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Das Leben leben

Bewältigung übermäßiger Ängste

Die Behandlung von Angststörungen in der MEDIAN Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim

Angst gehört als menschliches Grundgefühl zum Leben dazu und weist z.B. auf Gefahren hin (Schutzfunktion). Ängste können sich aber verselbständigen und zu massiven Einschränkungen führen. Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen (15–20 % der Bevölkerung erkranken im Laufe ihres Lebens daran). Unbehandelt verlaufen sie meist chronisch, wobei durch Psychotherapie sehr gute Erfolge erzielt werden.

Auf dieser Seite

Therapieziele in der Behandlung von Angststörungen

  • Bewältigung der übermäßigen Ängste und Normalisierung von Körpervorgängen
  • Abbau des Vermeidungs- und Sicherheitsverhaltens
  • Bewältigung aktueller privater oder beruflicher Belastungen
  • Verbesserung des Umgangs mit Gefühlen
  • Verhinderung von Rückfällen

Unser Behandlungskonzept

Grundprinzip: Nicht vor der Angst weglaufen, sondern neue Erfahrungen im Umgang mit ihr sammeln und sich mit ihr konfrontieren („Exposition“)! Damit lassen sich übertriebene Ängste überwinden!

Ein erfahrener Bezugstherapeut führt Einzelgespräche durch. Je nach Form der Angst kommen folgende Therapiebausteine hinzu:

Soziales Kompetenztraining

Bewältigung von sozialen Ängsten, z.B. Rede vor anderen halten (bei Sozialer Phobie)

Sporttherapie

Entspannungstraining

Achtsamkeitstraining

Weitere therapeutische Angebote

Eine Einbeziehung von Angehörigen in die Therapie (z.B. Paargespräche) ist oft sinnvoll, um Hilfestellung zu geben. Falls weitere Problemstellungen bestehen, lassen sich die angstbezogenen Bausteine mit vielen anderen Therapiemaßnahmen kombinieren.

Welche Formen der Angststörung unterscheidet man?

  • Panikstörung

    häufige, plötzliche Panikattacken (meist mit Herzrasen, Beklemmung, Schwindel oder Atemnot), die als lebensbedrohlich erlebt werden.

  • Agoraphobie

    Angstzustände bei Entfernungen von zu Hause oder in Menschenansammlungen (Kaufhäuser, öffentliche Verkehrsmittel) mit entsprechendem Vermeidungs- bzw. Fluchtverhalten

  • Soziale Phobie

    übermäßige Furcht, von anderen abgelehnt zu werden, sich blamieren zu können oder unangenehm aufzufallen

  • Spezifische Phobien

    ausgeprägte und unangemessene Angst, z.B. vor Tieren (Spinnen, Mäusen, Hunden), Unwettern, Spritzen oder Situationen wie Höhe, Brücken, Tunnel und Flugzeug

  • Generalisierte Angststörung

    ständige, übertriebene und kaum kontrollierbare Sorgen, z.B. über Finanzen, Gesundheit oder Beziehungen, verbunden mit hoher innerer Anspannung

Wie entstehen Angststörungen?

 Hierbei wirken mehrere Faktoren zusammen: 

  • Individuelle Anfälligkeit: Veranlagung, lebensgeschichtliche Erfahrungen
  • Auslöser: belastende private und/oder berufliche Lebensereignisse
  • Bedingungen, die Ängste aufrechterhalten: Vermeidungs- und Sicherheitsverhalten, Schwierigkeiten im Umgang mit aktuellen Belastungen, emotionale Probleme

MEDIAN Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.