Kontakt

Wir freuen uns auf Ihren Anruf in der Zentrale unter:

+49 (0)30 530055-0

Rheumaorthopädie bei MEDIAN

Die Rheumaorthopädie beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Rheuma auf den Bewegungsapparat, dazu gehören v.a. Knochen, Gelenkknorpel, Gelenkkapsel, Bänder, Sehnen und Muskeln. Bleibt Rheuma unbehandelt, können am Bewegungsapparat erhebliche Zerstörungen und Funktionsverluste auftreten.

Eine Reha bei Rheuma ist insofern unbedingt nötig, sei es als Anschlussheilbehandlung nach einer Operation an einem Gelenk oder als Heilverfahren bei chronischem Rheuma. Je nach konkretem Krankheitsbild kann Ihre MEDIAN Rehaklinik Rheuma auf verschiedenste Weise behandeln. Die Therapiemaßnahmen der Rheumaorthopädie reichen insofern von der Behandlung mit Medikamenten über Krankengymnastik bis zu Entspannungstherapien.

Unsere Standorte für Orthopädie

MEDIAN Klinik in Ihrer Nähe:

  • Adaption
  • Akut-Klinik
  • Ambulanz
  • Eingliederungshilfen
  • Reha-Klinik
  • Ambulant
  • Stationär
  • Teilstationär
  • Abhängigkeits-/Suchterkrankungen
  • Adaption
  • Cochlea-Implantate
  • Eingliederungshilfe/Soziotherapie
  • Geriatrie
  • Gynäkologie
  • Hörstörungen, Tinitus, Schwindel
  • Innere Medizin
  • Kardiologie
  • Kinder-Jugendrehabilitation
  • Neurologie
  • Onkologie
  • Orthopädie
  • Psychiatrie/Psychotherapie
  • Psychosomatik
  • Rheumatologie
  • Schlafmedizin
  • Verhaltensmedizinische Orthopädie
  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen
Schließen

Häufige Fragen zum Thema Rheuma

Rheuma bedeutet wörtlich übersetzt "ziehender, reißender Schmerz". Dieser Schmerz tritt meist im Stütz- und Bewegungsapparat auf. Betroffen sind Patienten quer durch alle Altersklassen – also junge genauso wie alte. Unter Rheuma werden zahlreiche Erkrankungen, wie z.B. Fibromyalgie, zusammengefasst. Die medizinisch korrekte Bezeichnung ist "Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises".

"Rheuma" ist eine entzündliche Erkrankung oder Autoimmunerkrankung. Die Hauptursache ist also, dass der Organismus Antikörper gegen körpereigenes Gewebe bildet.

Zu den Krankheiten des rheumatischen Formenkreises gehören sehr unterschiedliche Krankheitsbilder wie die Rheumatoide Arthritis oder früher chronische Polyathritis (Bildung von Antikörpern gegen das Bindegewebe von Gelenken und Sehnen), verschiedene entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule: Spondylitis ankylosans oder M. Bechterew, Psoriasis-Arthritis (Schuppenflechtenarthritis) mit oder ohne Befall der grossen Gelenke wie Schultern, Hüften, Knie- und Sprunggelenke, Enteropathische Arthritis als Begleiterkrankung z.B. bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder M. Crohn, Reaktive Arthritis als Reaktion auf eine gelenkferne Infektion wie z.B. beim M. Reiter (Befall von Gelenken, Harnwegen und Augen).

Eine Sonderform stellt das (früh-)kindliche Rheuma, die Juvenile idiopathische Arthritis, dar. Hierbei gibt es sehr unterschiedliche, teils sehr schwere Verläufe. Dann gibt es Erkrankungen mit überwiegender Beteiligung des Bindegewebes (Kollagenosen): systemischer Lupus erythematodes (Antikörper gegen Gelenke, Haut, ZNS, Nieren, Gefäße), systemische Sklerose oder Sklerodermie (Antikörper gegen das Bindegewebe unter der Haut), Sjögren-Syndrom (Antikörper gegen Speichel- und Tränendrüsen), Polymyositis und Dermatomyositis (Antikörper gegen Muskeln und Haut) und verschiedene Mischkollagenosen, und Erkrankungen mit Befall der unterschiedlichsten Gefäße (Vaskulitiden) wie z.B. die Riesenzellarteriitis, das Kawasaki-Syndrom und den M. Behҁet. Die Polymyalgia rheumatica geht mit stark erhöhten Entzündungswerten einher und spricht in eine Rheuma-Reha sehr gut auf eine Behandlung mit Cortison an.

Schließlich gibt es noch den großen Bereich des "Weichteilrheumas". Hier ist v.a. die Fibromyalgie zu nennen, bei der keine entzündlichen Veränderungen nachgewiesen werden können, die aber zum Teil erhebliche Beschwerden verursachen kann. 

Je nach Befallsmuster gibt es bei Rheuma sehr unterschiedliche Symptome. Da es sich um systemische, also den gesamten Organismus betreffende Krankheitsbilder handelt, finden wir Allgemeinsymptome wie Müdigkeit und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Darüber hinaus treten Schmerzen und Schwellung z.B. der befallenen Gelenke auf. Häufig wird eine Morgensteifigkeit angegeben. Die Krankheit verläuft meistens schubweise, es kann also auch beschwerdearme oder -freie Intervalle geben. Im Blut sind oft die Entzündungswerte (BSG und CRP) erhöht. Im weiteren Verlauf können entzündungsbedingt Sehnenansatzprobleme (Enthesitis), Sehnenrupturen und Achsfehlstellungen wie die Ulnardeviation der Finger auftreten. Damit gehen entsprechende Funktionsdefizite, z.B. ein unvollständiger Faustschluss, einher, welchen in der Rheumaorthopädie gegengesteuert wird.

Welche Behandlung bei Rheuma empfehlenswert ist, hängt vom Patienten und dessen spezifischem Krankheitsbild ab. Häufig wird bei der Rheumaorthopädie zunächst medikamentös vorgegangen. Ergänzend gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, die Schmerzen lindern und den Umgang mit der Erkrankung erleichtern. In einigen Fällen wird auch eine Operation an den betroffenen Gelenken mit anschließender Reha durchgeführt.

Mehr zur Behandlung von Rheuma

+49 (0)30 530055-0Kontakt