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Schmerzstörungen gehören zu den häufigen psychosomatischen Erkrankungen und stellen für Betroffene eine erhebliche körperliche und seelische Belastung dar. Anhaltende oder wiederkehrende Schmerzen, oft begleitet von Erschöpfung, Schlafstörungen und innerer Anspannung, können die Lebensqualität deutlich einschränken und den Alltag stark beeinträchtigen.
Eine häufige Form ist die somatoforme Schmerzstörung. Sie ist durch über Monate bestehende, belastende Schmerzen gekennzeichnet, für die keine ausreichende körperliche Ursache gefunden wird. Die Beschwerden können in einer oder mehreren Körperregionen auftreten, etwa im Rücken, Kopf, Bauch oder in den Gelenken. Häufig kommen Begleitsymptome wie Erschöpfung, Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden oder Herzrasen hinzu, die als psychovegetative Reaktionen bezeichnet werden.
Was Sie in der Reha erwartet
Zu Therapiebeginn wird durch eine umfassende Diagnostik geklärt, welche verschiedenen körperlichen und psychischen Ursachen zu der Schmerzstörung geführt haben und sie aufrechterhalten oder sogar verstärken. Dann wird ein für sie speziell passender Behandlungsplan erstellt. Hauptziel der Schmerztherapie ist es, aus der Vielzahl der möglichen Behandlungen diejenigen herauszusuchen, die in Ihrem speziellen Fall am erfolgversprechendsten sind. Durch Schmerzreduktion sollen die Leistungsfähigkeit und das Selbstwertgefühl der Patienten wieder verbessert werden. So kann Ihrer Schmerzstörung in den MEDIAN Kliniken mit einer speziellen Therapie im Rahmen einer psychosomatischen Rehabilitation wirkungsvoll begegnet werden. Zur Behandlung Ihrer Schmerzstörung werden von Ihrem behandelnden Arzt verschiedene Behandlungsmethoden kombiniert:
Der Ablauf Ihrer psychosomatischen Rehabilitation bei MEDIAN ist strukturiert und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.
Erkennen, verstehen, behandeln
Schmerzen erfüllen eine wichtige Warn- und Schutzfunktion des Körpers. Akuter Schmerz ist eine alltägliche Erfahrung und meist an eine klare Ursache gebunden. Von chronischem Schmerz spricht man, wenn Beschwerden über einen längeren Zeitraum – in der Regel länger als sechs Monate – anhalten. Für Betroffene geht dies häufig mit erheblichen körperlichen, psychischen und sozialen Belastungen einher: Gefühle wie Traurigkeit, Frustration oder Gereiztheit sowie Schlafstörungen oder Erschöpfung können die Schmerzen zusätzlich verstärken. Die Lebensqualität ist dadurch oft deutlich eingeschränkt.
Akuter Schmerz dauert von wenigen Sekunden bis hin zu mehreren Wochen und ist in der Regel an eine klar erkennbare Ursache gekoppelt, etwa eine Verletzung oder Entzündung. Sobald der Auslöser abklingt oder behandelt wird, lässt auch der Schmerz nach und verschwindet meist vollständig.
Akuter Schmerz dauert von wenigen Sekunden bis hin zu mehreren Wochen und ist in der Regel an eine klar erkennbare Ursache gekoppelt, etwa eine Verletzung oder Entzündung. Sobald der Auslöser abklingt oder behandelt wird, lässt auch der Schmerz nach und verschwindet meist vollständig.
Transparent und nachvollziehbar
Im Jahr 2024 haben wir bei MEDIAN über 34.000 Patientinnen und Patienten in der psychosomatischen Reha erfolgreich behandelt. Unsere Therapieansätze erzielen messbar nachhaltige Verbesserungen, wie die Ergebnisse unsere digitalen Zufriedenheitsbefragung verdeutlichen.
96 von 100 Qualitätspunkten
2024 erfüllten unsere psychosomatischen Fachabteilungen die Reha-Vorgaben in hervorragender Weise.
Quelle
83 % Zufriedenheit
83% unserer Patientinnen und Patienten sind mit der Therapie in der psychosomatischen Rehabilitation bei MEDIAN zufrieden.
Quelle
75 % Spürbare Wirkung
75% unserer Patientinnen und Patienten berichteten über ein gesteigertes Wohlbefinden nach der Reha.
Quelle
Eine Schmerzstörung liegt vor, wenn Schmerzen über einen längeren Zeitraum bestehen und nicht ausreichend durch körperliche Ursachen erklärbar sind. Psychische und soziale Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Beschwerden sind real und können den Alltag stark beeinträchtigen.
Chronischer Schmerz beschreibt anhaltende Schmerzen über mehrere Monate. Von einer Schmerzstörung spricht man, wenn zusätzlich psychische Faktoren den Schmerz wesentlich beeinflussen und die Lebensqualität deutlich eingeschränkt ist.
Wirksam ist eine multimodale Behandlung, die körperliche, psychische und soziale Aspekte berücksichtigt. Dazu gehören Psychotherapie, Schmerzbewältigungstraining, Bewegungstherapie und Entspannungsverfahren.
Eine Reha ist sinnvoll, wenn Schmerzen den Alltag stark einschränken und ambulante Behandlungen nicht ausreichen. Ziel ist es, den Umgang mit Schmerzen zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern.
Viele Betroffene erreichen eine deutliche Verbesserung ihrer Beschwerden. Ziel der Therapie ist es, Schmerzen zu reduzieren und den Umgang damit nachhaltig zu verbessern.
Bei medizinischer Notwendigkeit übernehmen in der Regel Krankenkassen oder die Deutsche Rentenversicherung die Kosten für eine Behandlung oder Rehabilitation.