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Das Leben leben

Zurück zu Mobilität und Lebensqualität

Rehabilitation nach Hüft-TEP mit MEDIAN

Ein künstliches Hüftgelenk (Hüft-Totalendoprothese, Hüft-TEP) wird häufig bei Arthrose, rheumatischen Erkrankungen, Hüftkopfnekrose oder nach einem Oberschenkelhalsbruch eingesetzt, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern. Die MEDIAN Kliniken sind auf die Rehabilitation nach einer Hüft-Operation spezialisiert und unterstützen Sie dabei Ihre Mobilität wiederzuerlangen und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Was Sie auf dieser Seite finden

Was erreichen Sie mit der Rehabilitation nach einem Hüftgelenkersatz?

Eine Reha nach einem Hüftgelenksersatz ist für alle Patientinnen und Patienten empfehlenswert, unabhängig davon, ob es sich um einen vollständigen Gelenkersatz (Totalendoprothese, TEP) oder einen teilweisen Ersatz handelt. Die Reha unterstützt Sie dabei, Ihre Mobilität wiederzuerlangen, den Heilungsprozess zu fördern und den sicheren Umgang mit dem neuen Gelenk im Alltag zu erlernen.

Was Sie in der Reha erwartet

Was Sie in der Rehabilitation nach einer Hüft-TEP erwartet?

Unsere Therapieangebote in der Reha nach Hüft-TEP

Unsere spezialisierten Rehakliniken bieten Ihnen ein umfassendes und individuell abgestimmtes Therapieprogramm:

Physiotherapie

Einzel- und Gruppentherapien zur Verbesserung von Beweglichkeit, Kraft und Koordination.

Bewegungstherapie im Wasser

Fördert Koordination und allgemeine Fitness.

Ergotherapie

Unterstützung bei der Bewältigung alltäglicher Aktivitäten und Beratung zu Hilfsmitteln.

Ernährungsberatung

Fördert die Heilung und unterstützt Ihre allgemeine Gesundheit.

Schmerztherapie

Anwendung von Wärme- oder Kältebehandlungen sowie Massagen zur Schmerzlinderung.

Lymphdrainage

Förderung des Abtransports von Gewebsflüssigkeit bei Schwellungen

Beratung zu Hilfsmitteln

wie z.B. einer Toilettensitzerhöhung oder einer Strumpfanziehhilfe, die Ihnen den Alltag nach der Hüft-OP erleichtern.

Sozialberatung:

für die Zeit nach der Reha bei unserem Sozialdienst

psychologische Unterstützung bei Bedarf

um eventuelle Ängste oder Unsicherheiten im Umgang mit dem neuen Gelenk zu bewältigen.

Ablauf der orthopädischen Rehabilitation bei MEDIAN

Die Dauer der orthopädischen Rehabilitation variiert je nach individuellem Bedarf. Beispielsweise beträgt die Reha nach einer Knieoperation in der Regel 17 bis 21 Tage. Bei Bedarf und in Abstimmung mit Ihrem Kostenträger kann die Rehabilitationsdauer verlängert werden. 

Ärztliche Aufnahme und individuelle Zielsetzung

Zu Beginn Ihrer orthopädischen Rehabilitation führen wir eine ausführliche ärztliche Aufnahmeuntersuchung durch. Dabei besprechen wir Ihre medizinische Vorgeschichte und klären Ihre Erwartungen an die Rehabilitation, um gemeinsam realistische Ziele festzulegen. Basierend auf diesen Informationen erstellen wir einen individuellen Therapieplan, der auf Ihre spezifischen Bedürfnisse Ihrer Erkrankung zugeschnitten ist. 

Therapieablauf und ärztliche Betreuung

Unsere Therapien finden in der Regel wochentags zwischen 8:00 und 17:00 Uhr statt. Ihr Tagesablauf umfasst zwei Therapieblöcke, einen am Vormittag und einen am Nachmittag, unterbrochen von den drei Hauptmahlzeiten. Mindestens einmal pro Woche führen unsere Fachärztinnen und Fachärzte Untersuchungen durch, um Ihren Fortschritt zu überwachen und gegebenenfalls Anpassungen Ihres Behandlungsplans vorzunehmen. Bei Bedarf können zusätzliche Arztsprechstunden vereinbart werden. 

Nachsorge und nachhaltige Unterstützung

Um Ihre Reha-Erfolge auch zu Hause weiter auszubauen und langfristig zu sichern, besprechen wir zum Ende Ihrer Rehabilitation geeignete Nachsorgeangebote mit Ihnen. Ein solches Angebot ist beispielsweise MyMEDIAN@Home die digitale Nachsorge, welche, das Sie bei der Fortführung Ihrer Therapie unterstützt. 

Die Reha sollte als erster Schritt zu einer nachhaltigen Lebensstiländerung gesehen werden, wobei erlernte Strategien und Übungen langfristig fortgeführt werden sollten. Unsere Nachsorgeangebote helfen Ihnen, Ihre Ergebnisse zu sichern und den Wiedereinstieg in den Alltag zu erleichtern.

Ursachen und Risiken 

Wann wird ein künstliches Gelenk benötigt?

Ein künstliches Kniegelenk (Knie-Totalendoprothese, Knie-TEP) wird bei schwerer Arthrose oder erheblichen Bewegungseinschränkungen eingesetzt, wenn Schmerzmittel und Physiotherapie keine ausreichende Linderung mehr bieten. Zu den Ursachen und Risikofaktoren zählen:

  • Alter und Verschleiß

    Abnutzung des Knorpels im Laufe der Jahre.

  • Verletzungen

    Frühere Knieverletzungen oder Meniskusschäden.

  • Fehlstellungen

    Angeborene oder erworbene Fehlstellungen des Kniegelenks.

  • Übergewicht

    Erhöhte Belastung des Gelenks.

  • Entzündliche Erkrankungen

    Rheumatoide Arthritis oder andere Gelenkerkrankungen.

Unsere Kliniken für Ihre orthopädische Reha nach einer Hüft-OP