Physiotherapie
Gezieltes Bewegungstraining zur Steigerung der Ausdauer und Verbesserung der Venenfunktion bei meist begleitender Thrombose.
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Jetzt bewerbenVon Herzrhythmusstörungen spricht man, wenn der Pulsschlag des Herzens aus dem normalen regelmäßigen Takt gerät. Der Pulsschlag eines erwachsenen Menschen liegt in Ruhe etwa bei 60–100/min. Bei Säuglingen und Kindern liegt der Puls je nach Alter deutlich darüber (bis 160/min).
Es gibt normale, physiologische Abweichungen der Pulsfrequenz, z.B. durch die Atmung, Körpertemperatur, Bewegung oder tageszeitlich durch den Schlaf-Wach-Rhythmus bedingt, die harmlos sind. Krankhafte Herzrhythmusstörungen können hingegen das Risiko einer Herzinsuffizienz oder eines Schlaganfalls bergen.
Oft beeinträchtigen sie nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch das psychische Wohlbefinden und die Lebensqualität. Eine kardiologische Reha bei Herzrhythmusstörungen ist dann sinnvoll, wenn eine Herzerkrankung zu Grunde liegt oder eine invasive Behandlung voraus gegangen ist.
21 Kardiologische Kliniken
18981 Patient*innen pro Jahr
Was Sie erwartet
Um eine Stabilisierung der Herzfunktion zu erreichen, ist unsere Behandlung darauf ausgerichtet die Risikofaktoren zu minimieren und eine nachhaltige Lebensstiländerung einzuleiten, damit sie in Zukunft fit bleiben.
In der Rehabilitation bei Herzrhythmusstörungen ist es unser Ziel, Ihre Herzfunktion nachhaltig zu stabilisieren und Risiken für weitere Komplikationen zu minimieren. Durch ein gezieltes Trainings- und Therapieprogramm verbessern wir Ihre körperliche Leistungsfähigkeit, sodass Sie sicher und aktiv am Leben teilnehmen können. Gleichzeitig legen wir großen Wert darauf, Ihre Ängste und Unsicherheiten zu reduzieren, indem wir Sie dazu befähigen, Ihre Erkrankung besser zu verstehen und mit ihr umzugehen. Ein wichtiger Bestandteil ist die nachhaltige Veränderung Ihres Lebensstils: Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und der bewusste Umgang mit Stress bilden die Grundlage für Ihre langfristige Gesundheit. So können Sie nicht nur Ihre aktuelle Situation verbessern, sondern auch eigenverantwortlich für Ihr Wohlbefinden sorgen.
Während Ihrer Reha erwartet Sie ein ganzheitliches Programm, das auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Dazu gehören:
Die kardiologische Reha dauert in der Regel etwa drei Wochen, kann jedoch bei Bedarf und in Abstimmung mit Ihrem Kostenträger verlängert werden. Die kardiologische Reha ist der Beginn einer nachhaltige Lebensstilveränderung, die Sie zuhause fortführen, um Ihre Herz-Gesundheit langfristig zu erhalten.
Verstehen, erkennen, behandeln
Herzrhythmusstörungen sind vielfältig und haben entsprechend unterschiedliche Ursachen. So gibt es angeborene Herzrhythmusstörungen wie z.B. das Brugada-Syndrom oder das Long-QT-Syndrom, und erworbene Herzrhythmusstörungen. Diese können entweder durch Vorerkrankungen wie z.B. koronarer Herzkrankheit, nach Herzinfarkt, nach Operationen oder bei erworbenen Herzklappenerkrankungen auftreten, oder im allgemeinen Lebensstil begründet sein. Auch steigt das Risiko für eine Herzrhythmusstörung mit dem Alter.
Gesundheitliche Faktoren, die Herzrhythmusstörungen verursachen können:
Lebensstilbedingte Risikofaktoren, die Herzrhythmusstörungen verursachen können:
Herzrhythmusstörungen werden nach verschiedenen Merkmalen unterschieden.
Eine grundlegende Einteilung erfolgt nach der Herzfrequenz:
Herzrhythmusstörungen werden nach verschiedenen Merkmalen unterschieden.
Eine grundlegende Einteilung erfolgt nach der Herzfrequenz:
Die Gefährlichkeit von Herzrhythmusstörungen hängt von ihrer Art und Ursache ab. Einige Formen, wie harmlose Extrasystolen, sind oft unbedenklich. Andere, wie Vorhofflimmern, können jedoch schwerwiegende Komplikationen wie Schlaganfälle oder Herzinsuffizienz verursachen. Ein sehr langsamer oder schneller Herzschlag kann zudem Organe wie das Gehirn nicht ausreichend mit Blut versorgen, was Schwindel, Bewusstlosigkeit oder sogar lebensbedrohliche Zustände auslösen kann. Eine rechtzeitige Diagnostik und Behandlung sind daher entscheidend.
Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko deutlich senken. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, Stressbewältigung, der Verzicht auf Nikotin und ein mäßiger Alkoholkonsum. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen, frühzeitig einzugreifen.
Häufige Ursachen sind Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Übergewicht, Stress, Schlafmangel oder der Konsum von Nikotin und Alkohol. Auch bestimmte Medikamente oder hormonelle Veränderungen können Herzrhythmusstörungen auslösen.
In unseren MEDIAN Klinik mit kardiologischem Schwerpunkt führen wir Sie im Rahmen der Rehabilitation bei Herzrhythmusstörungen zurück in ein sicheres und aktives Leben.