinell beatmet werden müssen und eine Beatmungsentwöhnung benötigen.
So profitieren die Betroffenen schnellstmöglich von rehabilitativen Maßnahmen, wodurch die Chancen auf eine Rückkehr in ein unabhängiges Leben nach einer einschneidenden Erkrankung deutlich verbessert werden. Patientinnen und Patienten mit fortschreitenden Erkrankungen profitieren ebenfalls von einer neurologischen Frührehabilitation.
Sechs unserer achtzehn spezialisierten neurologischen Abteilungen bieten die neurologische Frührehabilitation an. Fünf davon haben wiederum die Kapazität, beatmete Patientinnen und Patienten aufzunehmen und intensivmedizinisch zu versorgen. Die Kliniken arbeiten eng zusammen, damit auch Patientinnen und Patienten mit besonderen Behandlungsbedarfen wie zum Beispiel Dialysepflicht oder Querschnittlähmung in der für sie am besten ausgestatteten Klinik aufgenommen werden können. Dort profitieren unsere Patientinnen und Patienten von der Behandlung durch unsere interdisziplinären Teams, die mit der frühzeitigen Reaktivierung die Wiederherstellung der körperlichen und geistigen Fähigkeiten im Sinne der Optimierung von Lebensqualität und Teilhabe gezielt fördern.
Das Phasenmodell
6 Kliniken für neurologische Frührehabilitation
2000 Patient*innen pro Jahr
5 Weaning-Stationen
Was wir behandeln
434
Betten Neurologische Frühreha
107
Betten Beatmung
Neurologische Frührehabilitation
In unseren Kliniken für neurologische Frühreha stehen Ihnen hoch qualifizierte Teams zur Seite: mit Palliativteams für komplexe Behandlungsverläufe, erfahrenen Atmungstherapeutinnen und -therapeuten für moderne Atmungsdiagnostik und -unterstützung sowie FEES-Kompetenz. Ergänzend engagieren wir uns wissenschaftlich und tragen Erkenntnisse über Forschung und Publikationen in die Versorgung zurück.
Auf unseren auf Beatmungsentwöhnung spezialisierten Stationen werden Patientinnen und Patienten nach längerer maschineller Beatmung schrittweise wieder zur selbstständigen Atmung zurückgeführt.
In Deutschland erhalten etwa 23.000 Patientinnen und Patienten entweder zu Hause oder in spezialisierten Einrichtungen eine außerklinische Intensivpflege. Achtzig Prozent von Ihnen leiden an neurologischen Erkrankungen. Infolgedessen sind sie häufig beatmet oder trachealkanüliert. Die MEDIAN Kliniken bieten für diese Patientengruppe eine neurologische Frührehabilitation an, um teilhabeorientierte Therapieziele zu erreichen. Diese spezialisierte Rehabilitation trägt dazu bei, Komplikationen und Krankenhauseinweisungen langfristig zu reduzieren und die Lebensqualität und Teilhabe der Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern. Eine schriftliche Kostenzusage durch die Krankenkasse ist vorab erforderlich. Zu den Therapiezielen zählen beispielsweise:
Die MEDIAN Kliniken Grünheide, Berlin-Kladow, Magdeburg, Bad Liebenstein und Bad Tennstedt arbeiten eng zusammen, um eine schnelle und passgenaue Aufnahme zu gewährleisten. Patient*innen aus der außerklinischen Intensivpflege oder dem häuslichen Umfeld benötigen vor der Aufnahme eine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse für eine Neurologische Frührehabilitation (Phase B).
E-Mail: beatmung@median-kliniken.de
Telefon: 0800 0 600 600 400
Telefax: 0800 0 600 600 412
E-Mail: aki@median-kliniken.de
Telefon: 08000 600 600-400
Telefax: 08000 600 600-411
Qualität im Fokus
MEDIAN steht seit vielen Jahren für höchste Qualität in der neurologischen Rehabilitation. Unsere Behandlungskonzepte basieren auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Wir integrieren moderne Rehabilitations-Methoden und innovative Technologien wie Robotik und Virtual Reality.
Unsere Patient*innen profitieren von der Behandlung durch interdisziplinäre Teams, die aus Neurologen, Anästhesiologen, Internisten, Intensivmedizinern und Palliativmedizinern sowie speziell geschulten Pflegekräften, Atmungstherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und anderen Disziplinen bestehen.
Um zu gewährleisten, dass die Patient*innen möglichst schnell in einer Klinik aufgenommen werden, deren Behandlungsspektrum optimal auf das vorliegende Krankheitsbild abgestimmt ist, arbeiten die MEDIAN Kliniken eng zusammen.
Das Medical Board Neurologie bei MEDIAN ist ein Expertengremium, in dem sich erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte regelmäßig austauschen, um die Qualität der Behandlungsangebote zu sichern, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in die Therapie zu integrieren und innovative Behandlungskonzepte zu entwickeln. Die Experten von MEDIAN arbeiten gemeinsam mit renommierten Partnern an Forschungsprojekten, um die Versorgung von beatmeten und tracheotomierten Patientinnen und Patienten in Deutschland zu verbessern.
Die neurologische Frührehabilitation der Phase B schließt in der Regel direkt an die Akutbehandlung im Krankenhaus an. Sie richtet sich an schwer betroffene Patientinnen und Patienten, die noch intensive medizinische und pflegerische Betreuung benötigen. Gleichzeitig beginnt bereits die Rehabilitation mit individuell abgestimmten therapeutischen Maßnahmen. Ziel ist es, wichtige Fähigkeiten wiederzuerlangen und möglichst früh den Weg in die weitere Rehabilitation zu ebnen.
Die neurologische Frührehabilitation richtet sich an Menschen mit schweren Erkrankungen oder Schädigungen des Nervensystems, die nach der Akutbehandlung weiterhin einen hohen medizinischen und pflegerischen Unterstützungsbedarf haben. Dazu gehören beispielsweise Patientinnen und Patienten nach einem schweren Schlaganfall, einer Hirnblutung oder einem Schädel-Hirn-Trauma sowie Menschen mit anderen schweren neurologischen Erkrankungen.
Die Behandlung wird individuell auf den Gesundheitszustand und die Fähigkeiten der Patientinnen und Patienten abgestimmt. Je nach Bedarf kommen unter anderem Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, neuropsychologische Therapie und aktivierende Pflege zum Einsatz. Medizinische, pflegerische und therapeutische Maßnahmen greifen dabei eng ineinander.
Ja. Spezialisierte MEDIAN Einrichtungen können auch beatmungspflichtige Patientinnen und Patienten aufnehmen und intensivmedizinisch betreuen. Dabei können die neurologische Rehabilitation und die schrittweise Entwöhnung von der künstlichen Beatmung miteinander verbunden werden. Welche MEDIAN Klinik geeignet ist, hängt vom individuellen medizinischen und pflegerischen Bedarf ab.
Als Weaning bezeichnet man die schrittweise Entwöhnung von einer künstlichen Beatmung. Ziel ist es, die selbstständige Atmung soweit wie möglich wiederherzustellen. Bei MEDIAN wird die Beatmungsentwöhnung in spezialisierten Einrichtungen eng mit der neurologischen Frührehabilitation verbunden und von einem interdisziplinären Team begleitet.
Die Verlegung in die neurologische Frührehabilitation erfolgt in der Regel direkt aus einem Akutkrankenhaus. Vor der Aufnahme wird geprüft, welche MEDIAN Einrichtung die erforderlichen medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Voraussetzungen für die weitere Behandlung bietet.