Wir gehen von dem Modell ständiger Wechselwirkungen aus. Diese finden wie folgt statt:
Zur psychosomatischen Krankheit kommt es, wenn die individuellen Ressourcen (R) gegenüber den zu bewältigenden Belastungen (B) nicht ausreichen.
Als Ressourcen werden sämtliche Fähigkeiten, Aktivitäten und Möglichkeiten gesehen, die zu einem positiven Befinden beitragen und nicht schaden. Belastungen können durch Empfindungen, Erfahrungen, psychischer, körperlicher und sozialer bzw. umweltbezogener Art im Rahmen der Lebensgeschichte entstehen.
Damit ist ein sehr komplexes Geschehen eines empfindlichen bio-psycho-sozialen Gleichgewichts beschrieben.