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Rehabilitation bei Sexualstörungen bzw. sexuellen Funktionsstörungen

Sexualität ist ein für jeden Menschen wichtiger Lebensbereich, der je nach Alter, Geschlecht, Lebensgeschichte, kulturellem Hintergrund und aktueller Lebenssituation sehr unterschiedliche Ausdrucksformen annehmen kann. Wenn Sexualität sich als eine Quelle des Leidens oder der eigenen Unsicherheit entwickelt hat, kann für die Betroffenen eine Behandlung in einer psychosomatischen Fachklinik bei MEDIAN hilfreich sein.

Es hängt von den persönlichen Vorstellungen und Erwartungen eines jeden Menschen ab, welche Art der sexuellen Entfaltung angenehm und erwünscht ist bzw. als „normal“ oder „gestört“ anzusehen ist. Sexualstörungen können körperliche oder psychische Beschwerden zur Folge haben; andererseits können körperliche Erkrankungen und psychische Störungen das sexuelle Erleben beeinträchtigen. Vor einer Behandlung ist es wichtig, der Ursache auf den Grund zu gehen, um den Weg zu einer befriedigenden sexuellen Entfaltung zu finden.

Störungen und Beschwerden in Verbindung mit der sexuellen Entwicklung und Orientierung

Die sexuelle Entwicklung und Reifung beginnt in der frühen Kindheit, durchläuft verschiedene Lebensphasen und kann sich auch im höheren Alter noch verändern. Diese natürliche Entwicklung kann aus unterschiedlichen Gründen behindert oder fehlgeleitet sein. Die Folge einer ungünstigen Entwicklung kann ihren Ausdruck in Störungen der sexuellen Orientierung, in Problemen der Gestaltung sexueller Beziehungen oder in Anpassungsproblemen an die Erwartungen des Sexualpartners/der Sexualpartnerin oder wichtiger Bezugspersonen finden. Die fachgerechte Behandlung einer Sexualstörung in einer geeigneten MEDIAN Fachklinik kann immer dann hilfreich sein, wenn einer oder beide Partner wegen sexueller Probleme leiden oder verunsichert sind. Das Ziel einer Behandlung besteht darin, die Sexualstörung so zu behandeln, dass ein für beide Partner befriedigendes Sexualleben gefunden wird.

Ist die sexuelle Entwicklung behindert oder gestört, kann eine erhebliche Verunsicherung hinsichtlich der eigenen Geschlechtsidentität oder der dringende Wunsch aufkommen, als Angehöriger des jeweils anderen Geschlechts zu leben. Oft ist dies mit der Neigung verbunden, Kleidung des anderen Geschlechts zu tragen bis hin zu dem Wunsch, sich einer chirurgischen Operation zu einer Geschlechtsumwandlung zu unterziehen.

Wenn der/die Betroffene unter diesen Wünschen leidet oder die Verunsicherung anhält, kann die Behandlung in einer psychosomatischen Fachklinik hilfreich sein. Das Ziel einer Behandlung in einer psychosomatischen Fachklinik bei MEDIAN besteht darin, gemeinsam mit dem Patienten/der Patientin einen Weg für die Entfaltung seiner/ihrer Sexualität zu finden, der zu seinem/ihrem Lebensentwurf und der konkreten Lebenssituation passt.

Störungen und Beschwerden in Verbindung mit außergewöhnlichen sexuellen Neigungen

In Folge einer fehlgeleiteten oder behinderten sexuellen Entwiclung können sexuelle Neigungen und Bedürfnisse entstehen, die sich von denen der meisten anderen Menschen unterscheiden. Diese Sexualstörung äußert sich in Fantasien, sehr starken Wünschen oder auch Handlungen, die zu Konflikten mit Sexualpartnern oder auch dem Gesetz führen können oder den Betroffenen in eine einsame Position bringen. Die jeweiligen Neigungen können sich auf spezielle Sexualpraktiken (z.B. Exhibitionismus, Voyeurismus, Sadomasochismus) oder auf bestimmte ‚Sexualobjekte’ (Fetischismus, Pädophilie, Sodomie) beziehen.

Das Ziel der Behandlung einer Sexualstörung in einer psychosomatischen MEDIAN-Fachklinik besteht darin, zu einer befriedigenden Sexualität zu finden, die sich im Einvernehmen mit dem Partner/der Partnerin und ohne Konflikte mit dem Strafgesetz entfalten kann.

Störungen der sexuellen Funktionen

Eine befriedigende Sexualität setzt ein harmonisches Zusammenspiel körperlicher und psychischer ‚Funktionen’ voraus. Die sexuelle Entfaltung kann sowohl durch körperliche Erkrankungen und Beschwerden als auch durch psychische Störungen und Probleme beeinträchtigt sein.

Die Folge können Störungen des sexuellen Verlangens (verminderte oder gesteigerte Libido), Störungen der sexuellen Erregung wie z.B. ein vorzeitiger Samenerguss, ein Scheidenkrampf, Erektionsstörungen, Impotenz, Störungen der Lubrikation (=Austritt schleimiger Gleitflüssigkeit), Orgasmusstörungen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie) sein.

Trotz der Unterschiede zwischen Mann und Frau können bei beiden Geschlechtern ähnliche Störungen auftreten. Manche ‚Sexualstörungen’ können in bestimmten Lebensphasen vorübergehend vorkommen, ohne dass eine Behandlung notwendig ist. Wenn die Betroffenen dauerhaft unter einer Sexualstörung leiden, kann die Behandlung in einer psychosomatischen Fachklinik hilfreich sein. Wichtig dabei ist eine sorgfältige Diagnostik, damit körperliche von psychischen Ursachen unterschieden werden.