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Das Leben leben

Zurück zu Kraft, Sicherheit und Vertrauen

Rehabilitation nach Prostatakrebs mit MEDIAN

Prostatakrebs, auch als Prostatakarzinom bekannt, ist die häufigste Krebsart bei Männern in Deutschland: Jährlich erkranken etwa 60.000 Männer neu daran, das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei rund 70 Jahren. Nach einer Operation, Bestrahlung oder anderen Therapien ist eine medizinische Rehabilitation ein wichtiger Schritt in ein gesundes Leben.

In unseren spezialisierten Rehakliniken unterstützen wir Sie dabei, Ihre körperlichen Kräfte wieder aufzubauen, typische Beschwerden wie Harninkontinenz oder erektile Dysfunktion zu lindern und Ihre psychische Belastung zu verarbeiten. Wir helfen Ihnen mit der Reha nach Prostatakrebs, aktiv am Alltag, Beruf und sozialen Leben teilzunehmen.

Was Sie auf dieser Seite finden

Ziele der Reha

Was Sie in der Rehabilitation nach 
Prostatakrebs erreichen können

In der Reha nach Prostatakrebs stehen Ihre Lebensqualität und persönlichen Ziele im Mittelpunkt. Unsere Fachärztinnen und Fachärzte sowie erfahrenen Therapeutenteams unterstützen Sie dabei, Ihre individuellen Bedürfnisse zu erkennen und konkrete Rehabilitationsziele zu erreichen. Dabei arbeiten wir gemeinsam an verschiedenen Aspekten Ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit.

  • Wir helfen Ihnen, die Kontinenz zu verbessern, etwa durch gezieltes Beckenbodentraining, das Harninkontinenz spürbar lindern oder sogar vollständig beheben kann.
  • Mit medizinischen und therapeutischen Maßnahmen unterstützen wir Sie dabei, die Potenz zu fördern und Erektionsstörungen zu behandeln.
  • Wir stärken Ihre körperliche Leistungsfähigkeit und bringen Sie Schritt für Schritt zurück in Bewegung.
  • Die psychoonkologische Betreuung hilft Ihnen dabei, innere Stabilität zu finden, neue Kraft zu schöpfen und einen guten Umgang mit der Erkrankung zu entwickeln.
  • Wir begleiten Sie auf dem Weg zurück in den Alltag und ins Berufsleben, um Ihre Selbstständigkeit zu stärken.

Qualität im Fokus

Darum onkologische Reha bei MEDIAN

Bei MEDIAN finden Sie spezialisierte Kliniken, die langjährige Erfahung und herausragende Expertise in der Rehabilitation von Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen haben und auf höchstem Niveau Rehabilitationsleistungen erbringen. 

94%

unserer Patientinnen und Patienten empfehlen die onkologische Reha bei MEDIAN weiter – ein Zeichen großen Vertrauens und gleichzeitig unser Ansporn, weiterhin unser Bestes für Ihre Genesung zu geben.

Quelle

Reha nach einer OP der Prostata

Nach einer Operation der Prostata, etwa einer radikalen Prostatektomie bei einem Prostatakarzinom, ist die Reha nach Prostata-OP ein entscheidender Teil Ihrer Genesung. Die Schwerpunkte sind:

  • Wiederherstellung der Blasenkontrolle

  • Erhalt oder Verbesserung der Sexualfunktion

  • Aufbau der körperlichen Leistungsfähigkeit

  • Unterstützung bei der Rückkehr in den Alltag

Was Sie in der Reha erwartet

Unser Behandlungskonzept für die Reha nach Prostatakrebs

Therapiebausteine

In der Rehaklinik für Prostatakrebs erhalten Sie ein individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Therapieprogramm, das sowohl medizinische als auch therapeutische Angebote umfasst. Dazu zählen eine spezialisierte ärztliche Betreuung durch spezialisierte Onkologinnen und Onkologen sowie umfassende Diagnostikverfahren wie Sonografie, Restharnmessung und Uroflowmetrie, um Ihren Gesundheitszustand genau zu erfassen. Unsere Therapiebausteine bei Prostatakrebs:

Physiotherapie

und gezielte Bewegungstherapie stärken Ihre Muskulatur und fördern Ihre körperliche Leistungsfähigkeit.

Beckenbodentraining

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Beckenbodentraining, das die Kontinenz verbessert und Ihre Lebensqualität steigert. 

Sexualberatung

Darüber hinaus bieten wir Ihnen Sexualberatung an, um auf mögliche Erektionsstörungen einzugehen und Lösungswege zu erarbeiten

Psychoonkologische Gespräche

unterstützen Sie bei der emotionalen Verarbeitung der Erkrankung und helfen Ihnen, neue Kraft zu schöpfen.

Ernährungsberatung

Ergänzt wird das Angebot durch eine individuelle Ernährungsberatung, die Ihr Wohlbefinden fördert. 

Sozialberatung

In der Sozialberatung steht Ihnen Fachpersonal bei Fragen zu Renten, Pflege und beruflicher Wiedereingliederung zur Seite.

Ablauf der onkologischen Reha

Eine onkologische Reha in den MEDIAN Kliniken kann direkt im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung als Anschlussrehabilitation (AHB) oder zu einem späteren Zeitpunkt als Heilverfahren erfolgen. Auch eine Wiederholungsrehabilitation ist unter bestimmten Voraussetzungen nach einem Jahr möglich. Ziel ist es, Sie nach der Akutbehandlung ganzheitlich zu stabilisieren und auf das Leben mit oder nach einer Krebserkrankung vorzubereiten.

Nach Ihrer Ankunft führen wir zunächst ein ärztliches Aufnahmegespräch. Dabei erfassen wir gemeinsam Ihre Krankengeschichte, aktuelle Beschwerden sowie Ihre persönlichen Rehabilitationsziele. Diese Ziele können zum Beispiel darin bestehen, wieder mehr Kraft für alltägliche Aktivitäten zu gewinnen, mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrer Erkrankung zu erlangen oder den Wiedereinstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Um diese Ziele bestmöglich zu erreichen, stellt Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt ein individuelles Therapieprogramm aus aktiven Maßnahmen für Sie zusammen.

  • Nach Ihrer Ankunft führen wir zunächst ein ärztliches Aufnahmegespräch. Dabei erfassen wir gemeinsam Ihre Krankengeschichte, aktuelle Beschwerden sowie Ihre persönlichen Rehabilitationsziele. Diese Ziele können zum Beispiel darin bestehen, wieder mehr Kraft für alltägliche Aktivitäten zu gewinnen, mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrer Erkrankung zu erlangen oder den Wiedereinstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Um diese Ziele bestmöglich zu erreichen, stellt Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt ein individuelles Therapieprogramm aus aktiven Maßnahmen für Sie zusammen.

Verstehen, erkennen, behandeln

Prostatakrebs verstehen: Ursachen, Symptome, Folgen und Verlauf

Was ist ein Prostatakarzinom und wie entsteht es?

Ein Prostatakarzinom, auch Prostatakrebs genannt, ist ein bösartiger Tumor der männlichen Vorsteherdrüse. Es handelt sich um die häufigste Krebserkrankung bei älteren Männern. Das Karzinom wächst in der Regel langsam, kann aber Metastasen, sogenannte Tochtergeschwulste, vor allem in Knochen und Lymphknoten bilden. Am häufigsten entsteht der Krebs in der äußeren Zone der Prostata. Wird der Tumor früh erkannt, bestehen sehr gute Heilungschancen. Eine Reha nach der Krebsbehandlung spielt eine elementare Rolle auf dem Weg zurück in ein unbeschwertes Leben.

Ursachen, Symptome und Diagnose bei Prostatakrebs

Ursachen und Risiken

Die genauen Auslöser für Prostatakrebs sind bis heute nicht abschließend medizinisch geklärt. Sicher ist jedoch, dass bestimmte Faktoren das Erkrankungsrisiko deutlich erhöhen. Dazu gehören insbesondere das Alter: je älter ein Mann ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung, sowie eine familiäre Vorbelastung. Auch ein ungesunder Lebensstil mit wenig Bewegung, Übergewicht und fettreicher Ernährung kann das Risiko beeinflussen.

Symptome

Prostatakrebs verläuft anfangs meist unauffällig und verursacht oft keine spürbaren Beschwerden. Mögliche erste Hinweise können jedoch Veränderungen beim Wasserlassen sein – etwa häufiger Harndrang, ein schwacher Harnstrahl oder das Gefühl, die Blase nicht vollständig entleeren zu können. Auch Schmerzen im Beckenbereich sollten abgeklärt werden.

Diagnostik

Zur Diagnose kommen mehrere Verfahren zum Einsatz: Dazu zählen die Tastuntersuchung durch den Enddarm, eine Blutuntersuchung zur Bestimmung des PSA-Werts, bildgebende Verfahren wie der transrektale Ultraschall sowie eine Gewebeentnahme (Biopsie) bei auffälligen Befunden.

Folgen von Prostatakrebs 

Nach einer Behandlung wie einer Operation, Bestrahlung oder Hormontherapie können körperliche und seelische Beschwerden auftreten:

  • Harninkontinenz

  • Erektionsstörungen

  • Müdigkeit (Fatigue)

  • Emotionale Belastung

    (beispielsweise Angst oder depressive Verstimmungen)

  • Antihormontherapie: Gynäkomastie

     (starke Vergößerung der Brustdrüse)

  • Harnblasenentzündungen und Durchfall nach einer Prostatabestrahlung

Die drei häufigsten Verlaufstypen von Prostatakrebs

Diese Form wächst sehr langsam und bleibt meist auf die Prostata beschränkt. Die Prognose ist in diesen Fällen besonders gut.

  • Diese Form wächst sehr langsam und bleibt meist auf die Prostata beschränkt. Die Prognose ist in diesen Fällen besonders gut.

Therapiemethoden nach Prostatakrebs

Je nach Stadium und Verlauf der Erkrankung kommen unterschiedliche Therapien beim Prostatakarzinom zum Einsatz. Im Anschluss folgt die onkologische Rehabilitation, um Ihre Gesundheit langfristig zu stabilisieren.

  • Bestrahlung:

    gezielte Zerstörung von Tumorzellen

  • Hormontherapie:

    Hemmung des Wachstums durch hormonelle Maßnahmen

  • Aktive Überwachung:

    regelmäßige Kontrollen bei niedrigem Risiko

  • Operation (Prostatektomie):

    Entfernung der Prostata

Unsere Kliniken für Ihre Reha nach Prostatakrebs

Unsere Rehakliniken für Prostatakrebs sind auf die besonderen Bedürfnisse von Männern mit einem Prostatakarzinom spezialisiert. Moderne Therapien, interdisziplinäre Teams und ein ganzheitliches Konzept zeichnen unsere onkologischen Fachkliniken aus.