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Pathologisches Glücksspielen (Glücksspielsucht)

Glücksspiele üben auf Menschen seit jeher eine besondere Anziehung aus. Beim Spielen den Zufall und das Glück herauszufordern erzeugt eine besondere Spannung und einen besonderen Kick, der die Welt außerhalb des Spielgeschehens vergessen lässt. Die Möglichkeit, im Spiel den Alltag, Sorgen, Probleme und Nöte vergessen zu können, wird von vielen Menschen gesucht. Außerdem lockt die Aussicht, schnell und einfach über viel Geld zu verfügen und beflügelt die Träume auf ein besseres und problemfreies Leben.

Auch die Atmosphäre, die an vielen Spielorten herrscht, hat eine besondere Anziehungskraft. Es wird signalisiert: Hier findet etwas Anderes, etwas Besonderes statt, hier bist du wer. Der Alltag und deine persönlichen Schwierigkeiten sind hier nicht wichtig.

Doch die Realität des Glücksspielens wird häufig schnell eine andere. Hoffnungen und Wünsche erfüllen sich nicht. Es entsteht ein Druck, verlorenes Geld wieder hereinholen zu wollen. Das Leben beginnt sich immer mehr um das Spielen und die Geldbeschaffung dafür zu drehen.

Ursachen

Harmloser Einstieg 

Die Ursachen, mit dem Glücksspiel anzufangen, können vielfältig sein: Stress bei der Arbeit, mangelnder sozialer Anschluss, Langeweile, Hoffnung auf hohe Geldsummen und viele mehr. Gemeinsam ist ihnen meist der Wunsch nach Alltagsflucht und ...

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Symptome

Wenn bestimmte Gesichtspunkte beim Glücksspielen übermäßig in den Vordergrund treten, wird das Spielen pathologisch oder krankhaft.  Wie auch bei anderen Suchtformen dreht sich das Verhalten eines Spielsüchtigen fast ausschließlich um den Konsum, was in diesem Falle das ...

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Folgen

Betroffene einer Glückspielsucht halten für ihre zeitliche Abwesenheit und andauernde Finanznot stets gute Ausreden parat. Hinter dieser Fassade verbirgt sich eine Abwärtsspirale in eine ausweglose Situation – verbunden mit viel Leid für die Betroffenen und natürlich deren ...

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Therapie

Das Pathologische Glücksspielen ist ein Störungsbild, dass sich bei fast allen Formen der Spielsucht entwickeln kann: Geldspielautomaten-, Kasino-, Karten- und Würfelspiele, Sportwetten, alle Formen von Online-Glücksspielen und andere. Seit 2001 ist es als eigenständige ...

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Testen Sie Ihr Glücksspielverhalten!

Glücksspielen kann zu einem ernsthaften Problem werden. Durch die Beantwortung der folgenden Fragen lässt sich abschätzen, ob Ihr Umgang mit Glücksspielen problematisch ist.

1. Ich kann mit dem Glücksspielen erst aufhören, wenn ich kein Geld mehr habe!

               Ο    Richtig                                        Ο    Falsch

2. Beim Glücksspielen zu verlieren ist für mich eine persönliche Niederlage, die ich 

    wettmachen möchte!

               Ο    Richtig                                        Ο    Falsch

3. Ich denke oft an das Glücksspielen und verspüre dann einen inneren Drang dazu!

               Ο    Richtig                                        Ο    Falsch

4. Zur Geldbeschaffung für das Glücksspielen habe ich schon andere Menschen

    belogen und betrogen!

               Ο    Richtig                                        Ο    Falsch

                                                                                                                                                    © Jörg Petry, 1996

 

Haben Sie zwei oder mehr der vier Aussagen mit Ja beantwortet, kann ein krankhaftes Glücksspielen nicht ausgeschlossen werden. Es ist sinnvoll, dann ein Gespräch mit einem Arzt oder in einer Beratungsstelle zu suchen, und zu klären, ob professionelle Hilfe notwendig ist.

Fragen zur Reha bei Glücksspielsucht

Grundsätzlich haben in Deutschland alle Mitglieder einer Sozialversicherung einen Anspruch auf Rehabilitation. Voraussetzung für eine Reha sowie die Kostenübernahme durch die Rentenversicherungsträger oder Krankenkassen ist eine Diagnose durch einen Arzt.

Bei pathologischem Spielen ist auch eine ambulante Reha in einer Tagesklinik möglich. Je nach Schwere und Begleiterkrankungen der Spielsucht wird jedoch ein stationärer Aufenthalt empfohlen.

Eine Reha bei pathologischer Spielsucht dauert in der Regel fünf bis acht Wochen. Je nach Schwere der Abhängigkeit sowie Begleiterkrankungen kann diese jedoch verlängert werden. Insbesondere bei weiteren Abhängigkeitserkrankungen wie Alkoholsucht oder Drogenmissbrauch kann der Klinikaufenthalt bei einer stationären Behandlung 15 bis 24 Wochen dauern. Alternativ kann nach Beendigung der fünf- bis achtwöchigen Rehabilitation auch eine ambulante Betreuung stattfinden.

Da Pathologische Glücksspielen seit 2001 als eine eigenständige Erkrankung anerkannt ist, werden die Kosten für eine Reha von den Rentenversicherungsträgern und Krankenkassen übernommen. Für die Antragstellung benötigen Sie eine ärztliche Diagnose, dass Sie unter Spielsucht leiden. 

Wege aus dem Pathologischen Glücksspielen

Alle Informationen zu unseren Therapieangeboten für Sie in einem Flyer zusammengestellt

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