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Zwei Personen die in der Küche zusammen kochen

Das Leben leben

Stabilität und Zuversicht nach Magenkrebs finden

Rehabilitation nach Magenkrebs mit MEDIAN

Magenkrebs, auch Magenkarzinom genannt, ist eine bösartige Tumorerkrankung der Magenschleimhaut, von der in Deutschland jährlich rund 14.500 Menschen betroffen sind. Eine Magenkrebs-Erkrankung stellt einen tiefgreifenden körperlichen und seelischen Einschnitt dar. Nach einer Magenkrebs-OP, sei es eine teilweise oder vollständige Magenentfernung oder einer Chemotherapie, begleiten wir Sie im Rahmen der Anschlussrehabilitation (AHB) mit Rücksicht auf Ihre individuellen Bedürfnisse und in Ihrem Tempo zurück in den Alltag. Ziel der Magenkrebs-Reha bei MEDIAN ist es, Ihre körperliche und seelische Kraft zu stärken und Sie dabei zu unterstützen, ein möglichst selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu führen.

Was Sie auf dieser Seite finden

Ziel der Reha

Was Sie in der Rehabilitation nach Magenkrebs erreichen können

In der Reha nach Magenkrebs möchten wir Sie mit unseren Angeboten dabei unterstützen, Ihre Lebensqualität spürbar zu verbessern. Unser Ziel ist es, dass Sie die Reha gestärkt, gut informiert und mit einem zuversichtlichen Blick in die Zukunft verlassen. Wir helfen Ihnen dabei:

Die Frau führt eine Übung durch und bekommt dabei Hilfe
  • Körperlich wieder fit zu werden: Wir fördern Ihre Ausdauer und Kraft, damit Sie alltägliche Aufgaben wie Treppensteigen oder Einkäufe wieder selbstständig bewältigen können.
  • Mit den Folgen der Magenentfernung umzugehen: Sie lernen, sich an die veränderte Ernährung und mögliche Verdauungsbeschwerden anzupassen
  • Erschöpfung zu bewältigen (Fatigue): Durch gezielte Aktivierung, Ruhepausen und individuell abgestimmte Therapien helfen wir Ihnen, neue Energie zu gewinnen und wieder aktiver am Leben teilzunehmen.
  • Psychische Stabilität zu stärken: In Einzel- oder Gruppengesprächen finden Sie Raum zur Verarbeitung Ihrer Erfahrungen und zur Stärkung Ihrer seelischen Widerstandskraft.
Der Mann kocht in der Küche
  • Ihre Ernährung umzustellen: Mit der individuellen Ernährungsberatung lernen Sie, wie Sie sich mit kleinen, nährstoffreichen Mahlzeiten optimal versorgen.
  • Die Verdauung zu stabilisieren: Nach einer Magenoperation verändert sich der Verdauungsprozess. Wir helfen Ihnen, Beschwerden wie Dumping-Syndrom, Blähungen oder Durchfälle besser zu verstehen und zu bewältigen.
  • Ein gesundes Gewicht zu halten oder wieder zuzunehmen: Ziel ist es, einer Mangelernährung vorzubeugen und Ihre körperliche Leistungsfähigkeit schrittweise wieder aufzubauen.
  • Den Alltag schrittweise wieder aufzunehmen: Wie fördern Ihre körperliche Fitness und stärken Ihr Selbstvertrauen und begleiten Sie auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

Qualität im Fokus

Darum onkologische Reha bei MEDIAN

Bei MEDIAN finden Sie spezialisierte Kliniken, die langjährige Erfahung und herausragende Expertise in der Rehabilitation von Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen haben und auf höchstem Niveau Rehabilitationsleistungen erbringen. 

94%

unserer Patientinnen und Patienten empfehlen die onkologische Reha bei MEDIAN weiter – ein Zeichen großen Vertrauens und gleichzeitig unser Ansporn, weiterhin unser Bestes für Ihre Genesung zu geben.

Quelle

Was Sie in der Reha erwartet

Unser Behandlungsansatz in der Reha nach Magenkrebs

In unseren onkologischen Rehakliniken betreuen wir Sie mit einem ganzheitlichen Konzept. Wir kümmern uns also nicht nur um Ihre körperliche Beschwerden, sondern auch um Ihre psychische Gesundheit und Ihre sozialen Lebensumstände. Zu unseren Angeboten gehören unter anderem:

Unsere Therapiebausteine

Eine Frau die einen weißen Kittel und ein gelbes T-Shirt an hat

Medizinische Betreuung

durch erfahrene Ärztinnen und Ärzte

Zwei Personen die an einer Sprossenwand Übungen machen

Physiotherapie

zur Kräftigung und Mobilisation

Eine Frau die mit der Person vor sich redet

Ernährungstherapie

mit individuellen Ernährungsplänen, gerade wichtig nach einer Magenentfernung

Der Mann kocht in der Küche

Lehrküche und strukturierte Diabetesschulung

damit Sie im Alltag sicher mit Ihrer Ernährung und dem Umgang mit Diabetes umgehen können.

Zwei Frauen führen ein Gespräch

Stabilisierung des Körpergewichts

Reduktion von Fettstühlen und Dumpingproblemen

Eine Frau und ein Mann die sich miteinander unterhalten

Sozialberatung

zu Fragen der beruflichen Wiedereingliederung oder Rentenangelegenheiten

Die Schwester hat eine weiße Arbeitskleidung an

Wundversorgung

falls noch Heilungsbedarf besteht.

Ein Pfleger in blauer Arbeitskleidung

Fortsetzen einer Chemotherapie oder Erhaltungstherapie

in Abstimmung mit Ihrem behandelnden Onkologen oder Ihrer Onkologinwenn medizinisch erforderlich.

Eine Frau die sich mit einem Mann unterhält

Psychoonkologische Unterstützung

in Einzel- oder Gruppengesprächen

Eine Person die Ihre Hände in einer Box hat

Behandlung von Polyneuropathien

(Nervenstörungen in Armen und Beinen) sowie gezielte Programme zur Linderung von Tumorfatigue (anhaltender Erschöpfung).

Drei Personen sind am Tisch und testen ein Diabetes Messgerät

Überprüfen Ihrer Stoffwechsellage

insbesondere bei Betroffenen mit oder nach der Entwicklung eines Diabetes mellitus, inklusive Blutzuckereinstellung durch erfahrene Diabetologinnen und Diabetologen.

Eine Frau die einer Person etwas erklärt

Schulungen und Vorträge

rund um das Thema Leben mit und nach Krebs

Ablauf der onkologischen Reha

Eine onkologische Reha in den MEDIAN Kliniken kann direkt im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung als Anschlussrehabilitation (AHB) oder zu einem späteren Zeitpunkt als Heilverfahren erfolgen. Auch eine Wiederholungsrehabilitation ist unter bestimmten Voraussetzungen nach einem Jahr möglich. Ziel ist es, Sie nach der Akutbehandlung ganzheitlich zu stabilisieren und auf das Leben mit oder nach einer Krebserkrankung vorzubereiten.

Nach Ihrer Ankunft führen wir zunächst ein ärztliches Aufnahmegespräch. Dabei erfassen wir gemeinsam Ihre Krankengeschichte, aktuelle Beschwerden sowie Ihre persönlichen Rehabilitationsziele. Diese Ziele können zum Beispiel darin bestehen, wieder mehr Kraft für alltägliche Aktivitäten zu gewinnen, mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrer Erkrankung zu erlangen oder den Wiedereinstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Um diese Ziele bestmöglich zu erreichen, stellt Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt ein individuelles Therapieprogramm aus aktiven Maßnahmen für Sie zusammen.

  • Nach Ihrer Ankunft führen wir zunächst ein ärztliches Aufnahmegespräch. Dabei erfassen wir gemeinsam Ihre Krankengeschichte, aktuelle Beschwerden sowie Ihre persönlichen Rehabilitationsziele. Diese Ziele können zum Beispiel darin bestehen, wieder mehr Kraft für alltägliche Aktivitäten zu gewinnen, mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrer Erkrankung zu erlangen oder den Wiedereinstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Um diese Ziele bestmöglich zu erreichen, stellt Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt ein individuelles Therapieprogramm aus aktiven Maßnahmen für Sie zusammen.

Nachsorge und Nachuntersuchungen

Die Zeit nach der Rehabilitation ist entscheidend für Ihre weitere Genesung. Eine gute Nachsorge ist essenziell, um Rückfälle frühzeitig zu erkennen, Beschwerden besser zu bewältigen und Ihre Lebensqualität langfristig zu sichern. Wir beraten Sie umfassend zu den passenden Nachsorgemöglichkeiten und begleiten Sie auf Wunsch durch Anschlussheilbehandlungen oder Empfehlungen für ambulante Angebote in Ihrer Nähe; dazu gehören:

Eine Person die Essen vor sich stehen hat
  • regelmäßige Nachsorgetermine

     zur frühzeitigen Erkennung eines Rückfalls

  • Ernährungsberatung

    für das Leben ohne Magen

  • Unterstützung im Umgang mit Nebenwirkungen

    wie Mangelernährung, Verdauungsproblemen oder Fatigue

  • Psychoonkologische Betreuung

    bei Ängsten oder depressiven Verstimmungen

Verstehen, erkennen, behandeln

Magenkrebs verstehen: Risiken, Symptome, Diagnostik und Folgen

Magenkrebs bringt für Betroffene häufig körperliche Beschwerden ebenso wie große seelische Belastungen mit sich. Ein grundlegendes Verständnis von Risiken, typischen Symptomen, diagnostischen Verfahren und möglichen Folgen hilft, die Erkrankung besser einzuordnen und die anschließende Rehabilitation gezielt vorzubereiten.

Zwei Frauen die sich unterhalten und vor ihnen steht eine Pyramide

Risikofaktoren

Die Ursachen für ein Magenkarzinom sind vielfältig und oft nicht eindeutig. Fest steht, dass unsere Lebensweise das Erkrankungsrisiko erhöhen kann. Besonders die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Wer häufig stark gesalzene Lebensmittel isst und nur wenig Obst und Gemüse zu sich nimmt, erhöht das Risiko. Auch das Rauchen gilt als bedeutender Risikofaktor. Darüber hinaus können chronische Entzündungen der Magenschleimhaut, ausgelöst durch das Bakterium Helicobacter pylori, die Entstehung eines Tumors begünstigen. Weitere Vorerkrankungen des Magens sowie genetische Faktoren können ebenfalls die Wahrscheinlichkeit erhöhen, an Magenkrebs zu erkranken.

Eine Frau sitzt vor ihr auf dem Tisch steht ihr Essen das sie anschaut

Symptome

  • Länger anhaltende Schmerzen oder Druckgefühle im Oberbauch
  • Schmerzen beim oder nach dem Essen
  • Wiederholte Übelkeit und Erbrechen
  • Anhaltender Appetitmangel

Solche Symptome können viele Ursachen haben. Umso wichtiger ist es, solche Anzeichen frühzeitig ärztliche abklären zu lassen, um eine ernsthafte Erkrankung wie Magenkrebs rechtzeitig zu erkennen.

Eine Person die vom Arzt mit einem Stethoskop abgehört wird

Diagnostik

Wenn Beschwerden wie anhaltende Magenschmerzen, Appetitlosigkeit oder Übelkeit auftreten, ist Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt die erste Anlaufstelle. Bei Verdacht auf ein Magenkarzinom erfolgt in der Regel eine Überweisung an eine Fachärztin oder einen Facharzt der Inneren Medizin. Dort wird eine Magenspiegelung (Gastroskopie) durchgeführt. Dabei können gezielt Gewebeproben entnommen und im Labor untersucht werden. Bestätigt sich der Verdacht, beginnt im nächsten Schritt die gezielte Behandlung.

Welche Folgeerkrankungen und -erscheinungen können auftreten?

Auch nach erfolgreicher Therapie können Folgeerscheinungen bestehen bleiben. Die gute Nachricht: Viele dieser Beschwerden lassen sich durch eine individuell angepasste Reha wirksam lindern. In den MEDIAN Kliniken entwickeln wir für Sie einen persönlichen Therapieplan, der gezielt auf Ihre Situation abgestimmt ist. Dazu zählen unter anderem:

Vier Personen sitzen auf roten Matten und trainieren
  • Verdauungsprobleme und Ernährungsumstellungen

    besonders nach einer Magenentfernung

  • Nervenschäden, sogenannte Neuropathien

    die z. B. durch Chemotherapie entstehen können

  • Empfindliche Haut und Schleimhäute

  • Chronische Erschöpfung (Fatigue)

  • Schmerzen oder Wasseransammlungen (Aszites)

    bei fortgeschrittener Erkrankung

Unsere Kliniken für Ihre onkologische Reha nach Magenkrebs

Unsere Reha-Kliniken verfügen über spezialisierte Fachabteilungen für Onkologie und Gastroenterologie für die Behandlung von Magenkrebs. Die interdisziplinären Teams begleiten Sie mit medizinischem Expertenwissen, Empathie und Erfahrung durch Ihre Reha.