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Das Leben leben

Multimodales Behandlungskonzept bei somatoformen Schmerzen

Behandlung von somatoformen Störungen in der MEDIAN Klinik Graal-Müritz

Die somatoforme Störung (psychosomatisches Syndrom) bezeichnet das wiederkehrende Auftreten verschiedener körperlicher (somatischer) Beschwerden, für die keine eindeutige körperliche Ursache gefunden werden kann. 

Psychische Belastungsfaktoren, emotionaler Stress und Konflikte spielen eine zentrale Rolle für das Auftreten und bei der Aufrechterhaltung der Erkrankung, werden aber oft von den Betroffenen ohne psychotherapeutische Unterstützung nicht als solche wahrgenommen. Begleitend entstehen bei ihnen deshalb oft Ratlosigkeit, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, wenn keine Hilfe gefunden werden kann. Auch Depressionen können folgen.

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Therapie

In der MEDIAN Klinik Graal-Müritz behandeln wir unsere Patienten mit einem multimodalen Behandlungskonzept, mit dem wir gezielt vielschichtige Anreize setzen. 

Das bewirkt zum einen, dass die (autonomen) Selbstheilungskräfte eines jeden Einzelnen angeregt werden, ihre wichtige Heilearbeit zu tun. Zum anderen bietet es die Plattform für unsere Patienten, das ganz persönlich erleben zu können, und auf sich selbst anwenden zu lernen, was ihnen bisher gefehlt hat: ein liebevoll achtsamer Umgang mit sich selbst. Sie lernen Gefühle als wichtigen inneren Kompass kennen, der eine harmonische Orientierung im eigenen Leben möglich macht und sie üben, sich selbst in Würde anzunehmen. Eine Erklärung der möglichen psychischen Prozesse hinter der körperlich erscheinenden Krankheit (Psychoedukation) dient als Fundament unserer erfolgreichen Behandlung der somatoformen Störung. So kann die psychotherapeutische Arbeit Früchte tragen.

Diagnostik somatoformer Störungen

In der MEDIAN Klinik Graal-Müritz sind wir mit der Diagnose und Behandlung von somatoformen Störungen vertraut. Wichtig ist eine sorgfältige Betrachtung der Vorgeschichte der Störung bezüglich belastender bzw. auslösender Erlebnisse.

Eine zielführende Diagnose ist der erste Schritt zur Therapie. Sie beginnt mit der genauen Erhebung der Krankengeschichte und Prüfung der Vorbefunde und berücksichtigt stets die Einzigartigkeit von menschlichen Lebensgeschichten in ihrer Vielschichtigkeit und Tiefe (Körper = spüren, Psyche = fühlen, Geist denken).

Ursachen der somatoformen Störungen

Es gibt unterschiedliche Ursachen für somatoforme Störungen, diese werden stets individuell betrachtet. Bei manchen Patienten kann eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit auch durch eine veränderte Schmerzverarbeitung im zentralen Nervensystem bedingt sein. Jedoch häufig zu finden sind:

  • ein Erziehungsstil, der Kindern Gefühle austreibt

    „sei keine Memme/stell Dich nicht so an/hör auf zu jammern“

  • eine gewalttätige Erziehung

    auf die Kinder anstatt mit Ängsten (nur) mit Körperbeschwerden antworten können

  • ein Erziehungsstil, bei dem Kinder nur bei Körperbeschwerden Zuwendung erfahren

  • traumatische Erlebnisse in Kindheit, Jugend oder als Erwachsener

    die eine „Abspaltung“ von Gefühlen bewirkten, um annähernd normal weiterleben zu können

Untergruppen der somatoformen Störung

Erscheinungsbild der somatoformen Störungen

Typisch ist das zeitgleiche Auftreten von Beschwerden in unterschiedlichen Organbereichen wie Schmerzen in mehreren Körperteilen, Magen-Darm-Beschwerden, Menstruationsbeschwerden, sexuelle Lustlosigkeit, Potenzprobleme, Schwindel, Kloßgefühl im Hals, Muskelschwäche. Die Dauer wird im ICD-10 mit 2 Jahren angeben.

  • Typisch ist das zeitgleiche Auftreten von Beschwerden in unterschiedlichen Organbereichen wie Schmerzen in mehreren Körperteilen, Magen-Darm-Beschwerden, Menstruationsbeschwerden, sexuelle Lustlosigkeit, Potenzprobleme, Schwindel, Kloßgefühl im Hals, Muskelschwäche. Die Dauer wird im ICD-10 mit 2 Jahren angeben.

Symptome und Beschwerden

  • Im Bereich der Muskeln und Gelenke:

    Rückenschmerzen, Schmerzen in Armen und Beinen, Ganzkörperschmerz
     

  • Im Bereich des Herz-Kreislauf-Systems:

    Brustschmerz, Druckgefühl, Herzstechen oder Herzstolpern

  • Im Bereich der Atmung:

    Gefühl der Luftnot, Kurzatmigkeit

  • Im Bereich des Magen-Darm-Trakts:

    Bauchschmerzen, Verdauungsprobleme mit Verstopfung und/oder Durchfall, Übelkeit, Völlegefühl

  • Im urogenitalen Bereich:

    Schmerzen beim Wasserlassen, häufiges Wasserlassen, Unterbauchschmerzen

MEDIAN Klinik Graal-Müritz – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.