Manche Menschen erschrecken, wenn Ihnen vom Arzt mitgeteilt wird, ihre Störung sei Ausdruck einer „psychosomatischen Erkrankung". Psychosomatik beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen von Körper und Seele. Schwere und vor allem dauerhafte psychische Belastungen können zu körperlichen Störungen führen. Andersherum beeinflussen organische Erkrankungen unsere seelische Befindlichkeit. Psychosomatik versucht als medizinische Disziplin, diese Zusammenhänge zu erkennen und dabei auch die sozialen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Es handelt sich also um einen Ansatz, der versucht, die Dinge ganzheitlich zu begreifen. Im Zentrum steht dabei die Verhaltenstherapie, die das Ziel hat, Patienten zu "Fachleuten für sich selbst" zu machen und Sie dabei unterstützt, Verhaltensänderungen vorzunehmen, mit denen Sie mehr Verantwortung für Ihre Gesundheit übernehmen können.