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Adipositas bei Kindern und Jugendlichen

Übergewicht/Adipositas ist die häufigste ernährungsabhängige chronische Erkrankung im Kindes- und Jugendalter in Deutschland. 15 % aller Kinder leiden an Übergewicht, 6–7 % sogar an Adipositas. Hauptursachen sind nach wie vor übermäßige Kalorienzufuhr durch fettes und sehr zuckerhaltiges Essen sowie mangelnde Bewegung. Nur bei 5 % aller betroffenen Kinder und Jugendlichen liegt eine genetische Ursache für die Adipositas vor.

Entsprechend der European Childhood Obesity Group (ECOG) definiert die Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA) Übergewicht ab einem BMI (Body-Mass-Index) >90-97 und Adipositas ab einem BMI >97, jeweils gerechnet in alters- und geschlechtsspezifischem Perzentil-Wert. Bei einem Perzentil-Wert >99,5 spricht man von extremer Adipositas.

Ab wann spricht man von Adipositas?

Im August 2019 haben die deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und die deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) eine neue Leitlinie zur Adipositas-Therapie und -Prävention bei Kindern und Jugendlichen verabschiedet, die bis zur nächsten Überarbeitung bzw. bis spätestens August 2024 gültig sein soll.

Ziel dieser Leitlinie ist es, das Bewusstsein für die Krankheit Übergewicht/Adipositas von Kindern und Jugendlichen zu stärken, gleichzeitig Therapeuten und Patienten eine Hilfestellung zu geben sowie Informationen und Empfehlungen zu Prävention und Therapie der Adipositas bereitzustellen. Da die alleinige Ernährungstherapie nur einen geringen Langzeiteffekt hat, empfehlen die Experten die Kombination mit anderen Therapiebausteinen, z. B. einer Steigerung der körperlichen Aktivität und einer Verhaltenstherapie. Die stationäre Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen nimmt hier einen besonders wichtigen Stellenwert ein.

Begleiterkrankungen von Adipositas

Aus Übergewicht und Adipositas können sich signifikante Schäden ergeben, u.a.:

  • am Herz-Kreislaufsystem (Hochdruck, Herzmuskelschäden)
  • an der Lunge (Belastungsasthma)
  • an der Leber (Fettleber)
  • an den Gelenken (Gonarthrose=Kniegelenkverschleiß)
  • Haltungsschwäche
  • Störungen der Zeugungsfähigkeit
  • Typ II-Diabetes
  • psychosoziale Beeinträchtigungen durch Mobbing
  • Störung des Selbstwertgefühls
  • Isolation

Adipositas-Reha in den MEDIAN Kliniken

In den MEDIAN Kliniken wird Übergewicht/Adipositas bei Kindern und Jugendlichen leitliniengerecht mittels eines multimodalen Programms therapiert, bestehend aus:

  • Schulungen von Eltern, Kindern und Jugendlichen, theoretisch und praktisch, einschließlich Kochkursen
  • Erlernen von gesundem Essverhalten
  • Adäquater Bewegung
  • Psychischer Betreuung einschließlich verhaltenstherapeutischer Maßnahmen
  • Erlernen einer sinnvollen Freizeitgestaltung unter Reduktion des Medienkonsum sowie von TV und Computerspielen

Reha für Kinder - zusammen mit den Eltern

Die Einbeziehung der gesamten Familie fördert nachweislich eine deutlich verbesserte Nachhaltigkeit der Adipositas-Reha. Insbesondere bei frühem Beginn der Therapie schon im Kindergarten- oder Grundschulalter kann durch ein multimodales Vorgehen eine signifikante Reduktion des Körpergewichtes erreicht werden. Dies trifft insbesondere bei motivierten Familien zu. Aus diesen Gründen befürworten wir die durch das seit 2017 in Kraft getretene Flexirentengesetz (08.12.2016 – BGBl. I S. 2838) geförderte Mitaufnahme von Eltern bei Kindern bis zum 12. Lebensjahr. Wir bieten entsprechende Mutter/Vater-Kind-Programme bei der Adipositas-Behandlung an. Unsere Rehakliniken sind mit einer ausreichenden Anzahl von geeigneten Appartements ausgestattet.
 

Unsere Kliniken für Adipositas:

MEDIAN Klinik in Ihrer Nähe:

  • Adaption
  • Akut-Klinik
  • Ambulanz
  • Eingliederungshilfen
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  • Stationär
  • Teilstationär
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  • Adaption
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  • Eingliederungshilfe/Soziotherapie
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  • Kardiologie
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  • Psychosomatik
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