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Wirkungsvolle Hilfe auf dem Weg zur Unabhängigkeit

Information - Suchtbehandlung

Die körperlichen, psychischen und sozialen Folgen einer Suchterkrankung sind häufig gravierend für den Betroffenen und seine Angehörigen. Eine Entzugsbehandlung im Akutkrankenhaus zeigt häufig nur kurzfristige Erfolge, Rückfälle sind hierbei häufig.

Nach der S3-Leitlinie “Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen” wird die Behandlung in Akut- und Postakutbehandlung unterschieden. Die stationäre Rehabilitation gehört zur Postakutbehandlung. Dazu heißt es in der AWMF-Leitlinie auf Seite 295: „Postakutbehandlungen erfolgen meist als Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation zur Entwöhnung von Alkohol mit den Zielsetzungen Erhalt, Verbesserung oder Wiederherstellung der Funktions- und Leistungsfähigkeit des Abhängigkeitskranken und zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und in der Gesellschaft.

Medizinische Rehabilitationsmaßnahmen für Abhängigkeitskranke werden überwiegend im Auftrag der gesetzlichen Rentenversicherung unter dieser Zielsetzung durchgeführt. Die Rehabilitationsziele sind aber nur unter der Voraussetzung zu erreichen, dass es den suchtkranken Menschen durch die Rehabilitationsmaßnahme (Entwöhnungsbehandlung) gelingt, dauerhaft abstinent zu leben bzw. die Rückfallhäufigkeit, die Rückfalldauer und die Rückfallschwere zu minimieren.“

Stationäre Reha bei MEDIAN

Während der stationären Rehabilitation von abhängigkeitskranken Menschen in den MEDIAN-Kliniken ist es daher wichtig, alle körperlichen und psychischen Einschränkungen zu erfassen, ihre Auswirkungen auf die Teilhabe einzuschätzen und in die individuelle Therapieplanung einzubeziehen. Im Mittelpunkt steht dabei jedoch immer die Psychotherapie der Abhängigkeitserkrankung. Als besonders erfolgreich haben sich in der Rehabilitation Abhängigkeitskranker dabei sowohl die Methoden der Tiefenpsychologie als auch der Verhaltenstherapie herausgestellt.

Die Methoden der Tiefenpsychologie werden dabei vorrangig in der Bearbeitung der Lebensgeschichte, bei der Erhebung der biografischen Anamnese eingesetzt. Die Rehabilitanden lernen, ihre eigene Abhängigkeitsentwicklung aus der individuellen Psychodynamik heraus zu verstehen. Die Methoden der Verhaltenstherapie werden eingesetzt, um mit dem Rehabilitanden alternative Bewältigungsstrategien zum Suchtmittelkonsum zu erarbeiten und neue Verhaltensweisen einzuüben.

Während der Rehabilitation ist es möglich (und erforderlich) Ursachen und Folgen der Abhängigkeitserkrankung zu differenzieren, um Rückfallgefahren zu erkennen und zu minimieren. Die Rehabilitation beruht dabei auf dem bio-psycho-sozialen Modell der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Dieses bio-psycho-soziale Modell dient als Bezugssystem für die Erfassung von Teilhabestörungen und für die Therapieplanung.

Die meisten abhängigkeitskranken Rehabilitanden berichten als Erklärungsversuch für die Suchtentwicklung von Einschränkungen in beruflichen und sozialen Lebensbereichen. Ordnet man diese Schilderungen der Rehabilitanden den Kategorien der ICF zu, so ergibt sich eine subjektive Beschreibung der „funktionalen Gesundheit“ durch den Rehabilitanden selbst.

Im Mittelpunkt der Rehabilitation für Suchterkrankte steht die Psychotherapie in Form von Einzel- und Gruppengesprächen. Dies wird ergänzt durch Bewegungstherapie, Ergotherapie, beruflich orientierte Rehabilitation und medizinische Maßnahmen.

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