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Das Leben leben

Atem stärken, Alltag meistern

Rehabilitation bei Asthma bronchiale mit MEDIAN

Asthma ist nicht gleich Asthma: Der Begriff Asthma bronchiale beschreibt eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, die durch anfallsartige Atemnot, Husten und Engegefühl in der Brust gekennzeichnet ist. Dabei unterscheidet man verschiedene Formen, darunter vor allem das allergische Asthma, häufig ausgelöst durch Pollen, Hausstaubmilben oder Tierhaare sowie das nicht-allergische (intrinsische) Asthma, das unter anderem durch Infekte oder Belastung ausgelöst werden kann. In der Rehabilitation behandeln wir beide Formen, oft auch Mischformen, mit einem ganzheitlichen und individuell abgestimmten Therapiekonzept.

Was Sie auf dieser Seite finden

Was Sie in der Rehabilitation bei Asthma bronchiale erreichen können

Ziel der Reha ist es, die Atemnot zu reduzieren, die Lungenfunktion zu stabilisieren und den Umgang mit der Erkrankung deutlich zu verbessern. Wir unterstützen Sie dabei, Auslöser besser zu erkennen, Ihre körperliche Belastbarkeit zu steigern und den Alltag wieder aktiver und beschwerdefreier zu gestalten.

Was Sie in der Reha erwartet

Unser Behandlungsansatz bei Asthma bronchiale

In unseren MEDIAN Kliniken erwartet Sie eine spezialisierte pneumologische Rehabilitation mit modernen Therapieverfahren, erfahrenen Fachärztinnen und -ärzten sowie individueller Betreuung. Die Behandlung ist darauf ausgerichtet, das Asthma langfristig besser zu kontrollieren, Folgeerkrankungen vorzubeugen und die Lebensqualität zu erhöhen.

Therapiebausteine

Körperliches Training

zur Belastungssteigerung

Atemphysiotherapie und Inhalationstechniken

Schulungen zum Selbstmanagement

(inkl. Peak-Flow-Messung)

Psychosoziale Betreuung

Zur förderung der Krankheitsbewältigung und für die psychische Stabilität.

Inhalative Therapie

z. B. Kortikosteroide, Bronchodilatatoren

Entspannungsverfahren

zur Stressbewältigung

Allergenvermeidung & Umweltberatung

Ablauf der pneumologischen Rehabilitation

Ihre Rehabilitation in unseren pneumologischen Kliniken variiert je nach individueller Situation zwischen zwei und vier Wochen. Der Ablauf gliedert sich grob in folgende Schritte.

Aufnahme & Diagnostik

Den Beginn der Rehabilitation bilden umfassende fachärztliche, Eingangsuntersuchungen. Dazu gehören z. B.:

  • Erhebung der medizinischen Vorgeschichte und Durchführung der erforderlichen Diagnostik.
     

Therapiephase

Die aktive Therapiezeit findet in der Regel werktags zwischen 8:00 und 17:00 Uhr statt. Regelmäßige Visiten ermöglichen einen fachärztlichen Austausch und bieten Gelegenheit zu flexiblen Anpassungen des Therapieplanes an den gesundheitlichen Fortschritt. Der Stationsarzt ist unmittelbarer Ansprechpartner für alltägliche medizinische Belange. Erstellung eines individuellen Therapieplans basierend auf den diagnostischen Ergebnissen und den persönlichen Zielen der Patientin oder des Patienten. 

Abschlussuntersuchung

Bewertung des Rehabilitationserfolgs und Beratung zu weiteren Maßnahmen nach der Entlassung.

Nachsorge & Weiterversorgung

Bereits während des Aufenthalts liegt ein Focus darauf, sich Gedanken über eine Verbesserung der Situation nach der Reha zu machen. Wir überlegen dabei gemeinsam mögliche Verbesserungsoptionen, wie z. B.: 

  • Ambulante Weiterbehandlung durch die entsprechenden Fachärzte nach der Reha
  • Empfehlungen zu Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen
  • Digitale Nachsorgeprogramme (z. B. MyMEDIAN@Home)

Der richtige Ort für Ihre Asthma-Reha

Der Standort einer Reha-Klinik kann entscheidend zur Linderung beitragen.

Ostsee

Die salzhaltige, feuchte Luft an der Ostsee wirkt entzündungshemmend und erleichtert das Atmen. Pollen- und Schadstoffbelastung sind hier deutlich reduziert, also ideale Bedingungen für Patientinnen und Patienten mit Asthma.

Berge

Mittelgebirgsregionen bieten ein reizarmes Klima mit niedriger Allergenbelastung. Die saubere, klare Luft in Höhenlagen kann die Atemwege entlasten und das Immunsystem stärken.

Verstehen, erkennen, behandeln

Asthma bronchiale verstehen: Ursachen, Symptome und Folgen

Asthma bronchiale ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, die den Alltag und die körperliche Belastbarkeit deutlich beeinträchtigen kann. Ein grundlegendes Verständnis von Ursachen, typischen Symptomen und möglichen Folgen unterstützt Betroffene dabei, die Erkrankung besser einzuordnen und die Rehabilitation gezielt zu nutzen.

Ursachen und Risikofaktoren

Asthma bronchiale entsteht durch eine Überempfindlichkeit der Atemwege. Ursachen und Risikofaktoren sind unter anderem:

  • Allergene (z. B. Pollen, Hausstaub, Tierhaare)
  • Infekte der Atemwege
  • Luftschadstoffe, Rauch, Reizstoffe
  • Körperliche Anstrengung (Belastungsasthma)
  • Genetische Veranlagung
  • Berufsbedingte Einflüsse

Symptome und Diagnose

Typische Symptome sind:

  • Anfallsartige Atemnot
  • Pfeifende Atmung (Giemen)
  • Husten, v. a. nachts oder morgens
  • Engegefühl in der Brust
  • Verschlechterung bei körperlicher Belastung oder Allergenkontakt

Die Diagnose erfolgt über Lungenfunktionstests (Spirometrie, Peak-Flow), Provokationstests, FeNO-Messung, Allergiediagnostik und Anamnese.

Folgen

Wird Asthma bronchiale nicht konsequent behandelt, kann es zu bleibenden Schäden der Atemwege, chronischer Ateminsuffizienz und Einschränkungen im Alltag kommen. Häufig sinken auch körperliche Leistungsfähigkeit, Schlafqualität und psychisches Wohlbefinden. Die Reha hilft, diesen Entwicklungen gezielt entgegenzuwirken.

Unsere Kliniken für eine Reha bei Asthma bronchiale