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Gelenkersatz

Reha nach Gelenkersatz

Ist der Verschleiß in einem Gelenk (Arthrose), etwa in Hüfte, Schulter oder Knie, so weit fortgeschritten, dass es nur noch unter Schmerzen bewegt werden kann, besteht die Möglichkeit das betroffene Gelenk durch eine Totalendoprothese zu ersetzen, also etwa ein künstliches Hüftgelenk oder ein künstliches Kniegelenk einzusetzen.

Durch die Entwicklung minimalinvasiver Verfahren, den Einsatz moderner Materialien und die Optimierung von Abläufen in den entsprechenden Kliniken wurden im Bereich der Endoprothetik im Laufe der letzten Jahre deutliche Fortschritte erzielt. Im Rahmen von Verfahren wie etwa „Rapid recovery“, das in manchen Kliniken zum Einsatz kommt, wird das Ziel verfolgt, den Patienten möglichst bald nach der OP zu mobilisieren und weitestgehend auf Drainagen und Katheter zu verzichten. Gleichzeitig ist ein weiteres Ziel, den Patienten möglichst bald in eine auf Gelenkersatz spezialisierte Rehaklinik zu überführen. 

Rehabilitation mit künstlichem Hüft- oder Kniegelenk

Im gleichen Zuge hat sich auch die Rehabilitation nach Gelenkersatz in den vergangenen Jahren stark verändert und angepasst. Unerlässlich ist vor allem der enge Dialog mit den zuweisenden Krankenhäusern sowie niedergelassenen Operateuren, um ein einheitliches Vorgehen und die rasche Genesung der Patienten zu gewährleisten.

Im Rahmen der modernen Reha nach Gelenkersatz, wie Knie- und Hüft-TEP, wird die frühe Mobilisation, mit der bereits im Krankenhaus begonnen wurde, nahtlos in der Rehaklinik fortgesetzt.

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Häufige Fragen zum Thema Gelenkersatz

Das Ziel, unsere Patienten nach einem Gelenkersatz möglichst schnell wieder in ihr häusliches Umfeld und/oder an ihren Arbeitsplatz zurückzuführen, realisieren wir durch eine intensive, multimodale Therapie unter stationären Bedingungen. Am Ende der Reha in einer unserer Kliniken können Patienten in der Regel wieder frei gehen ohne bzw. nur mit geringen Schmerzen. Um dies auch langfristig zu erhalten wird dem Patienten im Rahmen der Abschlussuntersuchung ein Konzept für die weitere Therapie erarbeitet, auch in Bezug auf den beruflichen Wiedereinstieg. Das alles wird im Arztbrief festgelegt.

Nach einer Aufnahmeuntersuchung wird ein individueller Therapieplan erarbeitet. Zu den typischen Behandlungsmethoden zählen Physiotherapie, Ergotherapie, Therapien im Bewegungsbad, Massagen u. a.

Mehr zu Reha nach Hüft-OP

Zu Beginn wird ein auf den Patienten abgestimmter Therapieplan erarbeitet, der Ergo- sowie Physiotherapie, Massagen, Lauftraining und andere Behandlungsmethoden enthalten kann. Ergänzend dazu erhält der Patient eine umfassende Beratung für den Umgang mit dem künstlichen Gelenk.

Mehr zu Reha nach Knie-OP

Abhängig vom Grund und der Art der Operation wird der Therapieplan für die Reha erstellt. Physiotherapie, Massagen, Wassertherapien, aber auch Lymphdrainagen können zum Beispiel Teil der Rehabilitation sein.

Mehr zu Reha nach Schulter-OP

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