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Eingliederungshilfen bei MEDIAN

MEDIAN bietet neben Akut- und Rehabehandlungen weitere Betreuungsleistungen im Rahmen von Eingliederungshilfen an. Dazu zählen vorrangig Soziotherapiezentren, die sich auf die Betreuung von chronisch alkohol-, medikamenten- und drogenabhängige Menschen mit körperlicher, psychischer und sozialer Beeinträchtigungen konzentrieren und diese im täglichen Leben unterstützen. Der Betreuungsansatz fördert insbesondere die „Normalisierung“, die Teilhabe an der Gemeinschaft und hilft Betroffenen, Teil der Gemeinschaft zu bleiben und nicht in soziale Isolation zu geraten.

Darüber hinaus werden auch Unterstützungsangebote für pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderungen und Altenpflege angeboten. 

Das Bewohnerprofil in den soziotherapeutischen Einrichtungen von MEDIAN

In unseren soziotherapeutischen Einrichtungen werden alkohol- und medikamentenabhängige Frauen und Männer betreut, die über ihre meist jahrzehntelange Abhängigkeitserkrankung hinaus einen hohen Grad an Komorbidität (Kreuels und Tazl, 1999) aufweisen. Sie haben ein nicht nur vorübergehendes Ausmaß an körperlicher, seelischer oder geistiger Behinderung, so dass sie mittelfristig oder auch dauerhaft nicht in der Lage sind, allein ohne stationäre Betreuung zu leben und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Aufgrund ihrer langjährigen Abhängigkeit mit entsprechend häufigen Vorbehandlungen (Entgiftungen, Entwöhnungen, Krankenhaus-Aufenthalten usw.) sind die Bewohner der soziotherapeutischen Heime bei Behandlungsbeginn meist beruflich und sozial desintegriert und entwurzelt, sie erfahren selten soziale Unterstützung durch Familie, Verwandtschaft oder Freunde. Aus dem Arbeitsleben sind sie in der Regel längst ausgeschieden. Meist fehlt ihnen auch die Kompetenz, selbständig alltägliche Anforderungen wie Orientierung in ihrer Umwelt, Zeitstrukturierung, Selbstversorgung oder Hygiene zu bewältigen und oft die Kraft, der Mut, das Wissen und die Erfahrung, ihre Situation zu verändern.

Betreuungsformen

Die Betreuung und Förderung erfolgt je nach individuellem Hilfebedarf stationär, teilstationär oder ambulant und umfasst Angebote des soziotherapeutischen Wohnens sowie Ambulante Hilfen. Folgende Betreuungsformen stehen zur Verfügung:

  • Stationäre Einrichtungen
  • Außenwohngruppe
  • heimnahes Betreutes Wohnen
  • Betreutes Einzelwohnen
  • Ambulant Betreutes Wohnen
  • tagesstrukturierende Maßnahmen

Bausteine der Soziotherapie

Folgende Therapiebausteine werden z.B. eingesetzt:

  • Gruppengespräche
  • Einzelgespräche und Einzeltherapie
  • Krisenintervention
  • Arbeits- und Beschäftigungstherapie
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Freizeitgestaltung
  • indikative Fördergruppen
  • medizinisch-pflegerische Betreuung

Die Schwerpunkte der einzelnen Betreuungsbausteine sowie die Dauer der Betreuung sind an den individuellen Bedürfnissen des einzelnen Klienten ausgerichtet.

Methoden der Soziotherapie

Die Sicherung des möglichst gesunden Überlebens und die Verhinderung weiterer schwerer körperlicher Folgeschäden bei unseren Klienten erfolgt durch geeignete medizinische und pflegerische Betreuung, regelmäßige und ausgewogene Ernährung und durch Gewährleistung eines suchtmittelfreien Umfeldes, in dem jeder Bewohner Sicherheit, stabilisierende Strukturen, Orientierung und Unterstützung findet. Hilfreich und fördernd sind hierbei eine menschliche und herzliche Atmosphäre von Geborgenheit, Akzeptanz und Wertschätzung sowie eine handlungsorientierte soziotherapeutische Arbeitsweise, die notwendige soziale und lebenspraktische Kompetenzen vermittelt.

Eine der wesentlichen Grundlagen unserer Betreuungsarbeit ist deshalb die Beziehung und das Vertrauen des Bewohners zu seinem Gruppenbetreuer. Dessen Hauptaufgabe besteht darin, günstige Bedingungen für die Änderung des Bewohners zu schaffen, ihm dabei zu helfen, Gründe für eine Änderung zu finden und seine Motivation zu unterstützen, ihn bei der Realisierung und Umsetzung seines Vorhabens zu unterstützen und die Stabilisierung, Beibehaltung des in der Behandlung gelernten Verhaltens und die Generalisierung seiner neuen Fähigkeiten zu fördern (Käufer, 1994).

In einem individuellen, mit dem Bewohner gemeinsam abgestimmten Betreuungsplan, der seinen Möglichkeiten und Bedürfnissen entspricht, seine Normen und Werte berücksichtigt und würdigt, aber auch seine Grenzen und Defizite nicht außer Acht lässt, werden die Betreuungsziele und Behandlungsschritte festgelegt. 

Bezugstherapeut

Der Bezugstherapeut ist für die Koordination der verschiedenen therapeutischen Interventionen und Maßnahmen zuständig. Er sorgt dafür, dass der Bewohner die Hilfen bekommt, die er braucht und dass alle am Therapieprozess beteiligten Mitarbeiter die für ihre Arbeit mit dem Bewohner bedeutsamen Informationen erhalten. In der Betreuung erhält der Bewohner die Form der Unterstützung, von der er am meisten profitiert. Dazu können pädagogische, psychoedukative, informierende, klärende und aufklärende, übende, aufdeckende, erlebnisaktivierende, Ich-stärkende, konfrontative und lösungsorientierte Interventionen auf den verschiedensten Ebenen (Gruppen- und Einzeltherapie, Arbeits- und Beschäftigungstherapie, Sport- und Bewegungstherapie, kognitives Training/Hirnleistungstraining, indikative Gruppen und Neigungsgruppen etc.) beitragen.

In der Betreuung wird zunächst - soweit erforderlich - die Basisversorgung geregelt und entsprechende Hilfe und Unterstützung vereinbart. Damit sind die Bereiche Essen, Schlafen, Kleidung und Körperhygiene gemeint. Dazu kommen die für den täglichen Ablauf wichtigen lebenspraktischen Fertigkeiten wie Reinigung von Zimmer und Kleidung, Umgang mit Geld, Telefonieren, Einkaufen und vieles andere mehr. Außerdem wird die Einnahme der Medikamente kontrolliert und die notwendige pflegerische und medizinische Versorgung sichergestellt. Die Bewohner arbeiten ihren Möglichkeiten entsprechend im Haus mit. Sie finden ihren Tätigkeitsbereich in Hauswirtschaft, Küche, Wäscherei, Garten, Schreinerei, Fahrrad- oder Metallwerkstatt, im Telefondienst, bei der Instandhaltung und Renovierung sowie der Grabpflege (der Gräber verstorbener Bewohner). Beschäftigungs- und Arbeitstherapie vermitteln Freude am gemeinsamen Tun und am Ergebnis. Beides orientiert sich am Bedarf des Einzelnen und der Einrichtung, an Aufträgen oder Projekten. 

Unsere Standorte für Eingliederungsgebiete

MEDIAN Klinik in Ihrer Nähe:

  • Adaption
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  • Ambulanz
  • Eingliederungshilfen
  • Reha-Klinik
  • Ambulant
  • Stationär
  • Teilstationär
  • Abhängigkeits-/Suchterkrankungen
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  • Hörstörungen, Tinitus, Schwindel
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