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Das Leben leben

Erholung und neue Belastbarkeit für die Lunge

Rehabilitation nach Lungen-OP mit MEDIAN

Sie haben eine Lungenoperation hinter sich oder planen eine solche? Dann ist eine Reha ein wichtiger Schritt auf dem Weg zurück in ein aktives Leben. In der Reha nach Lungen-OP unterstützen wir Sie dabei, Ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern, Beschwerden zu lindern und wieder Kraft für den Alltag zu schöpfen. Unsere Fachärztinnen und Fachärzte, Therapeutinnen und Therapeuten begleiten Sie dabei mit hoher medizinischer Expertise und einem ganzheitlichen Blick auf Ihre Gesundheit.

Was Sie auf dieser Seite finden

Was Sie in der Rehabilitation nach einer Lungen-OP erreichen können

Ziel der Lungen-OP Nachsorge ist es, Ihre Lunge zu stärken, Komplikationen zu vermeiden und Ihre Lebensqualität zu verbessern. 

Gemeinsam arbeiten wir daran, dass Sie:

  • wieder leichter atmen können,
  • Ihre Ausdauer steigern,
  • Sicherheit im Umgang mit Atemtherapien gewinnen,
  • sich körperlich stabiler fühlen und
  • sich wieder sicher im Alltag bewegen – sei es beim Treppensteigen, Spazierengehen oder beim Treffen mit Familie und Freundinnen und Freunden.

Auch psychosoziale Aspekte wie Ängste oder Unsicherheiten nach der Lungen Operation greifen wir gezielt in der Therapie auf. So unterstützen wir Sie dabei, wieder Vertrauen in Ihren Körper zu gewinnen.

Was Sie in der Reha erwartet

Unser Behandlungsansatz in der Reha nach einer Lungen-OP

In der Reha nach Lungen-OP erwartet Sie ein individuell abgestimmtes Programm, das medizinische, therapeutische und psychosoziale Maßnahmen sinnvoll kombiniert. Dazu gehören:

Therapiebausteine

Fachärztliche Betreuung

Unsere Lungenfachärztinnen und -ärzte begleiten Ihren Genesungsprozess engmaschig.

Physio- und Atemtherapie

Sie lernen spezielle Atemtechniken, die Ihre Lungenfunktion fördern.

Ernährungstherapie

Eine ausgewogene Ernährung unterstützt Ihre Regeneration.

Schulungen und Beratungen

Damit Sie Ihre Erkrankung besser verstehen und im Alltag gut damit umgehen können.

Psychologische Begleitung

Wir helfen Ihnen, mit Ängsten und Sorgen umzugehen.

Ablauf der pneumologischen Rehabilitation

Ihre Rehabilitation in unseren pneumologischen Kliniken variiert je nach individueller Situation zwischen zwei und vier Wochen. Der Ablauf gliedert sich grob in folgende Schritte.

Aufnahme & Diagnostik

Den Beginn der Rehabilitation bilden umfassende fachärztliche, Eingangsuntersuchungen. Dazu gehören z. B.:

  • Erhebung der medizinischen Vorgeschichte und Durchführung der erforderlichen Diagnostik.
     

Therapiephase

Die aktive Therapiezeit findet in der Regel werktags zwischen 8:00 und 17:00 Uhr statt. Regelmäßige Visiten ermöglichen einen fachärztlichen Austausch und bieten Gelegenheit zu flexiblen Anpassungen des Therapieplanes an den gesundheitlichen Fortschritt. Der Stationsarzt ist unmittelbarer Ansprechpartner für alltägliche medizinische Belange. Erstellung eines individuellen Therapieplans basierend auf den diagnostischen Ergebnissen und den persönlichen Zielen der Patientin oder des Patienten. 

Abschlussuntersuchung

Bewertung des Rehabilitationserfolgs und Beratung zu weiteren Maßnahmen nach der Entlassung.

Nachsorge & Weiterversorgung

Bereits während des Aufenthalts liegt ein Focus darauf, sich Gedanken über eine Verbesserung der Situation nach der Reha zu machen. Wir überlegen dabei gemeinsam mögliche Verbesserungsoptionen, wie z. B.: 

  • Ambulante Weiterbehandlung durch die entsprechenden Fachärzte nach der Reha
  • Empfehlungen zu Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen
  • Digitale Nachsorgeprogramme (z. B. MyMEDIAN@Home)

Verstehen, erkennen, behandeln

Warum kommt es zu einer Lungen-OP?: Ursachen, Symptome und Folgen

Eine Lungenoperation kann notwendig werden, wenn Erkrankungen oder Verletzungen die Funktion der Lunge dauerhaft beeinträchtigen oder eine akute Gefährdung darstellen. Je nach Ursache und Ausmaß des Eingriffs können körperliche Belastungen und funktionelle Einschränkungen zurückbleiben, die eine gezielte medizinische Nachsorge erforderlich machen.

Risikofaktoren und Ursachen

Eine Lungenoperation kann aus unterschiedlichen Gründen notwendig werden. Häufige Ursachen sind:

  • Lungentumoren oder Lungenkrebs
  • Lungenvolumenreduktion bei COPD mit ausgeprägtem Lungenemphysem
  • Lungenentzündungen mit Komplikationen
  • Verletzungen oder Fehlbildungen der Lunge

Risikofaktoren, die eine Operation begünstigen können, sind unter anderem langjähriges Rauchen, Umweltbelastungen, familiäre Vorbelastung oder chronische Atemwegserkrankungen.

Symptome

Oft geht einer Lungen OP eine längere Krankheitsphase voraus. Typische Beschwerden können sein:

  • anhaltender Husten,
  • Atemnot bei Belastung,
  • Schmerzen in der Brust,
  • ungewollter Gewichtsverlust,
  • allgemeine Schwäche.

Diagnose

Zur Diagnose gehören bildgebende Verfahren wie Röntgen oder CT, Lungenfunktionsprüfungen sowie ggf. eine Gewebeentnahme (Biopsie). Erst nach genauer Diagnostik entscheiden die behandelnden Ärztinnen und Ärzte über die Notwendigkeit einer Operation.

Folgen

Nach einer Lungenoperation kann es zu körperlichen und seelischen Herausforderungen kommen. Dazu zählen:

  • eingeschränkte Lungenfunktion,
  • Atemnot oder Kurzatmigkeit,
  • allgemeine Schwäche und Erschöpfung,
  • Angst oder Unsicherheit im Alltag.

Genau hier setzt die Reha nach Lungen OP an – mit dem Ziel, diese Beschwerden zu lindern, Komplikationen zu vermeiden und Ihre Teilhabe am Leben wieder zu fördern.

Unsere Kliniken für eine Reha nach einer Lungen-OP

MEDIAN bietet an zahlreichen Standorten in Deutschland spezialisierte pneumologische Reha-Einrichtungen. Dort arbeiten interdisziplinäre Teams aus Lungenfachärztinnen und -ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Pflegefachpersonen eng zusammen. Unsere modernen Kliniken sind auf die Bedürfnisse nach einer Lungen OP Reha ausgerichtet und bieten Ihnen beste Voraussetzungen für Ihre Genesung.