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Das Leben leben

Atem holen, Stärke finden, Zuversicht entwickeln

Rehabilitation nach Lungenkrebs mit MEDIAN

Jährlich erkranken in Deutschland rund 57.500 Menschen an Lungenkrebs. Nach der oft intensiv verlaufenden Behandlung im Krankenhaus beginnt mit der medizinischen Rehabilitation ein weiterer wichtiger Abschnitt. Erfolgt diese Reha direkt im Anschluss, wird sie als Anschlussrehabilitation (AHB) bezeichnet. Die MEDIAN Kliniken bieten individuell abgestimmte Rehabilitationsprogramme für Menschen mit Lungenkrebs. Ziel unserer ganzheitlichen Behandlung ist es, Ihren Körper zu stabilisieren, Ihre Genesung zu fördern und Ihnen die Rückkehr in Alltag und Beruf zu erleichtern. 

Was Sie auf dieser Seite finden

Ziele der Reha

Was Sie in der Reha nach 
Lungenkrebs erreichen können

Die Heilungschancen bei Lungenkrebs hängen stark vom Zeitpunkt der Diagnose ab. Wird die Erkrankung im Frühstadium erkannt, bestehen gute Aussichten auf Heilung. In späteren Stadien liegt der Fokus häufig auf einer Lebensverlängerung sowie der Verbesserung der Lebensqualität durch gezielte Linderung von Symptomen. Eine individuelle Prognose kann nur durch Ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte gestellt werden.

Ziele der Reha

Die Rehabilitationsmaßnahmen bei MEDIAN zielen darauf ab, Ihre körperliche Leistungsfähigkeit wiederherzustellen sowie krankheits- und therapiebedingte Beschwerden zu lindern. 

Wir helfen Ihnen außerdem, psychische Belastungen zu verarbeiten und Ihre Selbstständigkeit im Alltag nachhaltig zu stärken.

Qualität im Fokus

Darum onkologische Reha bei MEDIAN

Bei MEDIAN finden Sie spezialisierte Kliniken, die langjährige Erfahung und herausragende Expertise in der Rehabilitation von Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen haben und auf höchstem Niveau Rehabilitationsleistungen erbringen. 

94%

unserer Patientinnen und Patienten empfehlen die onkologische Reha bei MEDIAN weiter – ein Zeichen großen Vertrauens und gleichzeitig unser Ansporn, weiterhin unser Bestes für Ihre Genesung zu geben.

Quelle

Was Sie in der Reha erwartet

Unser Behandlungsansatz in der Reha nach Lungenkrebs

Zahlreiche Studien belegen den Nutzen einer medizinischen Rehabilitation nach Primärbehandlungen wie Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie beim Bronchialkarzinom. Die Therapieangebote orientieren sich gezielt an den funktionellen Einschränkungen, die durch die Erkrankung und ihre Behandlung entstehen. Die Reha dauert in der Regel drei Wochen und wird auf Ihre persönliche gesundheitliche Situation zugeschnitten. Zu Beginn der Lungen-Reha findet immer ein Aufnahmegespräch statt, in dem gemeinsam mit dem Ärzteteam individuelle Rehabilitationsziele definiert werden.

Unsere Therapieangebote

Unsere erfahrenen Therapeuten und Ärzte arbeiten gemeinsam daran, Ihre Mobilität und Lebensqualität zu verbessern. Nachfolgend finden Sie eine kurze Beschreibung der angebotenen Behandlungsbausteine:

Bewegungstherapie und gezielter Muskelaufbau

Inhalationen und physikalische Maßnahmen

Bindegewebsmassagen und manuelle Therapie

Atemtherapie und Atemgymnastik

zur Stärkung der Atemmuskulatur und Verbesserung der Lungenfunktion

Schulung in der Anwendung von Atemtrainern

 z. B. Respiflo

Drainagelagerungen und Sekretmobilisation

Ernährungsberatung und Unterstützung bei Gewichtsveränderungen

Tabakentwöhnungsprogramme

bei Bedarf

Schmerztherapie bei postoperativen Beschwerden

Techniken wie die Lippenbremse und Kontaktatmung

Individuelles Gesundheitstraining

Psycho-onkologische Unterstützung bei Lungenkrebs

Neben körperlichen Beschwerden stellt die Krebsdiagnose auch eine große seelische Belastung dar. Viele Betroffene erleben Ängste, depressive Verstimmungen oder Unsicherheit im Umgang mit der Erkrankung. Die psychoonkologische Betreuung ist daher ein fester Bestandteil der Rehabilitation.

Unsere Angebote unterstützen dabei, seelische und psychische Herausforderungen der Erkrankung zu bewältigen, zum Beispiel durch:

  • Psychologische Begleitung während und nach der Behandlung
  • Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung
  • Aufklärung über die Erkrankung und deren Verlauf
  • Hilfe bei der Neuorientierung und Zukunftsplanung
  • Umgang mit Angst, Trauer und Belastungssymptomen

Ablauf der onkologischen Reha

Eine onkologische Reha in den MEDIAN Kliniken kann direkt im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung als Anschlussrehabilitation (AHB) oder zu einem späteren Zeitpunkt als Heilverfahren erfolgen. Auch eine Wiederholungsrehabilitation ist unter bestimmten Voraussetzungen nach einem Jahr möglich. Ziel ist es, Sie nach der Akutbehandlung ganzheitlich zu stabilisieren und auf das Leben mit oder nach einer Krebserkrankung vorzubereiten.

Nach Ihrer Ankunft führen wir zunächst ein ärztliches Aufnahmegespräch. Dabei erfassen wir gemeinsam Ihre Krankengeschichte, aktuelle Beschwerden sowie Ihre persönlichen Rehabilitationsziele. Diese Ziele können zum Beispiel darin bestehen, wieder mehr Kraft für alltägliche Aktivitäten zu gewinnen, mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrer Erkrankung zu erlangen oder den Wiedereinstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Um diese Ziele bestmöglich zu erreichen, stellt Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt ein individuelles Therapieprogramm aus aktiven Maßnahmen für Sie zusammen.

  • Nach Ihrer Ankunft führen wir zunächst ein ärztliches Aufnahmegespräch. Dabei erfassen wir gemeinsam Ihre Krankengeschichte, aktuelle Beschwerden sowie Ihre persönlichen Rehabilitationsziele. Diese Ziele können zum Beispiel darin bestehen, wieder mehr Kraft für alltägliche Aktivitäten zu gewinnen, mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrer Erkrankung zu erlangen oder den Wiedereinstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Um diese Ziele bestmöglich zu erreichen, stellt Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt ein individuelles Therapieprogramm aus aktiven Maßnahmen für Sie zusammen.

Verstehen, erkennen, behandeln

Lungenkrebs verstehen: Ursachen, Risiken, Symptome und Folgen

Lungenkrebs ist eine komplexe Erkrankung, die viele Fragen und Unsicherheiten mit sich bringt. Ein grundlegendes Verständnis von Ursachen, Risiken, typischen Symptomen und möglichen Folgen hilft dabei, die Erkrankung besser einzuordnen.

Risikofaktoren

Lungenkrebs wird meist durch mehrere Risikofaktoren verursacht, am häufigsten durch Rauchen.

  • Rauchen: Der bei Weitem größte Risikofaktor. Auch Passivrauchen und E-Zigaretten können das Risiko erhöhen.
  • Erbliche Vorbelastung: Eine familiäre Häufung kann das Erkrankungsrisiko steigern.
  • Umwelteinflüsse: Luftverschmutzung, Feinstaub (z. B. aus Dieselmotoren), Asbest und Radon sind potenziell krebserregend.
  • Berufliche Exposition: Der Kontakt mit krebserregenden Substanzen (z. B. in der chemischen Industrie) kann ebenfalls eine Rolle spielen.

Symptome

Lungenkrebs verursacht im frühen Stadium häufig keine oder nur unspezifische Beschwerden. Daher wird die Erkrankung oft erst spät erkannt. Folgende Symptome können Hinweise geben:

  • Anhaltender oder sich verschlimmernder Husten
  • Bluthusten oder auffälliger Auswurf
  • Atemnot oder Kurzatmigkeit
  • Schmerzen im Brustkorb oder Rücken
  • Gewichtsverlust ohne erkennbaren Grund
  • Fieber, Nachtschweiß
  • Müdigkeit, Erschöpfung
  • Knochenschmerzen (bei Metastasen)

Folgen

  • Einschränkungen der Lungenfunktion
  • Erschöpfungszustände (Fatigue)
  • Narbenbildung im Lungengewebe
  • Schmerzen, z. B. durch Operation oder Tumorwachstum
  • Chronische Atemnot
  • Psychische Belastungen, wie Angststörungen oder depressive Episoden
  • Einschränkungen im sozialen und beruflichen Leben

Ziel der Rehabilitation ist es, diese Folgen möglichst zu reduzieren und den Patientinnen und Patienten ein aktives, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Unsere Kliniken für Reha nach einer Krebserkrankung

Die MEDIAN Kliniken verfügen über spezialisierte Einrichtungen mit interdisziplinären Teams für die Behandlung und Nachsorge von Patienten mit Lungenkrebs. Modern ausgestattete Rehazentren, erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte sowie individuelle Therapiepläne ermöglichen eine umfassende und ganzheitliche Betreuung – auf dem Weg zurück in den Alltag.