Das bewirkt zum einen, dass die (autonomen) Selbstheilungskräfte eines jeden Einzelnen angeregt werden, ihre wichtige Heilearbeit zu tun. Zum anderen bietet es die Plattform für unsere Patienten, das ganz persönlich erleben zu können, und auf sich selbst anwenden zu lernen, was ihnen bisher gefehlt hat: ein liebevoll achtsamer Umgang mit sich selbst. Sie lernen Gefühle als wichtigen inneren Kompass kennen, der eine harmonische Orientierung im eigenen Leben möglich macht und sie üben, sich selbst in Würde anzunehmen. Eine Erklärung der möglichen psychischen Prozesse hinter der körperlich erscheinenden Krankheit (Psychoedukation) dient als Fundament unserer erfolgreichen Behandlung der somatoformen Störung. So kann die psychotherapeutische Arbeit Früchte tragen.