Direkt zum Hauptinhalt

Das Leben leben

Orientierung, Behandlung und neue Perspektiven

Reha bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs, auch Pankreaskarzinom oder Pankreas-Krebs genannt, zählt zu den selteneren, aber aggressivsten Tumorerkrankungen. In den meisten Fällen ist der Teil der Bauchspeicheldrüse betroffen, der Verdauungsenzyme produziert. In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 19.000 bis 20.000 Menschen daran. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei Frauen bei etwa 76 Jahren, bei Männern bei rund 72 Jahren.

Nach einer kräftezehrenden Bauchspeicheldrüsen-OP oder Chemotherapie fühlen sich viele Betroffene körperlich geschwächt und seelisch erschöpft. Deshalb basiert unser Reha-Ansatz auf dem biopsychosozialen Modell und fokussiert Körper und Psyche gleichermaßen. In der onkologischen Reha bei MEDIAN begleiten wir Sie mit einem individuell abgestimmten Therapiekonzept aktiv bei der Krankheitsverarbeitung. Unser Ziel ist es, Ihre Beschwerden wirksam zu lindern und Ihre Lebensqualität spürbar zu verbessern.

Was Sie auf dieser Seite finden

Ziele der Reha

Was Sie in der Reha nach 
Bauchspeicheldrüsenkrebs erreichen können

Die Bauchspeicheldrüsenkrebs Reha bei MEDIAN verfolgt konkrete Ziele, die Ihnen den Wiedereinstieg in ein selbstbestimmtes Leben erleichtern:

  • neue Energie gewinnen, um alltägliche Aufgaben wieder eigenständig zu meistern
  • gesunde Ernährung lernen, auch nach Entfernung der Bauchspeicheldrüse
  • mit Therapien wie Bewegungstraining und Entspannungsübungen neue Lebensfreude spüren
  • mit psychoonkologischer Begleitung Sorgen und Ängste verarbeiten
  • den Umgang mit Folgeerscheinungen wie Verdauungsproblemen oder Diabetes erlernen
  • soziale und berufliche Perspektiven klären

Qualität im Fokus

Darum onkologische Reha bei MEDIAN

Bei MEDIAN finden Sie spezialisierte Kliniken, die langjährige Erfahung und herausragende Expertise in der Rehabilitation von Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen haben und auf höchstem Niveau Rehabilitationsleistungen erbringen. 

94%

unserer Patientinnen und Patienten empfehlen die onkologische Reha bei MEDIAN weiter – ein Zeichen großen Vertrauens und gleichzeitig unser Ansporn, weiterhin unser Bestes für Ihre Genesung zu geben.

Quelle

Was Sie in der Reha erwartet

Unser Behandlungskonzept in der Reha nach Bauchspeicheldrüsenkrebs

Unsere Reha-Angebote basieren auf einem individuellen Therapieplan, den wir nach einer umfassenden ärztlichen Eingangsuntersuchung gemeinsam mit Ihnen festlegen.

Therapiebausteine

Wundversorgung

falls noch Heilungsbedarf besteht.

Fortsetzung einer Chemotherapie oder Erhaltungstherapie

in Abstimmung mit Ihrem behandelnden Onkologen oder Ihrer Onkologinwenn medizinisch erforderlich.

Gezielte Einzelernährungsberatung

um die Nahrungsaufnahme nach der Operation oder bei Verdauungsstörungen zu erleichtern.

Stabilisierung des Körpergewichts

sowie Maßnahmen zur Reduktion von Fettstühlen (durch gezielte Gabe von Verdauungsenzymen).

Physiotherapie

um alltagsrelevante Fähigkeiten zu erhalten oder wiederzuerlangen.

Psychoonkologische Unterstützung

um Ängste, Sorgen und seelische Belastungen zu bewältigen – individuell oder in der Gruppe.

Behandlung von Polyneuropathien

(Nervenstörungen in Armen und Beinen) sowie gezielte Programme zur Linderung von Tumorfatigue (anhaltender Erschöpfung).

Überprüfung Ihrer Stoffwechsellage

insbesondere bei Betroffenen mit oder nach der Entwicklung eines Diabetes mellitus, inklusive Blutzuckereinstellung durch erfahrene Diabetologinnen und Diabetologen.

Lehrküche und strukturierte Diabetesschulung

damit Sie im Alltag sicher mit Ihrer Ernährung und dem Umgang mit Diabetes umgehen können.

Sozialberatung

etwa zu Rentenfragen oder beruflicher Wiedereingliederung

Therapie nach Pankreas-OP

Nach einem operativen Eingriff an der Bauchspeicheldrüse, etwa einer Whipple-OP (partielle Pankreatikoduodenektomie) ist die physische und mentale Regeneration von zentraler Bedeutung. Dieser aufwendige Eingriff wird meist bei Tumoren im Kopf der Bauchspeicheldrüse durchgeführt und geht häufig mit tiefgreifenden Veränderungen für den Verdauungstrakt und die allgemeine Belastbarkeit einher. In der medizinischen Rehabilitation erhalten Betroffene umfassende Unterstützung, um sich von den Belastungen der Operation und einer möglichen Chemotherapie zu erholen und die Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben zu erleichtern. Unsere Reha bietet unter anderem:

  • Ernährungsberatung und -therapie

    zur Anpassung an die neue Verdauungssituation

  • Aufbau von Muskelkraft und Ausdauer

    durch individuell abgestimmtes Bewegungstraining

  • Therapie von Beschwerden

    wie Fatigue, Schmerzen oder Verdauungsproblemen

  • Psychoonkologische Unterstützung,

    um seelische Belastungen zu verarbeiten

Ablauf der onkologischen Reha

Eine onkologische Reha in den MEDIAN Kliniken kann direkt im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung als Anschlussrehabilitation (AHB) oder zu einem späteren Zeitpunkt als Heilverfahren erfolgen. Auch eine Wiederholungsrehabilitation ist unter bestimmten Voraussetzungen nach einem Jahr möglich. Ziel ist es, Sie nach der Akutbehandlung ganzheitlich zu stabilisieren und auf das Leben mit oder nach einer Krebserkrankung vorzubereiten.

Nach Ihrer Ankunft führen wir zunächst ein ärztliches Aufnahmegespräch. Dabei erfassen wir gemeinsam Ihre Krankengeschichte, aktuelle Beschwerden sowie Ihre persönlichen Rehabilitationsziele. Diese Ziele können zum Beispiel darin bestehen, wieder mehr Kraft für alltägliche Aktivitäten zu gewinnen, mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrer Erkrankung zu erlangen oder den Wiedereinstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Um diese Ziele bestmöglich zu erreichen, stellt Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt ein individuelles Therapieprogramm aus aktiven Maßnahmen für Sie zusammen.

  • Nach Ihrer Ankunft führen wir zunächst ein ärztliches Aufnahmegespräch. Dabei erfassen wir gemeinsam Ihre Krankengeschichte, aktuelle Beschwerden sowie Ihre persönlichen Rehabilitationsziele. Diese Ziele können zum Beispiel darin bestehen, wieder mehr Kraft für alltägliche Aktivitäten zu gewinnen, mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrer Erkrankung zu erlangen oder den Wiedereinstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Um diese Ziele bestmöglich zu erreichen, stellt Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt ein individuelles Therapieprogramm aus aktiven Maßnahmen für Sie zusammen.

Erkennen, verstehen, behandeln

Bauchspeicheldrüsenkrebs verstehen

Folgen und Folgeerkrankungen von Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs kann auch nach der Behandlung langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Abhängig von Lage und Ausdehnung des Tumors sowie den durchgeführten Therapien treten bei vielen Betroffenen physische und psychische Folgeerkrankungen auf, die den Alltag erheblich beeinflussen können. In der Reha helfen wir Ihnen gezielt dabei, mit diesen Spätfolgen umzugehen, um Ihre Beschwerden zu lindern, mögliche Begleiterkrankungen frühzeitig zu erkennen und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Typische Folgeerkrankungen sind:

  • Diabetes mellitus:

    wenn insulinproduzierende Zellen geschädigt wurden

  • Psychische Belastungen:

    z. B. depressive Verstimmungen oder die Angst vor einem Rückfall

  • Exokrine Pankreasinsuffizienz:

    Mangel an Verdauungsenzymen, der zu Blähungen, Durchfall und Nährstoffmangel führen kann

  • Malnutrition (Mangelernährung):

    trotz ausreichender Nahrungsaufnahme kann der Körper Nährstoffe nicht richtig verwerten

  • Fatigue:

    anhaltende körperliche Erschöpfung

Unsere onkologischen Reha-Kliniken für Ihre Reha nach Bauchspeicheldrüsenkrebs

Unsere Reha-Kliniken verfügen über spezialisierte Fachabteilungen für Onkologie und Gastroenterologie für die Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die interdisziplinären Teams begleiten Sie mit medizinischem Expertenwissen, Empathie und Erfahrung durch Ihre Reha.