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Psychosomatische Beschwerden

Der Aufstieg und Nutzungsanstieg der sozialen Netzwerke und der immer schnelllebigere Alltag beeinflussen das Leben oft schon nachhaltig im Kindesalter. So verlieren familiäre Bindungen immer häufiger an Bedeutung, Freundschaften und stützende gesellschaftliche Institutionen, deren Wirkung wesentlich durch die Kontinuität von Beziehung geprägt ist, können diese weniger entfalten.

Kinder und Jugendliche stellen dabei aufgrund ihrer entwicklungsbedingten höheren Abhängigkeit von ihrem sozialen Bezugsraum eines der schwächsten Glieder unseres sozialen Systems dar. Sie müssen sich zum Teil mit steigendem Leistungsdruck in der Schule, mit sozialer Isolation, dem Verlust der Familie bei Scheidungen oder durch Tod eines Elternteils oder anderer naher Angehöriger und teilweise auch mit existenziellen Ängsten bei der Lehrstellensuche oder eigener Arbeitslosigkeit oder der der Eltern auseinandersetzen.

Unbewusst überträgt sich sozialer oder existenzieller Druck der Eltern auf ihre Kinder, die als schwächstes Glied der Familie dann häufig mit einer psychischen oder psychosomatischen Störung reagieren. Psychopathologisch können dann depressive Symptome wie Schlafstörungen, Ängste, Leistungsversagen, Rückzugsverhalten und Traurigkeit in Erscheinung treten. Aber auch aggressive Verhaltensweisen können im Kindes- und Jugendalter Ausdruck einer depressiven Symptomatik sein. Weiterhin kann es zu psychosomatischen Phänomenen kommen, wie z.B. Enuresis, Enkopresis oder auch organisch nicht begründbaren Kopf- und Bauchschmerzen.

Diese Behandlung bieten wir in folgenden Kliniken an: